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Zwischen Kind & Beruf am Morgen: 11 Tipps

Seit einem Jahr bin ich nun eine berufstätige 2fach-Mama. Oft werde ich gefragt, wie das so klappt mit dem Job? Ob er mir neben dem Mamasein Spaß macht, ob es nicht zuviel ist, ob ich nicht dauergestresst bin? Ich muss antworten: Eigentlich funktioniert das ganz gut, das Arbeiten an sich stellt kein Problem dar. Und Spaß macht es mir auf jeden Fall, ich kann mich gut einbringen und finde es toll, einen Beruf zu haben, der mich fordert, aber auch fördert. Und natürlich rege ich mich zwischendurch auch tierisch über die Arbeit auf, is ja klar 🙂

Die Probleme bzw. Hürden gibt es drumherum, um den Job. Zum Beispiel morgens rechtzeitig zur Kita loszukommen, ohne Flecken an der Arbeitskleidung das Haus zu verlassen oder die Kinder ohne größere Ausfälle in die Kita zu bringen. Nach einem Jahr Erfahrung mit diesen Hürden möchte ich Euch heute meine 11 Tipps für etwas mehr Entspannung am Morgen zwischen Kind und Beruf vorstellen. Sie haben natürlich keinen Anspruch auf Vollständig- oder Allgemeingültigkeit. Aber ich würde mich freuen, wenn sie Euch helfen. Vielleicht ja Dir, liebe Bella von familieberlin. Hast Du Dich doch gerade gefragt, wie Du der Hektik am Morgen entfliehen kannst (hier geht es zum entsprechenden Artikel)?!

Mein Fokus liegt dabei auf morgens, denn es hat sich bei uns herausgestellt, dass das die stressigste Phase des Tages für uns zwischen Kindern und Beruf ist: Mama und Papa wollen zu einer bestimmten Uhrzeit bei der Arbeit sein, den Nachwuchs interessiert das aber nicht die Bohne. Uns erleichtern diese kleinen Tipps den Start in den Tag, für uns passen sie und wir müssen uns immer wieder an sie erinnern. Denn auch wir werden faul oder sträuben uns gegen das Durchorganisieren unseres Ablaufs. Aber wir haben gemerkt, dass es einfach entspannter abläuft, wenn wir uns weitesgehend an sie halten.

1. Geplante Arbeitsteilung

Entweder tage-, wochenweise oder fest: Es ist hilfreich, zu planen, wer aus der Elterneinheit sich wann um die Kinder kümmert. Damit meine ich: Wer weckt die Kinder, wer zieht sie an, wer frühstückt mit ihnen, wer bringt die Kinder zur Betreuung, wer holt sie ab, wann gibt es Termine? Dazu gehört auch: Wer kann sich kümmern, wenn das oder die Kinder krank ist/sind, wie lange und zu welchen Bedingungen? Und, wenn sich herausstellt, dass sich immer nur der/die eine von beiden kümmern kann/will, ist es entspannter, wenn Mann/Frau das besprochen haben. Denn sonst ‘meinen’ beide Partner Dinge, die der/die andere aber anders ‘meint’, weil das doch beim letzten Mal schon so war…Ihr wisst, was ich meine, oder? „Drüber reden“ ist hier die Empfehlung. Bei uns ist es so, dass Papa Schulze die Schnecken morgens meist die Kinder anzieht und ich das Frühstück mache. Er bringt sie in die Kita, bis auf freitags (da arbeite ich nicht). Oder, wenn er auf Dienstreise ist. Da bringe ich die Mädels natürlich in die Kita. Nachmittags hole ich die beiden ab.

2. Frühstücksboxen und etc. soweit möglich schon abends vorbereiten

Beiden Mädels gebe ich ein Frühstück und einen sogenannten ‘Kaffeklatsch’ (Snack nach dem Mittagsschlaf) in die Kita mit. Bei uns hat es sich herauskristallisiert, dass es entspannter ist, die Frühstücksboxen und den Kaffeeklatsch schon am Abend vorher vorzubereiten- bis auf kühlpflichtige Produkte, die ich dann erst morgens dazutue. Die Frühstücksboxen sind mein Terrain im Hause Schulze. Ich mache auch meist den Wocheneinkauf, daher weiß ich, was wir zu Hause haben und ich den Kindern mitgeben kann. Zudem hole ich die Kinder nachmittags ab und sehe, was aus den Boxen übrig geblieben ist, was also gut und was weniger gut angekommen ist.

3. Die Kleidung des Kindes/der Kinder schon abends raussuchen

Da ich die Kinder meistens abends ins Bett bringe (die Schnecken gehen noch verhältnismäßig früh zu Bett und Papa Schulze schafft es nicht immer, rechtzeitig von der Arbeit zu Hause zu sein und sie noch zu sehen), lege ich auch schon die Kleidung für beide für den nächsten Tag heraus. Ich finde es entspannter, wenn ich nicht morgens das Outfit des Tages zusammenstellen muss, während ich selbst noch am Aufwachen bin und quengelige Mädels um mich rumrennen, die Hunger haben.

Kleiderstraße von unten nach oben

Kleiderstraße von unten nach oben

4. Kleiderstraßen für kleine Diven und Miniprinzen

Streng genommen, handelt es sich hierbei nicht um einen Tipp von mir, sondern von einer anderen Mutter. Falls Eure Kinder kleine Diven oder Miniprinzen sind, die nicht alles anziehen, was Mama oder  Papa ihnen herausgesucht haben, könnt Ihr es mal ausprobieren, am Abend gemeinsam das Outfit für den nächsten Tag zusammenzustellen. Und damit die Brut am nächsten Morgen nicht auf die grandiose Idee kommt, doch etwas anderes anziehen zu wollen, macht ihr aus Unterhose, Unterhemd, Socken, Shirt und Hose eine ‘Kleiderstraße’ oder ‘Kleiderschlange’ und legt alles hintereinander auf den Boden. Dann kann das Kind eines nach dem anderen selbst anziehen. Daraus kann man auch einen kleinen Wettbewerb machen, also, wie schnell sind die Kleider angezogen oder welches Geschwisterkind ist zuerst mit Anziehen fertig.

5. Früher aufstehen

Zugegeben, ein doofer und mieser Tipp, aber er hilft: Wenn wir nicht massig Nächte mit wenig Schlaf hinter uns und dadurch ein lebensbedrohliches Schlafdefizit haben, stehen wir vor den Kindern auf, Duschen schon mal, machen Tee, oder was sonst so unser Programm am Morgen ist. Für uns ist es entspannter, dass wir uns erst einmal um uns selbst kümmern können und nicht gleich Mama und Papa sein müssen.

Tick, tick, tick...

Tick, tick, tick…

6. Kinder früher wecken

Das Kind ist ein ausgesprochener Langschläfer? Und zwar so, dass man es jeden Tag wecken muss? Und dann dauert es Ewigkeiten, bis es wirklich wach ist, knatscht nur rum? Das haben wir auch schon – zumindest phasenweise – gehabt. Da hilft leider auch nur eines: das Kind entsprechend früher wecken (und am besten am Abend vorher früher ins Bett bringen). Auch das ist zugegeben ein doofer Tipp. Aber anders klappt es (zumindest bei uns in solchen Fällen) nicht.

7. Zeit lassen – Druck rausnehmen

Das ist ein Tipp, an den wir uns selbst immer wieder erinnern müssen. Denn oftmals vergessen wir ihn schlichtweg im Alltag und schon sind wir in der Stressspirale drin: Wenn nichts, aber auch gar nichts klappen will, die Schnecken zicken, ein Trotzanfall in der Früh den nächsten jagt, ist es am besten, wenn wir uns Zeit lassen. Es bringt gar nichts, in solchen Situationen auf die Uhr zu schauen. Den Stress riechen die Mädels gegen den Wind und reagieren mit totaler Verweigerung. Ich schaffe es zwar auch nicht immer, aus solchen Situationen gelassen herauszukommen, aber es hilft wirklich, dann nicht mehr die Zeit vor Augen zu haben. Sondern einfach so langsam zu machen, wie es eben nötig ist. Komme ich dadurch später zur Arbeit, bleibe ich dann eben etwas länger und hole die Schnecken 20 oder 30 Minuten später ab. Das verkraften sie in der Regel besser als Hetze am Morgen.

Wenn Papa Schulze zum Beispiel auf Dienstreise ist und ich den Morgen alleine wuppe, versuche ich diese Regel besonders zu beachten. Und das funktioniert dann wirklich entspannter.

8. Mama erst zum Schluss … und Papa auch

Soll heißen: Ich ziehe mich möglichst erst final an, und zwar, wenn wir kurz davor sind, das Haus zu verlassen. Ich trage Businesskleidung (Papa Schulze auch) und da ist es natürlich nicht so toll, wenn Rotzfahnen oder Klebefinger am Anzug oder Hemd/Bluse und Kostüm sind. Natürlich schaffen es die beiden Dreckspatzen ab und an trotzdem, morgens ihre DNA auf unserer Arbeitskleidung zu verteilen, aber eben nur ab und zu. Papa Schulze zieht sein Hemd meistens auch erst an, wenn er die Schnecken in die Kita gebracht hat. Er hängt sich das frische Hemd dann einfach ins Auto und geht im T-Shirt zum Anzug. Denn es bricht einem ja auch das Herz, wenn die Kleinen einem um den Hals fallen wollen und man die Berührung abwehrt, weil man nicht will, dass die Kleidung dreckig wird. Darüber hinaus habe ich auch einen Satz Kleidung für alle Fälle in der Arbeit deponiert.
…gestern hat MiniSchnecke kurz vor Verlassen des Hauses meinen Rock in ihre Hände genommen und sich genüsslich die Nase geputzt…ich war sprachlos…er war zum Glück gemustert und der Schnodder viel nicht auf…

9. Festen Ablauf einhalten 

Ob morgens nach dem Aufstehen oder beim Bringen in die Betreuung: Bei uns läuft es am besten, wenn wir stets den gleichen Ablauf einhalten. Nach dem Aufstehen werden die Mädels angezogen, danach gibt es Frühstück, während Mama und Papa sich weiter fertig machen, dann frühstücken Mama und Papa, danach werden die Zähne geputzt, Schuhe angezogen und wir verlassen das Haus. Wir haben gemerkt, dass es auch einfacher läuft, wenn wir den identischen Rhythmus in der Kita beibehalten, also, dass einer von uns die Mädels bringt, erst hängen wir MaxiSchneckes Jacke und ihren Rucksack an ihren Haken und dann gehen wir zusammen zu MiniSchneckes Haken, hängen dort die Sachen auf und dann gehen beide Schnecken gemeinsam in die Morgen-Sammel-Gruppe. Bringen wir die Schnecken zusammen in die Kita oder lassen wir uns mehr Zeit als gewöhnlich, reagiert MaxiSchnecke zurzeit sehr sensibel darauf und weint ganz untypisch beim Abschied. Und, wenn MaxiSchnecke das nicht tut, macht es eben MiniSchnecke.

10. Backup organisieren

Wir leben ohne Familie vor Ort, die nächste Oma ist über 200km entfernt. Wenn die Kinder krank sind, müssen Papa Schulze oder ich einspringen, die Arbeit Arbeit sein lassen und die Kleinen gesund pflegen. Da ich halbtags arbeite und es bisher nicht ganz so wichtig war, haben wir das so geregelt, dass Papa Schulze seine Termine und To Do’s bei der Arbeit vormittags geklärt hat und ich dann nachmittags ins Büro zum Arbeiten gegangen bin. Auch habe ich mit Oma Schulze vereinbart, dass sie kommt, wenn die Kinder krank sind oder generell Not am Mann ist. Aber da sie nicht um die Ecke wohnt, kann das auch schon einmal einen halben oder ganzen Tag dauern bis sie da ist. Zurzeit kümmere ich mich darum, ein Backup vor Ort für solche Fälle zu haben, also einen zuverlässigen Babysitter oder eine Kinderfrau, der/die auch morgens einspringen kann- wenn die Kinder zu krank für die Kita, aber doch nicht so krank sind, dass sie ausschließlich mich oder Papa Schulze brauchen. Sodass wir für 2 bis 4 Stunden die wichtigsten Dinge in der Arbeit regeln können. Aber es ist ja nicht immer so, dass die Kinder krank sind, sondern dass man selbst mal im Stau steht und nicht rechtzeitig zur Kita kommt. Auch habe ich es schon geschafft, unglücklich bei der Arbeit umzuknicken und nicht mehr laufen zu können. Dann ist es hilfreich, ein Muttinetzwerk zu haben, also andere Mamas mit Kindern in der gleichen Einrichtung, die die Kinder mit nach Hause nehmen können. Es kann natürlich auch die nette Nachbarin sein, die die Kinder schon kennt, etc. Oder, oder, oder. Aber so treue Hilfen vor Ort sind unerlässlich.

11. Hilfe im Haushalt oder Mut zum Chaos

Ich habe es schön ordentlich. Ich mag es überhaupt nicht, nachmittags von der Arbeit zu kommen und dann steht noch alles vom Frühstück rum. Im Haushalt komme ich hinten und vorne nicht nach. Papa Schulze hilft zwar gerne, arbeitet aber viel. Da bleibt natürlich einiges liegen. Da hilft es nur, gelassener zu werden, was das Thema Haushalt angeht. Darin übe ich mich noch. Es fällt mir vor allem schwer, wenn ich in zig Krümmel gepaart mit Sandkörnern trete. Ich habe nun eine Hauselfe engagiert, die sich um unsere Badezimmer kümmert. Denn mit dem Aufräumen, Staubwischen und Staubsaugen komme ich noch irgendwie und mit beiden Augen zudrücken nach. Aber die Bäder werden total vernachlässigt. In einem Hotel würde ich den Zustand reklamieren.
Ich weiß, der Tipp ist kein Neuer und nicht jeder kann sich eine Hilfe leisten. Viele scheuen sich aber auch, z.B. eine Putzhilfe zu engagieren, da das Umfeld dann ja denken könnte, man hätte den Haushalt nicht im Griff. Und das ist völliger Unsinn! Das Leben mit Kindern ist anstrengend, ob man nun zusätzlich arbeiten geht oder nicht. Und Mann/Frau hat das Recht, für sich selbst zu entscheiden, wo er/sie Hilfe hinzuzieht. Keine/r sollte sich dafür rechtfertigen müssen. Stress ist Gift für die Seele und für Beziehungen. Dann lieber mit Hilfe und entspannter mit dem Partner und den Kindern, oder?

Habt Ihr noch Tipps, wie man den Morgen zwischen Kind & Beruf etwas entspannter gestalten kann? Ich freue mich über Eure Kommentare, Tipps und Anregungen!

PS: Das ist die Überarbeitung eines Artikels, den ich bereits im Juli 2014 veröffentlicht und nun noch einmal überdacht habe. Den ursprünglichen Artikel findet Ihr hier.

12 Kommentare

  1. Super, viele hilfreiche Tipps! Wir haben eine ausgesprochene Trödelliese am Morgen, selbst wenn ich es versuchen würde, könnte ich mich wohl nicht sooooo langsam anziehen wie mein großes Kind. Papa verfällt dann in Hektik, motzt rum, Kind weint. Der ungünstigste Start in den Morgen… Das Baby hat inzwischen schon „gelernt“, dass ich sie morgens nach dem Stillen allein im Bett liegen lasse und in dieser Zeit mit der großen Schwester frühstücke und der bei der morgendlichen Routine helfe. Ganz allein klappt das nicht so gut, besser, wenn ich daneben stehe und sie daran erinnere, was sie gerade tun wollte ^^ ich habe das Glück, dass ich nicht morgens zur Arbeit muss, sondern am Vormittag zu Hause meinen Unterricht vorbereite und erst nachmittags in die Schulen gehe. Ohne meine Mama vor Ort würde das aber auch nicht funktionieren, Ihr ist nämlich dann nach der Kita für die Kinder zuständig bis ich wiederkomme. Selbstständigkeit heißt eben selbst und ständig….
    Aber wie ich das so rauslese, habt ihr euch da als Familie ganz toll organisiert! Liebe Grüße

    • Vielen Dank für Deinen Kommentar 🙂 Bei uns ist auch nicht alles Gold, was glänzt. Heute Morgen war zum Beispiel wieder Stress pur und nix wollte klappen. Die Große sollte sich ebenfalls partout nicht anziehen… Auch wir arbeiten daher täglich an unserem Programm 😉 LG

  2. Melanie sagt

    Wieder einmal ein ganz toller Post den ich voll und ganz unterschreibe! Gut meine Kids sind nun schon größer aber genau durch diese Organisation wie z.B. das rauslegen der Klamotten am Vortag das richten der Brotbox usw. entspannt sich einiges und manche Sachen davon machen die Kids nun schon automatisch

  3. Verena sagt

    Kleiderstrasse wird morgen bei uns ausprobiert! Coole Idee!
    Ansonsten:
    – kinder nach dem Frühstück anziehen verhindert, dass man bei Gekleckere nochmal umzieht.
    – wenn man selbst bereits abgezogen ist und der Kleine dann last-minute doch noch ne frische Windel braucht: einfach ne dünne Jacke über die Bluse verhindert das Schlimmste;)
    – ein 2. Satz Zahnbürsten im Erdgeschoss, damit nicht nochmal jemand beim vorbeigehen am Kinderzimmer ‚verlorengeht‘.
    – Lätzchen fürs Zähneputzen (ihr seht, ich bin sehr an umzieh- und wäscheminimierung interessiert)

    • Liebe Verena, das sind auch noch einmal gute Tipps, vielen lieben Dank! Lätzchen fürs Zähneputzen werde ich mir auf jeden Fall merken- tausend Dank!

  4. Alexandra sagt

    Vielen Dank für diesen tollen Blogpost, das ist genau das was ich nach einem stressigen Morgen gebraucht habe!

  5. Hallihallo :O) dein Artikel ist echt super…das beste daran ist, finde ich, deine Einleitung…denn viele sehen Arbeit und Kinder als etwas schlimmes, chaotisches, nicht vereinbares an und das ist es nicht…sondern meist für beide etwas gutes…es gehört nur etwas Organisation dazu…

    deine tipps sind auch unser alltag…bei den Klamotten wähle ich nur meist zwei Kombinationen aus, damit die kinder das gefühl haben, gewählt zu haben…das sie abends ev. mitentschieden haben, zählt bei uns morgens nicht mehr…

    früher aufstehen ist auch stets mein tipp an alle, die morgendliche Probleme haben…allerdings stösst dieser punkt meist auf taube ohren…ja ich stehe halb fünf auf, wenn meine Zwerge halb sieben in der Kita sein müssen, aber für uns alle startet der tag so entspannter…wobei ich gestehen muss, dass ich sehr glücklich bin, dass es morgens heller wird…da fällt auch den Zwergen das aufstehen etwas leichter…

    Toller Artikel und ich stöber jetzt mal weiter auf deiner Seite…

    Anja
    P:S: wir haben Mut zum Chaos…kein Besuch ohne Vorankündigung…wobei ich mir gerne eine Putzfrau leisten möchte *grrr* und ich bin der Meinung, dass andere nicht denken…was die kommt nicht zurecht? Sondern eher neidisch sind, dass sie sich das selber nicht leisten können, trauen oder die Idee nicht hatten :O)

    • Liebe Anja, vielen Dank für Deine Antwort. Ich sehe, wir haben die gleiche Einstellung/Meinung und das freut mich :-). Der Tipp, aus zwei Kleidungskombis zu wählen, ist toll. Soo einfach und man gibt den Kindern das Gefühl, sie selbst entscheiden zu lassen!
      Ich bin auch froh, dass es morgens jetzt wieder hell ist, das macht schon einiges besser.
      Am Mut zum Chaos arbeite ich wie gesagt noch & jetzt springe ich auch mal zu Deiner Seite und stöbere ebenfalls ein wenig 😉 LG JuSu

  6. Sandra sagt

    Danke für die Tipps. Vieles davon machen wir auch schon mit der Trödelliese. Allerdings schafft sie auch noch den komfortabelsten Puffer morgens zu vertrödeln.

    🙂

  7. Judith sagt

    Der morgendiche Stress macht mir sehr zu schaffen, weshalb ich Deinen Artikel mit großem Interesse las. Einen Teil Deiner Tipps setze ich tagtäglich schon um, z.B. stehe ich selbst mittlerweile 5:15 auf, damit wir (zu dritt) 8:45 in der KiTa sind. Manche Tipps passen für mich nicht, z.B. ist unser Papa morgens immer schon weg, wenn wir aufstehen, ich hab einfach den Morgen immer alleine mit meinen beiden Wildfängen. Was noch ein großes Fragezeichen für mich ist: wie schaffe ich es, entspannt zu bleiben, nicht die Geduld zu verlieren, nicht ungerecht oder laut zu werden, wenn die Kinder gar nicht wollen wie ich? Hast Du dafür noch einen Tipp?

    • Liebe Judith, das ist natürlich auch ein starkes Programm, jeden Morgen. Ich bin selbst nicht immer die Ruhe, daher diese 11 Tipps. Sie helfen mir, gelassener zu sein. Daher bin ich nun eher ratlos, was Die noch helfen könnte. Habe auf meiner Facebookseite in die Runde gefragt, ob es noch einen Tipp gibt. Aber die Frage blieb leider unbeantwortet. Hmmmh, vielleicht hilft es Dir, immer wieder zu reflektieren? Immer wieder die Situationen durchzugehen und für Dich klarzubekommen, wann es so ist, dass Du schreien und schimpfen musst? Mir hilft das, um zu erkennen und vorzusorgen, sprich, mich kurz rauszunehmen, in einen anderen Raum zu gehen und durchzuatmen. Perfektioniert habe ich das auch nicht. Aber es wird immer besser. LG

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