Kinder, Krankheit und ein bisschen Karriere

Heute möchte ich ein Thema ansprechen, das viele von uns betrifft, aber selten offen diskutiert wird: das Jonglieren mit der Rolle als Mutter, wenn unsere Kinder krank sind, während wir gleichzeitig versuchen, unsere Karriere nicht aus den Augen zu verlieren. Es ist eine Gratwanderung zwischen Fürsorge, Selbstfürsorge und beruflichem Engagement. Aktuelle Beiträge findet ihr auf der Startseite von mamaschulze.de.

Kinder und Krankheit – Eine ständige Herausforderung

Jede Mutter kennt diese Tage: Das Kind wacht mit Fieber auf, Schnupfen oder einem Magen-Darm-Infekt. Plötzlich stehen alle Pläne Kopf. Der erste Instinkt ist natürlich, sich um das kranke Kind zu kümmern. Doch oft kommt dann der zweite Gedanke: „Was ist mit meiner Arbeit?“

In solchen Momenten fühlen wir uns zerrissen. Auf der einen Seite das kranke Kind, das unsere Liebe und Aufmerksamkeit braucht, auf der anderen Seite der Job, der auf uns wartet. Es ist eine emotionale Achterbahnfahrt, begleitet von Schuldgefühlen und dem Druck, in beiden Bereichen perfekt sein zu müssen.

Ein bisschen Karriere – Der Wunsch nach Selbstverwirklichung

Aber es geht nicht nur um das Kind. Es geht auch um uns und unsere Karrierewünsche. Viele von uns haben hart gearbeitet, um dort zu sein, wo wir jetzt sind. Wir haben Ziele, Träume und Ambitionen. Und auch wenn unsere Kinder immer an erster Stelle stehen, so haben wir doch auch das Bedürfnis, unsere beruflichen Aspirationen zu erfüllen.

Das Dilemma, das viele Mütter erfahren, ist die Frage, wie man das eigene berufliche Wachstum mit der Rolle als fürsorgliche Mutter in Einklang bringen kann. Es ist ein ständiges Abwägen und Priorisieren, oft begleitet von dem Gefühl, in einem Bereich zu kurz zu kommen.

Tipps und Tricks – Wie man das Gleichgewicht findet

  • Flexibilität am Arbeitsplatz suchen: Sprecht mit euren Vorgesetzten über flexible Arbeitszeiten oder Home-Office-Möglichkeiten, besonders an Tagen, an denen eure Kinder krank sind.
  • Netzwerk von Unterstützern aufbauen: Ob Familie, Freunde oder Nachbarn, es ist wichtig, ein Unterstützungsnetzwerk zu haben, auf das man sich in Notzeiten verlassen kann.
  • Selbstfürsorge nicht vergessen: In der Hektik des Alltags vergessen wir oft, auf uns selbst zu achten. Nehmt euch Zeit für euch selbst, auch wenn es nur ein paar Minuten am Tag sind.
  • Realistische Erwartungen setzen: Es ist in Ordnung, nicht immer alles perfekt zu machen. Setzt euch realistische Ziele sowohl zu Hause als auch bei der Arbeit.

Abschluss: Mütter zu sein bedeutet, in vielen Bereichen gleichzeitig zu agieren. Es ist nicht immer einfach, aber es ist definitiv eine der lohnendsten Aufgaben. Lasst uns daran erinnern, dass wir unser Bestes geben, und das ist mehr als genug.

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