Pesto in der Schwangerschaft – erlaubt oder gefährlich?

Pesto ist für Schwangere grundsätzlich erlaubt, bei sehr exotischen Sorten sollte man sich die Inhaltsangaben jedoch genauer ansehen. Eine ausgewogene Ernährung hat in der Schwangerschaft hohe Priorität, und viele werdende Mütter fragen sich, ob Pesto in dieser besonderen Zeit als Sauce geeignet ist.

Zusammenfassung
Ja, Pesto ist erlaubt. In Maßen ist Pesto für Schwangere durchaus geeignet. Einem regelmäßigen Verzehr 1-2 x pro Woche steht nichts entgegen.

Hinweis: Immer sollte bei gesundheitlichen Fragen der Rat eines Arztes eingeholt werden.

Tipp: Optimale Gewichtszunahme in der Schwangerschaft berechnen

Ist der Konsum von Pesto in der Schwangerschaft ratsam?

Ja, Pesto kann während der Schwangerschaft in angemessenen Mengen verzehrt werden. Es ist wichtig, dass nicht übermäßig viel konsumiert wird.

Der in vielen Arten verwendete Parmesan ist ein reifer Hartkäse und dank seiner langen Reifezeit sowie dem hohen Salzanteil generell sicher für Schwangere, da diese Faktoren die Entwicklung gefährlicher Keime und Bakterien hemmen.

Obgleich dem Basilikum, einer weiteren typischen Zutat, eine potenzielle wehenfördernde Wirkung zugesprochen wird, liegt die Menge im Pesto üblicherweise weit unterhalb einer kritischen Schwelle.

Für Schwangere besteht die Empfehlung, eher zu Pesto aus dem Glas oder der Dose zu greifen, da offen an der Theke verkaufter Käse ein höheres Risiko der Keimbelastung aufweist.

Beachtenswert:

  • Pesto kann für Schwangere in kontrollierten Portionen eine sichere Nahrungsquelle sein
  • Die Zutaten, darunter Basilikum und Parmesan, bieten gesundheitliche Vorzüge, solange in Maßen konsumiert wird
  • Die Option des Pesto aus fertiger Herstellung ist für die Schwangerschaft zu bevorzugen

Stellen Basilikum-, Bärlauch-, Ricotta- und Parmesan-Pesto ein Risiko in der Schwangerschaft dar?

Obwohl Basilikum in hohen Dosen wehenfördernd wirken könnte, ist die Menge im Pesto zu gering, um solche Effekte hervorzurufen.

Auch Bärlauchkann ähnlich dem Basilikum in kleinen Mengen genossen werden. Ricotta stellt ebenfalls kein Risiko dar, vor allem, wenn der Ricotta industriell aus pasteurisierter Milch hergestellt wurde.

Parmesan ist, aufgrund der sicheren Eigenschaften des Käses, ebenso unbedenklich für den Verzehr in der Schwangerschaft.

Auf was sollten Schwangere bei der Zubereitung von Pesto achten?

Bei der Eigenherstellung eines Parmesan-Pestos ist es ratsam, vorverpackten Parmesan, anstatt lose verkauften Käse von der Frischetheke, zu verwenden, um das Risiko einer Bakterienbelastung zu minimieren.

Ist das fertige Pesto im Glas pasteurisiert?

Ja, industriell hergestelltes Pesto im Glas unterliegt in der Regel dem Pasteurisierungsprozess. Durch die Erhitzung auf 60 bis 70 Grad Celsius für einige Minuten wird das Pesto haltbar gemacht, was längere Transportwege ermöglicht und die Sicherheit erhöht.

Welche Empfehlung gibt Dr. Costa bezüglich des Verzehrs von Pesto während der Schwangerschaft?

Dr. Costa rät, auf Pesto im Glas zurückzugreifen und dieses nach dem Öffnen zügig zu verbrauchen, um die Bildung von Bakterien und Keimen im geöffneten Glas zu verhindern.


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