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#Wochenbettwünsche – Teil 8

Finally ist die Zeit des Wochenbetts nun wirklich vorbei- auch hier auf dem Blog. Denn heute stelle ich den letzten Gastartikel von zwei lieben Bloggerkolleginnen und ebenfalls 3fach-Mamis online, die mir für die erste Zeit als dreifache Mutter hier bei Mama Schulze ausgeholfen haben: Katharina und Lisa vom Blog Stadt Land Mama.

Auch heute bin ich über diese „Vertretung“ wieder heilfroh- denn irgendwas ist wirklich immer mit 3 Kindern, oder wie Katharina unten im Interview treffend antwortet: Mit 3 Kindern ist es nie langweilig. Auch mir nicht- zumindest kam gestern und heute bei mir in keinster Weise so viel Zeit zusammen, einen Artikel aus eigener Feder für Euch zu schreiben- auch, wenn ich 1.000 und eine Idee dafür mit mir herumtrage. Aber irgendwann wird das wieder besser- das zeigt zumnindest Lisa als Mama von drei Kindern, die schon etwas älter sind 😉 Lisa, you are my Vorbild!

Ich finde, dass dieses Interview, das Landmama Lisa mit Katharina, der frischgebackenen dreifachen Stadtmama geführt hat, einen sehr schönen Abschluss bildet- mit Rat und Tat quasi von frischer triple mom zur anderen frischen triple mom.

Wochenbett

Lisa (links) und Katharina (rechts) von Stadt Land Mama

Stadt Land Mama – Das Blogmagazin für überalle Eltern auf

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Liebe Katharina, du hast grad dein drittes Kind bekommen, die Großen sind 5 und 3. Bei uns kam das dritte Kind ja gleichzeitig mit dem zweiten (Zwillinge), ihr habt euch bewusst für ein 3. Kind entschieden. Wusstet Ihr schon immer, dass ihr mehr als zwei Kinder wollt?

Für mich war das eigentlich immer klar. Wenn ich mir meine Familie vor dem inneren Auge vorgestellt habe, habe ich da immer noch ein drittes Kind gesehen. Und trotzdem war ich mir unsicher, ob ich drei Kinder und Beruf wuppen kann. Glücklicherweise habe ich ja Dich als Vorbild 🙂

Wie hast du die Schwangerschaft erlebt, in der Du Dich ja auch um die Großen kümmern musstest und nicht die ganze Zeit bauchstreichelnd in der Wanne liegen konntest?

Die Schwangerschaft lief absolut nebenbei. Schon so sehr nebenbei, dass ich oft ein schlechtes Gewissen hatte. Dann habe ich abends meinen Bauch gestreichelt und dem Baby gesagt, dass wir uns so sehr auf sie freuen. Erst, als in der 32. SSW die Frauenärztin sagte, ich müsse langsamer machen, weil sonst eine Frühgeburt drohe, habe ich mehr auf mich geachtet und mir mehr Ruhe gegönnt.

Wer hat die Großen betreut, als die Wehen einsetzten?

Zuerst eine gute Freundin von mir, dann mein Vater. An dem Tag, an dem die Kleine geboren wurde, hatte meine Große Weihnachtsfeier in der Kita. Und während ich da in den Wehen lag, dachte ich echt noch daran, wie enttäuscht sie sein wird, dass ich nicht da bin…

Lief die Geburt ähnlich wie die anderen Geburten?

Die Geburt meiner ersten Tochter musste drei Wochen vor Termin eingeleitet werden und war sehr lang und sehr schwer. Mein Sohn kam ziemlich schnell zur Welt. Und da ich von so vielen Dritt-Geburten gehört hatte, dass sie ganz schnell und easy waren, freute ich mich auf meine dritte Geburt. Leider dauerte sie dann doch ganz schön lang und war echt sehr schmerzhaft…

Wochenbett

Katharina mit Baby No. 3

Im Wochenbett sollen wir uns schonen, heißt es immer so schön. Wie hast Du das gemacht, Du hast ja schon zwei größere Kinder, die auch versorgt werden wollten…?

Nach der Geburt war mein Mann eine Woche zu Hause, dann kam meine Mutter eine Woche. Danach habe ich Freundinnen und Nachbarn eingespannt. Immer, wenn mich jemand gefragt hat, was ich mir zu Geburt wünsche, habe ich gesagt: „Dass Du mir ein Mittagessen kochst.“ Das hat super geklappt. Die ersten Wochen habe ich vormittags wirklich ganz ruhig gemacht – die Nachmittage waren dann natürlich turbulent, weil die Großen dann zu Hause waren.

Hast Du schon realisiert, dass du jetzt DREI Kinder hast oder ist das alles noch wie in einem Traum?

Nicht wirklich. Oft denke ich: „Was? Das sind alles meine?“ Aber ganz generell habe ich momentan gar nicht so viel Zeit zum Nachdenken. Drei Kinder, die Arbeit, der Haushalt – mir ist auf jeden Fall nie langweilig…

Was wünschst du Mama Schulze für ihr Leben als Dreifachmama?

Schlaf, Schlaf, Schlaf. Und die Möglichkeit, Dinge abzugeben. Ich weiß, wie unangenehm es ist, um Hilfe zu bitten. Aber ich glaube, wir müssen das lernen, weil es nämlich gut tut, Hilfe anzunehmen!

Liebe Lisa, liebe Katharina, ich danke Euch von Herzen für Eure Hilfe und wünsche Euch und Euren Familien alles, alles Liebe für die Zukunft. Mensch, und stellt Euch mal vor, wenn wir drei uns mal mit Familien treffen, dann springen da wirklich 9 Kinder herum! HAMMER!

…ach ja, liebe Katharina, auch ich wünsche Dir übrigens Schlaf, Schlaf und noch mals Schlaf 😉

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