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#Wochenbettwünsche – Teil 7

Genau genommen befinde ich mich gar nicht mehr im Wochenbett. PUFF, war die Zeit vorbei und der Alltag bei 3 Kindern viel schneller da als jemals zuvor. Ganz ehrlich, bei 3 Kindern ist immer irgendwas. DAS ist eigentlich DIE Erkenntnis der vergangenen Wochen.

Und daher bin ich nach wie vor froh, dass ich Untertützung von lieben Bloggerkolleginnen und 3fach-Mamis haben, die mir Texte beisteuern, damit Ihr hier etwas zum Lesen habt, während ich im Hintergrund routiere, pflege, stille, Streit schlichte, die Spülmaschine ausräume, Wäsche wasche, mit den Großen diskutiere oder den Kleinen wickele…

Heute habe ich einen wunderbaren Brief der noch wunderbareren Alu vom Blog Grosse Köpfe.  Den betreibt Alu mit ihrem Mann Konsti- beide sind im vergangenen Jahr zum 3. Mal Eltern geworden. Sie wissen also genauestens, wie ich mich gerade fühle bzw., wie es gerade bei uns im Hause Schulze so zugeht 😉 Und, da ich heute wie morgen alle 3 Kinder alleine ins Bett und durch die Nächte bringe, passt das gerade richtig, richtig gut.

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Grosse Köpfe

Alu und Konstantin

Gemeinsam ins Dunkle starren*

 

Liebe JuSu,

eben habe ich versucht, zwei Stunden lang unser drittes Kind ins Bett zu bringen. Einschlafstillend lag ich im Dunkeln und dachte darüber nach, wie genau und wann genau wir das eigentlich bei K1 alles gemacht hatten.

Seltsam, dass ich diese Details alle vergessen habe und zehn Jahre später mich erneut wie eine Anfängermutter in den Einschlafring werfe. Vor zehn Jahren bei K1 war ich noch sehr jung und unbedarft, ich hatte keine Ahnung von Attachment Parenting und co und vertraute einfach auf mein Gefühl in der Erziehung unserer großen Tochter. Wenn ich daran zurück denke, wie unkompliziert das Erziehen ohne Ratgeber funktionierte, dann muss ich lächeln.

Bei K2 waren wir nicht mehr so unbedarft, wir waren vier Jahre älter und hatten uns sehr ein zweites Kind gewünscht. Abend für Abend lagen wir abwechselnd neben dem Sohn, hielten ihm Flasche und Nuckel hin und streichelten seine kleine Hand. Ich weiß noch, dass wir nur auf Zehenspitzen durch den Flur schleichen mussten, dann war er wieder wach. Alles war gedämpft und ruhig und auch die Große lernte schnell Rücksicht zu nehmen.

Nun sind wir wieder im Spiel. Zwei größere Geschwister lärmen nebenan, wenn ich versuche das Baby ins Bett zu bringen. Keine Erklärungen, oder Kuschelzeiten der Welt halfen bis dato die Abende ruhiger zu gestalten. Wir stehen wieder am Anfang, liegen stillend, oder Nuckel haltend neben dem Baby und starren ins Dunkel. Seltsam, wie sehr man mit einem Kind, egal ob eins, zwei, oder drei auf sich selbst zurückgeworfen ist.

Ich wünsche dir liebe JuSu, dass es euch gut ergeht. Ich wünsche dir Kraft und Geduld für all diese Abende an denen man allein drei Kinder ins Bett bringen muss und dann ermattet ins Dunkel starrt. Ich wünsche dir eine kleine Hand die deine Finger streichelt und einen Mann der mit dir ins Dunkel starrt.

Auf in ein neues Abenteuer,

deine Alu

*Dieser Text ist urheberrechtlich über die VG Wort geschützt

Danke, liebe Alu, für Deine Unterstützung. Ich wünsche Dir/ Euch alles, alles Gute <3

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