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#WMDEDGT 04/17

#WMDEDGT, das bedeutet WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag? und ist eine Aktion von der lieben Karin aka Frau Brüllen. Sie fragt nach dem Alltag, jeweils am 5. eines Monats. Dann und wann habe ich schon einmal mitgemacht, im Februar sogar Papa Schulze. Und heute, heute bin ich auch wieder dabei. Denn der Schneckerich schläft gerade, die Babysitterin spielt mit den großen Schnecken und ich habe mal 5 Minuten- YEAH!

Hier geht es übrigens zu den früheren #WMDEDGT:

10/2015

11/2015

02/2017 (Papa Schulze)

0:00 Uhr

Ich bin immer noch wach. Der Schneckerich schläft unruhig. Er wälzt sich hin und her, jault immer mal auf und außerdem mache ich mir Gedanken, ob er auch gut in seiner Babywippe liegt. Denn letztens war er darin mal verrutscht und lag mit dem Kopf tiefer als mit den Beinen. Das ist natürlich nicht gut (Blut in den Kopf) und das will ich nicht riskieren. Übermüdet wie ich bin, habe ich mich in diesen unnötigen Gedanken reingesteigert (unnötig, weil ich den kleinen Mann abgesichert habe und definitiv nix passieren kann) und zippel und zuppel ständig an ihm rum und halte mich dabei wach. Schlussendlich stehe ich auf, wecke Papa Schulze (er schläft im Nebenzimmer, damit er nicht ständig geweckt wird – HAHAHA!) und er schaut auch noch mal. Aber auch er findet, dass alles gut ist. Endlich kann ich schlafen: GÄHN!

02:59 Uhr

Pünktlich wie ein Versicherungsfachangestellter meldet sich der Kleine zum Stillen. Danach schlafe ich zum Glück schnell wieder ein.

06:30 Uhr

Und wieder meldet sich der Schneckerich und will stillen. Ich bin ganz vermatscht. Im Haus ist noch alles ruhig. Ich schaue auf die Uhr und stelle fest: Gleich darfst Du aber nicht wieder ganz fest einschlafen, denn um 08:30 Uhr hast Du mit dem Kleinen einen Arzttermin.

07:45 Uhr

Ich schrecke aus dem Schlaf hoch. Mist, Mist, Mist- jetzt müssen wir uns aber beeilen. Spätestens in einer halben Stunde müssen wir los zum Arzt. Und das ist eigentlich auch schon zu spät.

Der Rest der Familie ist schon wach. Die MaxiSchnecke begrüßt mich freudig, Mini ist irgendwelche Diskussionen verstrickt, aus denen sie gerade nicht mehr herausfindet: Sie will die Treppe nicht alleine runter laufen, die Hose, die sie heute trägt, ist scheinbar Mist und überhaupt- sie prangert so einiges an. Derweil schläft der Schneckerich seelenruhig weiter.

Papa Schulze und ich stellen schnell einen Schlachtplan auf: Er kümmert sich um den Kleinen und zieht in an, ich frühstücke und wasche mich.

08:20 Uhr

Ich verlasse im Laufschritt mit dem Kleinen das Haus. Wir düsen zum Dermatologen. Denn der Süße hat seit seiner Geburt Feuermale im Gesicht. Ich habe einen Termin zur Beratung gemacht, ob und wann wir hier tätig werden sollten, damit diese weggehen. Denn hier habe ich lauter unterschiedliche Sachen gehört. Von „Möglichst schon als Baby lasern lassen“ bis „Erst was machen lassen, wenn er 18 ist“ war alles dabei. Feuermale wachsen proportional mit, daher werden sie, wenn sie sichtbar bleiben, immer zu sehen sein. Allerdings sind sie in den vergangenen drei Monaten bereits etwas zurückgegangen. Mal schauen, wie es sich beim Schneckerich entwickelt.

Die Feuermale auf Nase und Oberlippe. Auch auf den Augenlidern hat er rote Stellen.

08:40 Uhr

Wir sind verspätet beim Dermatologen angekommen. Aber, alles gut. Ich fülle schnell ein paar Unterlagen aus und schon können wir ins Behandlungszimmer. Der Schneckerich ist noch ganz verschlafen, aber gutlaunig (wie fast immer) und gluckst.

08:50 Uhr

Die Ärztin kommt und berät mich ausführlich. Die Feuermale können noch zurückgehen, aber auch stärker werden. Erst mal empfiehlt sie, nichts zu machen. Falls diese sich nicht bis zum Schuleintritt zurückbilden (also so, dass sie nicht mehr großartig stören), würde sie sie dann lasern- wegen drohender Hänseleien. Allerdings ist das durchaus eine schmerzhafte Angelegenheit und muss dann unter Narkose gemacht werden, da Kinder in dem Alter mit dem Schmerz noch nicht so klarkommen. Sie berichtet, dass sie gerade einen 12-jährigen Jungen lasert, der bereits gut mitteilen kann, ab wann es ihm so weh tut, dass sie aufhören muss. Das klappt anscheinend gut, aber das kann man von 6-jährigen Kindern natürlich noch nicht erwarten.

Mir war es wichtig, einmal von einem Dermatologen erfahren zu haben, wann wir uns um die Feuermale kümmern sollen. Stören tun sie uns nicht – aber wir wollen natürlich nicht, dass der Schneckerich einmal „Probleme“ bekommt und wir uns früher darum hätten kümmern müssen, diese zu entfernen. Jetzt warten wir einfach ab 🙂

09:30 Uhr

Wir kommen wieder zu Hause an. Papa Schulze ist auch da, denn er macht heute Homeoffice, da er am Abend noch auf Dienstreise fährt. Wir machen uns einen Kaffee, ich berichte von unserem Arztbesuch, dabei stille ich unseren Sohn und lege ihn danach zum Nickerchen hin.

10 Uhr

Auf Facebook & Instagram hatte ich gefragt, wer von mir sogenannte Japankristalle zur Herstellung von Ginger Root Beer haben möchte. Falls hier bei Euch übrigens auch Interesse besteht, schreibt mir einfach eine Mail an mama(punkt)schulze(ät)gmx(punkt)de. Die Resonanz war sehr groß, weswegen ich alle Plastikgefäße des Hauses für den Versand zusammengekratzt, die Online-Frankier-Maschine zum Glühen gebracht und gestern die Beine in die Hand genommen habe, um alles zur Post zu bringen… und dann alles wieder mit heim nehmen konnte. Denn der freundliche (nicht!) Postangestellte hat mir erst zugeschaut, wie ich vor Ort alles verpackt habe, während ich den Schneckerich im Kinderwagen geschuckelt habe, um mir dann grinsend mitzuteilen, dass er die Päckchen aber so nicht annehmen kann, weil kein Karton drum ist. Grrrrr!

So habe ich mir eine andere Versandmöglichkeit überlegt und werde die Kristalle nun einschweißen (seit heute besitze ich daher ein Einschweißgerät) und alle als Brief versenden.

Daher habe ich die ganzen Online-Paket-Marken heute wieder storniert. Hat nur 1,5 Stunden gedauert. LEBENSZEIT! Für immer futsch!

Die Japankristalle

11:30 Uhr

Der Magen knurrt, also düse ich schnell mit dem Kleinen zum Markt, um Salat und Fleisch zu besorgen. Also, das wollte ich. Aber dann fallen dem Schneckerich nach drei Schritten die Augen zug. Daher drehe ich um und drücke Papa Schulze den Kleinen in die Hand. Dann renne ich noch einmal los Richtung Markt.

Im Laufschritt besorge ich unser Mittagessen und düse wieder nach Hause. Papa Schulze hat derweil nichts geschafft bzw. nur ein Bisschen, da ihn der Kleine auf Trab gehalten hat. Egal.

12:15 Uhr

Wir kochen gemeinsam unser Mittagessen. Es gibt Salat, Lammhack und Guacamole. *nomnomnom* Quasi eine Mexican Bowl.

12:45 Uhr

Passend als ich mich für meinen Mittagsschlaf hinlegen möchte, wird der Schneckerich wieder wach. Er kann sich nicht so richtig entscheiden, ob er doch lieber liegen bleiben oder wach werden möchte. Knötter, knötter, knötter. Dann kommt Hunger dazu, also stille ich ihn. An der Brust geht es ihm nicht schnell genug und er schimpft weiter. Zurzeit hat er viel Hunger. Danach versuche ich, ob er noch einmal schläft, weil er so schlechte Laune hat. Das deutet eigentlich auf Müdigkeit hin. Aber es klappt nicht.

13:45 Uhr

Ich lege den Kleinen auf eine Decke zu Papa Schulze ins Arbeitszimmer. Er übernimmt, damit ich etwas schlafen kann. Ein super Service heute!

15:15 Uhr

Ich werde wach. Das Schlafen hat wirklich, wirklich gut getan. Das Bett saugt mich an, so gerne würde ich jetzt einfach liegen bleiben. Ich höre, dass die Babysitterin mit den Schnecken nach Hause gekommen ist. Sie hat die Zwei von der Kita abgeholt und macht nun mit ihnen Kaffeeklatsch. Rein rechnerisch müsste sich auch der Kleine bald wieder Hunger haben. Daher raffe ich mich auf.

Während mir die Schnecken erzählen, wie es in der Kita war, mache ich mir erst einmal einen Kaffee.

15:30 Uhr

Papa Schulze kommt mit dem hungrigen Schneckerich nach Hause. Er war mit ihm spazieren, damit der Kleine noch mal schläft. Ein halbes Stündchen hat er genickt, bevor ihm der Hunger dazwischen kam. Ich stille und die Babysitterin bespaßt die Schnecken im Kinderzimmer. Papa Schulze ergreift die Chance und streckt sich ein halbes Stündchen auf dem Bett aus. Er muss heute Abend noch ein Stück fahren und hat ebenfalls Schlaf dringend nötig. Soll er haben- wir wollen ja nicht, dass er beim Autofahren einnickt, ne?!

16:15 Uhr

Der Schneckerich verlangt noch einmal nach Schlaf, daher lege ich ihn hin. So süß: Er dreht sich immer auf die linke Seite, meckert noch einmal kurz, schiebt sich den linken Daumen in den Mund und ist fast schon eingeschlafen.

Ich beginne, meine Zeilen für diesen Text aufzuschreiben. Dazwischen geht die Babysitterin wieder, spielen die Schnecken um mich herum Verstecken, Papa Schulze steht wieder auf, ich bereite das Abendessen vor und wir setzen uns alle gemeinsam an den Tisch zum Abendmampf.

18:30 Uhr

Gerade bringt Papa Schulze die überdrehten Mädels ins Bett, gleich wecke ich mal den Kleinen, damit er nicht zu lange pennt und dann wird Papa Schulze noch packen und sich auf den Weg machen. Ich werde dann noch ein paar Übungen für den Beckenboden vor dem Fernseher machen und früh zu Bett gehen. Denn: Wer weiß, was die Nacht bringen wird und ich bin ja alleine mit den 3en.

Drückt mir die Daumen, ja?

Und jetzt Ihr: Was habt Ihr so den ganzen Tag gemacht?

Weitere Berichte findet Ihr übrigens hier, bei Frau Brüllen.

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