Mama-Blog
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Vom Schaukeln

MaxiSchnecke schaukelt für ihr Leben gern. Welches Kind tut das nicht gerne? Könnt Ihr Euch an das Gefühl von früher noch erinnern? Ganz hoch wollte ich immer schaukeln und beim zurück ‚fallen‘ hat mein Herz einen kleinen Satz gemacht und mir wurde es immer etwas mulmig in der Magengegend. Am besten war das Gefühl, wenn ich ganz oben beim Schaukeln angekommen abgesprungen bin. Das gab einfach ein tolles Gefühl von Freiheit. Und während ich mich wieder daran erinnere, kann ich es fast schon wieder spüren…

Gestern war ich mit MaxiSchnecke auf einem Spielplatz und weil die kleine Große sooo gerne schaukelt, wollte ich ihr zeigen, wie man das richtig macht. Also, Beine nach vorne strecken, wenn man vorwärts fliegt und im Sitzen anwinkeln, wenn es zurück geht. Wir saßen beide nebeneinander auf der Schaukel. Ich habe es vor gemacht und MaxiSchnecke hat ganz inbrünstig und angestrengt mir nach geschaukelt. ‚Wenn es gut klappt, zeige ich ihr zum Schluss noch, wie man abspringt‘, war mein Gedanke. Und dann  ist Mama Schulze immer höher geschaukelt, um das tolle Gefühl von früher noch mal zu bekommen. …und weiter, und weiter… Und dann war mir einfach nur noch schlecht. Vom Schaukeln. Vielleicht sollte ich mich besser ‚Großmutter Schulze‘ nennen?

1 Kommentare

  1. Anonymous sagt

    *lach* – ja; im Alter machen Magen und Gleichgewichtssinn-Ausgleich nicht mehr ganz so gut mit. Und die Kirmesgänge kommen ja erst noch! Aber vielleicht hatte es ja auch was Gutes. Wärest du auch noch abgesprungen, hättest du gemerkt, wie gut man es verdrängt hatte, wie heftig die Landung auf die Knöchel geht.. Eigene Erfahrung *Uuuhhh* Gruß, Auntie

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