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Vom Nervthema zum super Spielespaß: Zähneputzen mit Playbrush

(Werbung: Playbrush wurde uns zum Testen zur Verfügung gestellt. Natürlich stellt mein Erfahrungsbericht trotzdem meine persönliche Meinung dar.)

Es gibt wenig, was mich so richtig auf die Palme bringt. Aber das Zähneputzen mit meinen beiden Töchtern gehört definitiv dazu. Da kommen wir in verlässlicher Regelmäßigkeit morgens und abends an unsere Grenzen, während die Uhr tickt und tickt und tickt und es immer später wird, die Mädels aber immer noch nicht auf dem Weg in die Kita sind oder immer noch nicht in den Federn liegen. Weil sie entweder ihre Zähne gar nicht putzen, oder nur eine Seite oder nur einen einzigen Zahn. Das Ganze wird dann nur noch dadurch getoppt, dass ich mich gleichzeitig um den kleinen Mann kümmern muss. Wirklich, manchmal bin ich hinterher klitschnass geschwitzt.

Ich habe alles ausprobiert, um das Dilemma zu umgehen:

  • Ich habe sie alleine ins Bad gehen & schon mal schrubben lassen.
  • Ich bin mitgegangen & habe die Schrubberei kontrolliert.
  • Ich bin vor dem Badezimmer auf & ab gegangen & habe zwischendurch immer mal meinen Kopf zur Tür hereingesteckt & die Zwei kontrolliert.
  • Ich habe sie geködert: „Wenn Ihr ordentlich putzt, lese ich Euch vor dem Frühstück was vor/ ein zweites Buch zum Einschlafen vor.“
  • Ich habe sie bestraft: „Das hat nicht geklappt mit dem Zähneputzen, also lese ich Euch kein Buch mehr vor.“
  • Ich habe bei jedem geputzten Zahn gelobt.
  • Ich habe bei jedem ungeputzten Zahn geschimpft.
  • Ich habe von anderen Kindern erzählt, die schon Löcher in den Zähnen haben.
  • Ich habe meine eigenen Plomben gezeigt.
  • tbc…

Und trotzdem landen wir zwei Mal täglich bei mindestens zwei von diesen drei Situationen:

  1. Kind starrt unverrichteter Dinge mit Zahnbürste im Mund vor sich hin und tut NICHTS. Nichts, nada, niente.
Zähneputzen

Das Kind starrt vor sich hin mit Zahnbürste im Mund – von einer genervten Mama nachgestellt…

  1. Kind klettert mit Zahnbürste im Mund im Bad herum. Es hat Spaß. Zähneputzen tut es aber nicht.
Zähneputzen

Was ist denn da oben? Sehr interessant…

  1. Kind ist bockig. Die Zahnbürste auch.
Zähneputzen

Keine Lust!

Echt, manchmal denke ich, dass das Zähneputzen mit den Kindern mein persönlicher Gegner ist, den ich bezwingen muss. Meine persönliche Challenge der Gelassenheit. Daher habe ich sofort zugesagt, als Playbrush mich frage, ob wir ihr Produkt testen möchten: „Ja, ja, ja! Machen wir sofort! Hauptsache, wir finden etwas, um dieses Dilemma zu durchbrechen.“

Was ist Playbrush?

Playbrush ist ein Bluetooth Zahnputzaufsatz für die Zahnbürste. Via Bluetooth können damit vier verschiedene Spiele am Smartphone oder Tablet gespielt werden. So, dass am Ende alle Zähne ausreichend geputzt sind, das Kind spielerisch die richtige Zahnputztechnik erlernt und Karius & Baktus keine Chance haben. Die vier Spiele könnt Ihr Euch als App kostenlos bei iTunes oder Google Play runterladen. Einen einzelnen Zahnputzaufsatz bekommt Ihr im Set mit einer Zahnbürste für 24,99€ im Playbrush Shop, das Geschwisterset mit 2 Aufsätzen bekommt Ihr für 37,99€. Dabei braucht Ihr kein Geld in eine spezielle Zahnbürste investieren, sondern Ihr könnt jede nehmen, die mit ihrem Stiel in den Playbrush Zahnputzaufsatz passt.

Unser Fazit

Installation

Das Aufladen des Zahnputzaufsatzes funktioniert super, das Herunterladen der Spiele ebenfalls. Mitgeliefert wurde auch eine Halterung für das Smartphone, sodass wir es auf Augenhöhe der Mädels an den Badezimmerkacheln über dem Waschbecken aufhängen konnten.

Zähneputzen

Playbrush bereit zum Einsatz

Die Spiele

Mini und Maxi konnten es kaum abwarten, beim Zähneputzen kleine Monsterchen zu jagen, oder zum Beispiel ein Bild auszumalen. Die Spiele sind wirklich gut gemacht. So werden die Monsterchen gejagt, indem das Kind jeweils die verschiedenen Seiten der Zähne putzen muss. Auch das „Malen“ funktioniert nach dem gleichen Prinzip.

Zähneputzen

Das Ausmalspiel

Das Putzen

Bei Maxi hat das mit ihren 6 Jahren problemlos funktioniert. Schnell hatte sie raus, wie Playbrush funktioniert. Mini tat sich mit ihren 4 Jahren da noch etwas schwerer. Zum einen war sie so gebannt vom Spiel auf meinem Smartphone, dass sie total vergaß, zu schrubben. Zum anderen hatte sie noch einige motorische Probleme und konnte die Positionen ihrer Zahnbürste nicht so einfach wechseln. Da musste ich ihr helfen.

Zähneputzen

Maxi ist eifrig am Putzen

Am Ende des Putzens/ Spiels bekommen die Kinder eine Statistik angezeigt, auf der zu sehen ist, ob sie alle Flächen und Seiten der Zähne gut geputzt haben. Hier haben wir an der einen oder anderen Stelle dann zum Beispiel noch nachgeputzt. Als Anreiz gibt es auch Punkte fürs Zähneputzen, die gesammelt werden, und dann eine Statistik mit Siegertreppchen.

Lob & Kritik

Mit Playbrush gibt es definitiv keine Diskussionen um das Zähneputzen mehr. Emsig sind Mini und Maxi dabei. Und natürlich können sie es kaum erwarten, wieder auf Monsterjagd zu gehen oder ein Tier anzumalen. Das ist eine wirkliche Erleichterung, denn wie oben schon beschrieben: Für mich bedeutete Zähneputzen in den letzten Wochen wirklich Stress pur. Die Übersicht am Ende, wie und wo geputzt wurde, ist eine gute Hilfe für die Eltern. So wissen Mama und Papa, ob das Putzen auch wirklich effektiv war.

Wie bereits oben beschrieben, war es bei uns nicht so, dass das Zähneputzen mit Playbrush bei Mini mit ihren 4 Jahren problemlos funktioniert hat. Zwar ist Playbrush für Kinder ab 4 Jahren freigegeben, aber ich denke, da ist jedes Kind in seiner Entwicklung unterschiedlich weit. Mit etwas Übung funktioniert das sicherlich besser von Mal zu Mal. Und das ist ja auch nicht schlimm.

Zähneputzen

Mini auf Monsterjagd

Einziges Manko: Der Wechsel vom einen zum nächsten Kind hat nicht so problemlos funktioniert. Die App hat immer noch die erste Zahnbürste mit Playbrush-Aufsatz erkannt und sich nicht so einfach zur nächsten wechseln lassen. Da half auch kein Aus- und wieder Einschalten. Am Ende habe ich die erste Zahnbürste mit Zahnputzaufsatz einfach außer Reichweite gebracht. Dann funktionierte auch der zweite Aufsatz problemlos und ließ sich mit der App verbinden.

Tipp

Zusätzlich zu den Aufsätzen könnt Ihr Playbrush ganz neu auch als Zahnputzboxen erwerben. So könnt Ihr für sechs oder für 12 Monate Artikel für die Zahngesundheit bequem nach Hause bestellen. In der ersten Box, die geliefert wird, ist natürlich eine Gratis Playbrush enthalten. Danach werden Euch in regelmäßigen Abständen Zahnbürsten und Zahnpasta zugeschickt. Das Abo ist jederzeit kündbar.

So, und jetzt entschuldigt mich bitte- die Mädels wollen auf Monsterjagd mit ihren Zahnbürsten gehen…

 

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