Mama-Blog
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Vom Einmischen

Lieber Fremder,

es ist wirklich schön, dass Du Dir Sorgen machst, wenn ich mein Kind zurecht weise. Weil es zum sechsten, siebten oder achten Mal heute ausrastet, weil es JETZT kein Brötchen, Apfel, Eis oder sonst irgendwas bekommt. Oder, weil es mich zum hundertsten Mal heute ohne Grund haut, tritt oder kneift. Oder, weil es sich gerade wieder ALLEINE von oben bis unten mit Sonnencreme eincremt … und dabei noch die komplette Kleidung anhat und mir einfach nicht die Sonnencreme zurück geben will. Oder, oder, oder. Zugegeben, ich habe mein Kind gerade ganz schön angeblafft, angeschrien, oder wie Du es sonst nennen möchtest. Weil auch mir mal der Geduldsfaden reißen kann. Weil es einfach irgendwann nix mehr bringt, positiv pädagogisch mit „Magst Du bitte jetzt nicht ausrasten?!“ auf das Kind einzuwirken. Denn das liebe, zuckersüße und intelligente Kind treibt es immer weiter auf die Spitze und giert nach einem großen HALT STOPP: BIS HIER HIN UND NICHT WEITER! Und dann ist es auch wieder gut. Das Kind verdrückt danach ein paar Tränchen, weiß, dass die gleichen Regeln wie immer gelten. Das beruhigt es und mit den Tränen konnte es die Verzweiflung des Großwerdens raus lassen. Und auch die Mama konnte ganz kurz etwas Druck ablassen. Alle haben sich wieder lieb. Wir drücken uns und geben uns ein Küsschen. Ohm Shanti Ohm. Aber, lieber Fremder, komm Du mir ja nicht in die Quere, sonst setzt es was!!!! Grrrrrr

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