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Stellt Euch einmal vor…

…wir würden uns alle mehr Zeit nehmen. Wir würden nicht die ganze Zeit versuchen, uns und unser Umfeld zu optimieren. Wir würden nicht in jede Lücke noch etwas einschieben: ein Treffen, ein Termin, eine Besorgung.

Stellt Euch mal vor, wir würden uns alle die Zeit nehmen, einfach mal nur wieder wir selbst zu sein. Ohne die ganze Zeit das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen oder nicht alles zu wissen.

Stellt Euch mal vor, wir kämen einfach damit klar, an einem Treffen nicht teilzunehmen, einmal nicht „up to date“ zu sein. Stattdessen Leerlauf und etwas Langeweile zu haben. Und uns einfach selbst zu genügen.

Stellt Euch mal vor, wir würden uns von dem Stress freimachen, 24/7 „voll“ da zu sein. Sondern einfach mal zuhören. Und nachfragen. In Ruhe. Bei uns, unserem Partner, unseren Kindern, Freunden und Nachbarn. Empathie zeigen. Und nicht direkt alles bewerten.

Stellt Euch mal vor, wir hätten einfach alle wieder als allererstes ein Lächeln auf den Lippen. Und schenkten dies uns,  unserem Partner, unseren Kindern, Freunden und Nachbarn. Und wir nähmen uns wieder mehr Zeit für Nähe innerhalb der Familie.

Stellt Euch mal vor, wir würden uns erlauben, auch mal zu scheitern. Nicht alles perfekt zu machen. Einmal nicht alles optimal zu gestalten.

Stellt Euch das mal vor.

Ich glaube, das wäre sehr schön.

4 Kommentare

  1. kathrininnenleben sagt

    Liebe JuSu, ja das wäre sehr schön! Ich arbeite jeden Tag ein wenig daran und komme Mini-Schritte in Richtung Loslassen weiter, aber besser Mini-Schritte als gar keine, oder? Wäre da nicht nur immer dieses Teufelchen auf der Schulter namens „Schlechtes Gewissen“. Naja, den bekommen wir auch noch in die Flucht geschlagen, oder? 😉 Ganz liebe Grüße aus Trier, Kathrin

  2. Corinna sagt

    Wie wäre es, das Smartphone mal wegzulegen, auszuschalten…. mir hilft es freie Zeit als freie Zeit wahrzunehmen und mal wieder „Mensch ärgere dich nicht“ zu spielen mit Brett und echten Würfeln….

  3. Peggy sagt

    Wir haben heute einen „Nichts-Müssen-Tag“ eingeschoben. Das hat besonders unser Zweitklässler dringend gebraucht. Kein Mathe, nicht Lesen üben, kein Klavier. Kinder-Musical-Besuch mit langer Autofahrt abgesagt. Schlafanzug bis nach dem Mittagessen. Lego und Gesellschaftsspiele. Der Mann und ich haben Tee und Kaffee getrunken und geredet. Die Kinder (und auch wir) haben es soooo genossen 🙂

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