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Neues Jahr, neues Glück: Bewegung für die Familie (Werbung)

Als berufstätige Mama im Kampf mit der Erkrankung Multiple Sklerose setze ich vor allem auch auf regelmäßige Bewegung und Sport Mein Kampf gegen die MS. Ich spüre, wie gut mir beides tut, wie ich mich dadurch besser fühle – nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. Hierbei setze ich insbesondere auf das Joggen. Herrscht zu Hause mal wieder Chaos pur, die Kinder streiten und zetern ununterbrochen, und ich versuche irgendwie, das Ganze mit meiner Krankheit und meinem Beruf zu vereinbaren, sehe ich zu, dass ich raus in den Wald komme und renne gegen den ganzen Stress an (sofern es die Betreuungssituation zulässt). Hierbei kann ich aufgestaute Frustration weglaufen und bekomme den Kopf wieder frei.

Sich gegenseitig anspornen

Mit meinem vollen Terminkalender und der daraus resultierenden psychischen Belastung bin ich nicht alleine. Das hat die AOK-Familienstudie 2018 gezeigt. Rund einem Viertel aller Befragten Eltern geht es da genauso wie mir und diese sind sicherlich ebenfalls auf der Suche nach geeigneten Schlupflöchern, um diesem Stress zu entfliehen.

Um beim Joggen „am Ball zu bleiben“, hilft mir der Zuspruch von außen. War ein Tag mal wieder besonders schlimm oder bin ich sehr gestresst, sieht mir Papa Schulze das meist mit einem Blick an und fragt mich, ob ich nicht eine Runde laufen gehen möchte. Noch besser: Seitdem ich regelmäßig jogge, tut Papa Schulze das auch wieder. Denn auch ihm tut nach Job und Kindern die Bewegung gut. So spornen wir uns gegenseitig an und, wenn es Oma & Opa oder die Babysitterin zulassen, gehen wir gemeinsam joggen. Denn wir haben es schon immer gern gemocht, gemeinsam Sport zu treiben.

Seit einiger Zeit habe ich mich zusätzlich mit anderen joggenden Mamas auf Instagram vernetzt. Wir posten meist in den Instagram-Stories, wenn wir Joggen oder auf dem Laufband waren. So spornen wir uns gegenseitig an. Und ich merke, dass mich das wirklich motiviert, denn eigentlich ist immer gerade eine Mama dabei, die Turnschuhe zu schnüren. Noch besser: Mit einigen Mamas habe ich mich nun sogar zusammengetan und werde im Frühjahr mit ihnen den Berliner Halbmarathon laufen.

Sport im Alltag fest einplanen

Ich habe mal nachgeschaut, wie lange ich in der vergangenen Woche Sport getrieben habe: Ich bin auf 177 Minuten gekommen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche. Allerdings schaffen das viele Eltern aufgrund des Zeitmangels nicht, noch weniger kommen zu einem intensiven Training. Ich war an drei Tagen Joggen bzw. im Fitnessstudio. Das klappt nur mit Oma & Opa bzw. unserer Babysitterin, die mittlerweile fest einmal die Woche abends auf die Kinder aufpasst, während wir Eltern zum Sport gehen. Dabei habe ich gemerkt, dass das nur funktioniert, wenn ich mir den Sport fest einplane und im Familienkalender eintrage. Nur dann wird dieser wichtig und setzt mich selbst auch unter Zugzwang. Ist alles organisiert, dass ich Sport treiben kann, „muss“ ich meinen Plan dann auch durchziehen und der innere Schweinehund hat keine Chance.

Bewegung
Ein Gruß aus dem Fitnessstudio freitags abends an meine #laufgang

Gemeinsam mit den Kindern Sport treiben
Gemeinsamer Sport macht uns Eltern großen Spaß und diesen Spaß möchten wir auch an unsere Kinder vermitteln. Maxi spielt seit einiger Zeit Handball und so schnappen wir uns öfter mal einen Ball und üben mit ihr auf der Terrasse zu dribbeln. Angefixt durch ihre große Schwester machen die beiden Geschwister oftmals mit. Oder wir gehen gemeinsam mit den Kindern joggen. Dabei schieben Papa Schulze und ich den Kinderwagen und die Mädels fahren neben uns Fahrrad.

Zugegeben: Am Anfang ist das seitens Maxi und Mini immer eine große Meckerei. Hier müssen wir die Ohren zuklappen, denn nach dem ersten Viertel macht es Ihnen Spaß und am Ende sind sie stolz auf die Strecke, die sie gefahren sind. Und hinterher dehnen wir uns dann sogar gemeinsam.

Langsam wächst auch das Interesse der Kinder für das Joggen: Als Maxi in diesem Jahr für einen Benefizlauf an ihrer Schule trainieren wollte, ist sie kurzerhand mit mir Joggen gegangen und hat dann 4 km geschafft. Ich freue mich schon darauf, wenn Sie irgendwann regelmäßig mit mir oder Papa Schulze Joggen geht. Und dann ziehen die andern beiden sicherlich auch nach.

Bei uns um die Ecke gibt es einen Basketballkorb, zu dem wir dann und wann gehen und mit den Mädels ein paar Körbe werfen. Nein, die Kinder treffen noch nicht, aber es ist trotzdem jedes Mal eine Gaudi und Papa Schulze und ich werden ordentlich gefeiert, wenn wir einen Treffer versenken.

Darüber hinaus sehe ich zu, dass wir möglichst viele Gänge im Alltag zu Fuß bewältigen und nicht immer das Auto benutzen. So laufe ich mit den Kindern zu Schule, Kita und Co. oder gehe möglichst zu Fuß einkaufen, statt zu fahren. So komme ich auf viele Schritte am Tag und auch die Kinder sind es gewohnt, zu laufen. Natürlich ist bei unserem Kleinsten mit seinen 2 Jahren auch immer noch der Kinderwagen im Einsatz, aber mittlerweile läuft er ebenfalls schon munter durch die Gegend und schafft einen guten Kilometer am Stück.

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Die Schnecken auf dem Weg zu Schule & Kita

Wie haltet Ihr es mit Bewegung und Sport in Eurer Familie? Oder habt Ihr euch vielleicht Vorsätze für 2019 dahingehend vorgenommen? Habt Ihr Lust mir davon zu berichten? Dann freue ich mich über Euren Kommentar oder Eure Nachricht.So sieht Familiensport im Hause Schulze aus
Wollt Ihr uns eine Woche bei unserem Familiensport begleiten? Dann hüpft gerne rüber zu meinem Instagramkanal, denn dort werde ich euch eine Woche lang von heute (17.01.19) bis zum 24.01.10 in unseren Alltag mit Bewegung und Sport mitnehmen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr dabei seid 🙂


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