MS Thursday
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#MSThursday: Lesend helfen

www.lesend-helfen.de

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Es ist zwar schon Freitag, aber trotzdem noch Zeit für den #MSThursday. Diesmal möchte ich den #MSThursday einer besonderen Plattform widmen, die ich entdeckt habe. Lesend helfen ist ein Online-Shop für Bücher, der einen Teil der Einnahmen durch den Verkauf an ein Projekt spendet, das Kindern und Jugendlichen hilft, die an Multipler Sklerose erkrankt sind.

Mir war bis dato bewusst, dass die MS auch junge Leute treffen kann, die deutlich unter 30 Jahre alt sind. Aber, dass sie in 3-5 Prozent aller Fälle vor dem 16. Lebensjahr und in 0,5 Prozent sogar vor dem 10. Lebensjahr diagnostiziert wird, wusste ich nicht. Das ist zwar (noch) selten, aber die Neuerkrankungen an juveniler MS (so nennt man die MS bei Kindern & Jugendlichen) tritt immer häufiger auf. Gerade, wenn ich daran denke, dass die Diagnose der Multiplen Sklerose schon bei uns Erwachsenen oftmals schwierig und langwierig ist (und dabei ist die MS die zweithäufigste neurologische Erkrankung nach der Epilepsie), kann ich mir vorstellen, dass es für die Kinder mit der MS und natürlich für ihre Eltern ein sehr steiniger Weg von den ersten Symptomen bis zur Diagnose ist.

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Das Projekt, das Lesend helfen mit seinen Buch-Verkäufen unterstützt ist BAER. BAER ist ein Mentoringprojekt des Landesverband NRW der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) für Kinder und Jugendliche mit juveniler MS.

„BAERs langfristiges Ziel ist, eine fachkundige persönliche Anleitung zur Selbstständigkeit und ein nachhaltiges, greifbares Netzwerk, das individuelle Unterstützung, Aufklärung und Freizeitspaß garantiert, zu bieten.“ (Quelle: www.lesend-helfe.de)

Weitere Informationen zu BAER findet Ihr auch auf der Seite der DMSG in NRW.

Ich finde, dass das ein tolles Projekt ist. Die Kinder und Jugendlichen (und auch ihre Eltern) werden mit ganz anderen Anforderungen groß (Vereinbarkeit Schulze & MS, Spielen & MS, Kindheit & Medikamente, Langzeitauswirkungen) und benötigen daher dringend fachkundige Personen, die sie auf ihrem Lebensweg unterstützen.

Ich habe mich einmal ein wenig auf den Seiten von Lesend helfen umgeschaut. Ihr findet dort unterschiedlichsten Lesestoff. Von Büchern zur Gesundheit über Thriller & Krimis bis zu Kinderbüchern sind viele Titel vertreten. Darunter sind viele weniger bekannte Bücher (is ja klar: denn auch die Autoren verzichten durch die Teilnahme auf einen Teil ihrer Einnahmen), aber das bedeutet nicht, dass sie weniger gut sind. Ihr könnt dort auch Bücher meiner MS-Bloggerkolleginnen Heike Führ (Fatigue und Uhthoff-Phänomen) und Caroline Régnard-Meyer  („Wir haben MS und keiner sieht es. Multiple Sklerose – unsichtbare Symptome) erwerben. Beide hatte ich hier unter der Rubrik „Die MS der Anderen“ schon einmal vorgestellt. Wenn Ihr auf die Namen clickt, kommt Ihr zu meinen entsprechenden Berichten.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern – vielleicht denkt Ihr das nächste Mal ja an Lesend helfen, wenn Ihr auf der Suche nach einem Buch seid?!

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