Mama-Blog
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MamaGyver

Am Dienstag war ich mit den beiden Schnecken beim Kinderarzt, da sie Reizhusten hatten. Und zwar so heftig, dass sie oft bis zum Spucken gehustet haben. Es lagen Horrornächte hinter uns…

Als wir ins Wartezimmer beim Kinderarzt kamen, hat mich der Schlag getroffen: es war proppenvoll, kein Platz mehr frei, die Luft war zum Schneiden, die Kinder alle krank & quengelig. Nach über einer Stunde Wartezeit sind wir endlich dran gekommen. Fürchterlich. Bei den Mädels war alles gut, nix auf den Bronchien, nix auf den Lungen, die Ärztin hat uns lediglich einen Hustenstiller verschrieben damit die Schnecken endlich einmal wieder Schlafen und sich erholen konnten. Soweit so gut.
Das Schlimme an solchen Kinderarztbesuchen sind die Krankheiten, die von den übrigen Wartenden noch lauern. Da es im Moment wieder durch die Presse geht (hier nur ein Beispiel) und MiniSchnecke noch nicht gegen sie geimpft ist, muss ich natürlich an Masern denken. Da wird mir ganz schlecht vor Angst. Leider war MiniSchnecke zu den jeweiligen Impfterminen krank, sodass wir noch warten mussten. Also habe ich mich schon gefragt, welches „Geschenk“ uns von dem Arztbesuch noch erwartet. Am nächsten Morgen durfte ich das „Geschenk“ bereits auspacken: als ich aufgewacht bin, waren meine Augen total verklebt und haben gejuckt. Bindehautentzündung! Yippiehhh! Zu Mittag hatte ich dann auch noch tierische Hals- und Ohrenschmerzen. Da meine Heilpraktikerin mir einmal geraten hat, dass ich bei Ohrenschmerzen auch Zwiebelsaft ins Ohr träufeln könne, da dieser fast antibiotisch wirke, wollte ich sofort zur Tat schreiten. Nur, wie kommt der Saft aus der Zwiebel und dann in mein Ohr? Mit Stolz kann ich berichten: ich habe das geschafft! Ohne Knoblaupresse und ohne Pipette! MamaGyver halt! HA! Und das möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten: Ich habe eine Zwiebel mit dem Mörser erledigt, sodass sich eine Menge Saft gebildet hat. Dann habe ich einen Strohalm genommen, den Saft angesaugt und – ZACK – in mein Ohr geträufelt! Alleine der Stolz über meinen Erfindungsreichtum hat mich direkt wieder schmerzfrei gemacht. Das Ganze habe ich dann vorm Schlafengehen wiederholt, sodass der Saft über Nacht wirken konnte. Und das hat wirklich geholfen. Heute hatte ich keine Ohrenschmerzen mehr 🙂
Weitere Möglichkeiten zur Bekämpfung von Ohrenschmerzen findet Ihr auch in einem älteren Blogpost von mir. Und zwar hier.

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