Kochen, Paleo, Rezept
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Kokospudding á la Paleo

Über die Feiertage war es zwar auf meinem Blog etwas ruhiger, dafür habe ich aber auf meinem Instagram– und meinem Facebook-Kanal fleißig Fotos von unserem Paleo-Essen gepostet. Da die Anfragen immer mehr wurden, wie denn die passenden Rezepte seien, habe ich mir überlegt, nun regelmäßig meine Rezepte mit Euch zu teilen :-). Dazu muss ich sagen, dass ich viel „frei Schnauze“ koche- das treibt Papa Schulze regelmäßig in den Wahnsinn, wenn ich ihn bitte mir zu helfen, oder er zum Beispiel schon einmal vorkochen möchte, weil seine 3 Damen noch unterwegs sind, aber das Mittag-/Abendessen ansteht. Dann fragt er mich (zu Recht), wie er das angedachte Menü kochen soll und ich gebe ihm vage Antworten.

Natürlich werde ich versuchen, Euch bei den Rezepten so viele Informationen wie möglich zu geben. Falls ich jedoch dabei etwas vergessen sollte, fragt mich das einfach in einem Kommentar- ich werde es dann auf jeden Fall ergänzen.

Zum Anfang meiner Paleo-Rezeptserie möchte ich Euch einen Kokospudding á la Paleo präsentieren. Das Rezept habe ich mir selbst ausgedacht, da ich einen immensen Vorrat an Kokosmehl angehäuft habe (längere Geschichte: es war Teil eines Spar-Abos bei Amazon). Papa Schulze meinte zu mir, dass ich sehr gerne mal mehr mit Kokosmehl kochen könnte, denn er wüsste langsam nicht mehr, wo er die Pakete im Keller noch stapeln solle. Voilà, so kam es zum

Kokospudding á la Paleo:

für ca. 6 Portionen nehmt Ihr:

  • 100gr Kokosmehl (ich nehme das von Manako und beziehe es über Amazon (Manako Kokosmehl)*
  • 300ml Wasser
  • 300ml Kokos- oder Mandelmilch (mit Kokosmilch wird der Pudding cremiger)
  • 2 EL Honig
  • eine handvoll Beeren oder anderes Obst, das Ihr mögt
  • 50 gr Tapiokamehl, das Ihr in 150ml Wasser auflöst (auch das Tapiokamehl beziehe ich über Amazon (Tapiokamehl)*

Ihr schmelzt den Honig bei mittlerer Temperatur in einem Topf und gebt dann das Kokosmehl dazu und „bratet“ das Mehl etwas an (2-3 Minuten). Danach gebt Ihr das Wasser und die Milch dazu. Jetzt müsst Ihr schauen, ob es von der Konsistenz her passt. Das Kokosmehl saugt ganz schön viel Flüssigkeit auf. Wenn es eher zum festen Brei wird, solltet Ihr noch etwas Wasser und/oder Milch dazu geben, bis es eine bessere Konsistenz hat. Nun löst Ihr das Tapiokamehl in Wasser auf, sodass keine Klümpchen darin sind und schüttet es auf das Honig-Kokosmehl-Milch-Gemisch. Dann solltet Ihr das Ganze noch einmal aufkochen lassen, damit das Tapiokamehl (das ist die Stärke) bindet. Fertig ist der Kokospudding 🙂

Nun lasst Ihr den Pudding abkühlen und könnt ihn dann nach Belieben mit Obst dekorieren. Denkbar wären auch z.B. Nüsse. Ich esse den Pudding als Nachtisch oder aber auch zum Frühstück, da er nicht so süß ist.

Ich wünsche gutes Gelingen und bon appetit!

 

Kokospudding

Als Topping noch ein paar Beeren drauf und fertig ist der Kokospudding

PS: Ihr könnt die Kokosmilch natürlich auch durch Sahne oder Kuhmilch ersetzen. Allerdings ist es dann nicht mehr paleo.

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6 Kommentare

  1. Melanie sagt

    Liebe JuSu,
    Vielen Dank für das Pudding Rezept.Das probiere ich am Feiertag gleich mal aus.Ich koche auch immer nach Gefühl.Ich freue mich ganz besonders über diese neue Rubrik
    Liebe Grüße Melanie

  2. Kerstin sagt

    Liebe JuSu!
    Ich finde, deine Art zu kochen superinteressant und freue mich auch auf Rezepte! Der Pudding klingt echt lecker und da ich Kokosnuss liebe, werde ich ihn bestimmt mal machen.
    Mal in deinen Ohren vermutlich völlig besch….Frage: ist es eigentlich teuer paleo zu kochen?
    LG Kerstin

    • Liebe Kerstin, das ist gar keine bescheuerte Frage! Ich finde, es ist insgesamt teurer, gesund zu kochen, wenn Du auch auf die Qualität der Produkte achtest. Zum Beispiel bei Fleisch und Fisch. Daher essen wir zB nur ca einmal pro Woche je davon. Aber mehr sollte es ja eigentlich eh nicht sein. Ich koche oft Curries mit Blumenkohl, Weißkohl, Brokkoli, etc. Die sind eher kostengünstig. LG JuSu

      • Kerstin sagt

        Da hast du recht und vielen Dank für die schnelle Antwort! Wir haben das Glück in der Nähe vieler Bauernhöfe zu wohnen. Da ist saisonales Gemüse/Obst dann gar nicht mehr so teuer, sondern mitunter sogar günstiger, wenn man nicht meint, dass die Gurke gerade sein muss:-). Gutes Fleisch ist teuer, soll es aber auch sein, wenn ich dann weuss, wie die Tiere gelebt haben. U d es schmeckt besser.
        LG Kerstin

  3. Anna sagt

    Liebe JuSu,
    ich freue mich auch über deine Rezepte! Besonders interessiert mich das Rezept von deinem Paleo- Müsli. Ich vertrage leider die „normalen“ Müsli- Mischungen nicht und würde gerne einmal deine Variante ausprobieren.
    LG,
    Anna

    • Liebe Anna, alles klar, ich werde die nächste Produktion dokumentieren und das Rezept dann online stellen

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