Erkältung
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Katarrhe der oberen Luftwege

Es gibt ja so Begriffe, die kannte ich überhaupt nicht bzw. ihre richtige Bedeutung nicht, bevor ich Kinder hatte. Windeldermatitis ist zum Beispiel ein solcher Begriff. Oder Nachtschreck. Die Bedeutung von „Nachwehen“ erschloss sich mir immer schmerzlicher pro Geburt. Autonomiephase ist auch noch so ein Wort oder Baby Led Weaning.

Und dann kommt da noch „Katarrhe der oberen Luftwege“. Ich finde ja, dass dieser Begriff recht harmlos daher kommt. Katarrh. Hört sich ja nicht sooo schlimm an, oder? IST ES ABER. VOR ALLEM BEI EINEM KLEINKIND. Echt jetzt: ICH HASSE DIESEN ZUSTAND! ICH HASSE DEN BEGRIFF. Und ich bin durch diese blöden Katarrhe der oberen Luftwege gerade so dermaßen übernächtigt, dass ich mich in Gedanken schon irre draußen herumlaufen und Menschen diese vier Wörter ins Gesicht schreien sehe.

Katarrhe der oberen Luftwege

Dieser Husten, der ganz harmlos anfängt. Fast ein Hüsteln. Erst einmal, dann zweimal. Dann wird es etwas lauter. Und geht weiter. Und dann hustet das Kind sich so richtig schön ein und hört nicht mehr auf. Manchmal mit einem Abgang ins Blecherne. Herrlich. Nicht! Denn es ist anstrengend- für das Kind und den Zuhörer. Das kleine Wesen findet nicht richtig dadurch in den Schlaf. Es wälzt sich von rechts nach links, braucht Flüssigkeit, muss dadurch häufig auf die Toilette und ist weinerlich, weil es verständlicherweise gerne schlafen möchte. Und der/ die Erziehungsberechtigte kann dieses blöde Husten irgendwann einfach nicht mehr hören und möchte es am liebsten verbieten.

Aaargghhhh, während ich das hier schreibe, geht es schon wieder los. Um es mit meiner älteren Tochter zu umschreiben: Es ist gemein. Ungerecht. Unfair.

Aber, es hilft ja alles nichts. Natürlich habe ich auch ein paar Tipps gegen die Katarrhe der oben Luftwege- insbesondere bei Kindern. Allerdings bin ich gerade zu müde, um diese aufzuschreiben. Das mache ich dann morgen. Versprochen.

Bis dahin wisst Ihr nun, womit Ihr mich ärgern könntet, wenn Ihr das denn tun wolltet 😉

 

1 Kommentare

  1. Gegen den fiesen Husten gibt es hier ein Rezept von Oma: Eine Zwiebel in kleine Würfel schneiden, mit etwa der selben Menge Honig oder einfach Zucker in ein Glas geben und über Nacht stehen lassen. Die Flüssigkeit durch ein Sieb abseihen und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Schlafen für Kindergarten- und Schulkinder etwa einen Esslöffel. Sollte der Husten nachts wiederkommen gibt es einfach noch einen Löffel.
    Schmeckt gar nicht so fies, wie es sich anhört und hat bei uns meistens gut geholfen.

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