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Inhalieren und Gummibärchen

Wir haben es – klopf auf Holz – überstanden. Den Mädels geht’s besser, sie lachen wieder und die Triefnasen sind langsam wieder schöne Stupsnasen. Ich habe ja schon öfter von meinen Hausmitteln geschrieben und daher möchte ich Euch auch diesmal berichten, wie ich die Mädels und mich versorgt habe. Los geht’s:

– Hühnersuppe: Gibt Kraft und wirkt antiseptisch. Zwei, drei Hühnerbeine, Suppengrün und etwas Reis hinein- und fertig ist die Laube. MaxiSchnecke hat sie brav gegessen und MiniSchnecke ist über mich damit versorgt worden.
– Zimt & Nelken-Tee: Das ist ein ayurvedisches Rezept für einen Tee, der Wärme erzeugt und daher super bei Erkältungen wirkt. Für 1/4l Tee, fünf Nelken mit 1-2cm Zimt aufkochen und drei Minuten köcheln lassen. Ich selbst trinke ihn pur und MaxiSchnecke bekommt ihn gesüßt mit Wasser verdünnt. Macht auch die Muttermilch wärmer fürs erkältete Baby.
– Honig-Brustwickel: Wirkt Wunder bei Husten. Gibt’s schon für Babies und dann in verschiedenen Größen. Als Set über die Bahnhofapotheke Kempten online bestellbar (www.bahnhof-apotheke.de).
– Engelwurzbalsam: Wenn Ihr schon dabei seid, bei der Bahnhofapotheke etwas zu bestellen, dann am besten gleich das Engelwurzbalsam mit. Hilft super bei Erkältungen und hält die Schleimhäute in der Nase feucht. Und, wie mir Heike als Kommentar unter meinem letzten Post als Tipp hinterlassen hat, das kann man bei den ganz Kleinen auf die, Achtung jetzt kommt’s, Fußsohlen reiben. Gesagt, getan und es wurde wirklich sofort besser. An dieser Stelle daher auch ein herzliches Dankeschön an Heike!
– Nasensauger: Besorgt Euch einen richtig guten Nasensauger mit dem man ordentlich Druck hat, um den Rotz in der Nase ab zu saugen. Es gibt Aufsätze für Staubsauger (hört sich Horror an, soll aber gut funktionieren). Wir haben einen mit einem Mundstück, mit dem Papa Schulze oder ich, den Rotz wortwörtlich absaugen.
– Inhalieren: Wir haben diesmal von der Kinderärztin einen Inhalator verschrieben bekommen. Eigentlich nur für MaxiSchnecke, aber ich habe mit MiniSchnecke auch direkt inhaliert. Und zwar einfach mit Kochsalzlösung. Das ist im Normalfall völlig ausreichend. Bei MiniSchnecke reicht es, wenn MaxiSchnecke in der Nähe ist, um sie zu beobachten. Schon lässt sie es ruhig über sich ergehen. MaxiSchnecke muss man schon anders ködern. Nämlich mit Gummibärchen. Und zwar reicht es nicht aus, ihr eines als Belohnung zu versprechen. Nein, es muss als Köder vor ihr liegen. Und ungefähr ab der Hälfte der Zeit hält sie es dann schon mal ganz feste in der Hand. Aber so klappt es eigentlich ganz gut. Wie das Inhalieren bei MiniSchnecke aussieht, könnt Ihr unten auf dem Foto sehen.

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