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Impfen- muss das sein? Für uns definitiv! (Werbung)

Schon öfter wurde ich insbesondere von Leserinnen gefragt, wie ich es denn mit dem Impfen halte- ob meine Kinder geimpft seien? Wie ich zum Impfen stehen würde? Daher sagte ich zu, als mich Pfizer nun fragte, ob ich in Zusammenarbeit mit dem Arzneimittelunternehmen über dieses Thema hier bei Mama Schulze schreiben möchte.

Fotocredits: Katrin Schander

Um es gleich vorneweg zu nehmen:

Ja, ich habe alle meine 3 Kinder nach den Vorgaben der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) impfen lassen.

Ich weiß, dass dieses Thema ein heikles ist. Dass nicht alle Eltern diesen Weg gehen und ihre Gründe dafür haben. Hierüber möchte ich aber gar nicht schreiben oder urteilen. Ich möchte nur darstellen, warum ich bzw. wir uns für diesen Weg entschieden haben. Warum wir denken, dass das Impfen unserer Kinder die richtige Entscheidung ist.

Impfen und Multiple Sklerose

Diese Entscheidung hat insbesondere auch mit meiner Erkrankung, der Multiplen Sklerose (kurz MS), zu tun. Es ist nämlich so, dass ich heute, nach Ausbruch der Erkrankung, nicht mehr so einfach gegen jede Krankheit geimpft werden kann. Bei einigen Impfungen muss, ganz im Gegensatz zu gesunden Menschen, sorgfältig zwischen Risiko und Nutzen abgewägt werden, da die Möglichkeit der Auslösung eines Krankheitsschubes theoretisch nicht ausgeschlossen werden kann. In dem Fall würde es bedeuten, dass die Krankheit weiter voranschreitet und ich mit dauerhaften Einschränkungen, vielleicht sogar Behinderungen, rechnen müsste.

Das führt mir hautnah vor Augen, was passieren kann, wenn zum Beispiel eine ganz neue, lebensbedrohliche Krankheit hier bei uns ausbrechen würde. Könnte ich aufgrund der MS nicht mit einem entsprechenden Impfstoff geimpft werden, wäre ich angewiesen auf Euch alle da draußen. Darauf, dass Ihr Euch alle impfen lasst und diese Krankheit so nicht an mich übertragen wird. Genau dasselbe gilt auch für kleine Babys, die zum Beispiel aufgrund einer angeborenen Immunschwäche nicht geimpft werden dürfen.

Mir bzw. uns hat diese Situation vor Augen geführt, was im Fall der Fälle passieren könnte: Infektionskrankheiten können schwere Folgen haben und im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Medikation nach Schwangerschaft & Stillzeit

Fotocredits: Katrin Schander

Hilfe durch einen verständnisvollen Arzt

Für uns wurde dadurch klar, dass wir es hier wirklich mit ernstzunehmenden Krankheiten zu tun haben, gegen die geimpft wird- und wir sehen es als unsere Pflicht an, unsere Kinder davor zu bewahren. Was uns in dieser Zeit sehr gut geholfen hat: Wir hatten vor der erstmaligen Entscheidung bei unserer ersten Tochter einen verständnisvollen Arzt. Er hörte sich – ganz ruhig und entspannt – meine bzw. unsere Sorgen und Fragen an und klärte uns auf. Ohne uns zu verurteilen, das Impfen in Frage zu stellen.

Er erklärte uns zum Beispiel, dass der sogenannte Nestschutz des Babys, der das Kind vor Krankheiten schützt, nicht, wie weit verbreitet angenommen wird, sechs Monate lang hält, sondern bereits nach sechs Wochen abnimmt. Und, dass aus diesem Grund das zeitgerechte Impfen des Babys so wichtig ist.

Auch wies er uns darauf hin, dass eine Impfung nur dann vollständig wirksam für die Babys und Kinder ist, wenn alle erforderlichen Impfdosen rechtzeitig gegeben wurden. Das Auslassen einer Impfung könnte dazu führen, dass der Impfschutz nicht vollständig vorhanden ist.

3 Kinder – unsere Erfahrungen

Heute haben wir 3 Kinder und alle sind nach den Vorgaben der STIKO geimpft. Meistens wurden die Impfungen gleichzeitig zu den U-Untersuchungen gemacht. Würden wir das wieder so machen? Ja, das würden wir! Für uns war es die richtige Entscheidung. Allen 3 Kindern geht es damit gut, alle haben die Impfungen gut vertragen und sind gesund und munter. Und wir Eltern fühlen uns einfach sicherer so, wie es ist.

Airbnb

Fotocredits Katrin Schander

 

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