Gutes Tun
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Gutes Tun, Teil 2 mit World Vision

Letzten Montag habe ich mich bereits damit beschäftigt, wie ich Guten Tun kann, wie ich meinen Mitmenschen bzw. der Welt etwas zurückgeben kann. Denn ich finde, dass es mir und meiner Familie doch sehr gut geht. Als Mama, die ihre zwei Töchter aufwachsen sieht, ohne dass es ihnen an irgendetwas fehlt, gehen mir natürlich gerade diejenigen Fälle ans Herz, bei denen kleine Kinder leider nicht in so behüteten Verhältnissen aufwachsen können. 
Letzte Woche habe ich Euch beliya vorgestellt. beliya stellt Designer-Taschen für einen guten Zweck her. Und zwar nicht für irgendeinen. Sondern, um Kindern in Entwicklungsländern den Schulbesuch zu ermöglichen. Hier geht es zum Post der vergangenen Woche.

Heute möchte ich eine weitere Möglichkeit vorstellen, wie Ihr insbesondere Kindern etwas Gutes tun könnt. Schon vor Weihnachten durfte ich World Vision besuchen und mir die Hilfsorganisation genauer anschauen. 

World Vision

Ich wohne in dem Städtchen, in dem World Vision seinen Sitz in Deutschland hat und bin schon oft an den liebevoll beklebten Fenstern vorbeigelaufen.

schöne Fensterbilder

 

Kinder aus aller Welt


Auf meiner Suche, wie ich Gutes Tun kann, habe ich einfach einmal bei World Vision angefragt, ob ich sie besuchen und hinter die Kulissen schauen kann. Daher auch an dieser Stelle der Hinweis: Ich bekomme kein Geld von World Vision für diesen Beitrag. Ich schreibe ihn aus Überzeugung. Und ich hoffe, dass Ihr genau so begeistert sein werdet wie ich 🙂 

World Vision
World Vision ist eine christliche Hilfsorganisation mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaft. Die Hilfsorganisation unterstützt Kinder, Familien und ihr Umfeld im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit. Als Christen unterschiedlicher Konfessionen helfen die Mitarbeiter von World Vision weltweit Menschen in Not, unabhängig von ethnischer Herkunft, Religion oder Nationalität. World Vision Deutschland ist Teil des weltweiten World Vision-Netzwerks, das in fas hundert Ländern aktiv ist. (Quelle: www.worldvision.de)
 

Kinderpatenschaften
Die bekannteste Möglichkeit, über World Vision zu helfen ist eine Kinderpatenschaft. Für diese habe ich mich schon länger interessiert. Mit einer Kinderpatenschaft kann man mit nur einem Euro pro Tag einem bedürftigen Kind in den ärmsten Ländern der Welt helfen. Diese Hilfe richtet sich nach den Grundbedürfnissen des Kindes aus Afrika, Asien oder Lateinamerika und kann medizinische Versorgung, ausreichend Nahrung, Bildung oder Zugang zu sauberem Trinkwasser bedeuten. Aber mit der Unterstützung des Geldes hilft man nicht nur dem Kind selbst, das in einer Projektregion von World Vision lebt. Sondern man hilft auch seiner Familie und damit dem ganzen Umfeld. Denn World Vision organisiert vor Ort Schulungen zum Beispiel zur Landwirtschaft. Oder die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Menschen Setzlinge für den Kaffeeanbau zur Verfügung bekommen, ein neuer Brunnen oder Schulen gebaut werden. Es ist das Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“, dass sich World Vision zum Ziel gesetzt hat: Die Menschen so weit zu unterstützen, dass sie sich selbst helfen können und unabhängig werden. Für seine Transparenz ist die Hilfsorganisation übrigens mehrfach mit Bestnoten ausgezeichnet worden. 

Bujidmaa
Je mehr mir Jochen Hudelmeier, Referent Spendermanagement bei World Vision, von den Kinderpatenschaften bei meinem Besuch berichtete, desto klarer wurde mir, dass ich diese Möglichkeit der Hilfe leisten möchte. Denn hier haben MaxiSchnecke und MiniSchnecke die Möglichkeit, teilzunehmen. Etwas zu lernen, eine Verbindung zu dem Kind aufzubauen. Natürlich wissen wir ganz genau, welchem Kind wir helfen. Seinen Namen, wo es und wie es lebt. Seinen Geburtstag und wie seine Familie aussieht. Denn das erfahren alle Paten. Darüber hinaus haben alle die Möglichkeit, dem Patenkind zu schreiben und es sogar zu besuchen. Jochen hatte eine Beispielpatenschaft mit einer Beschreibung und einem Foto eines kleinen Mädchens aus der Mongolei sowie Informationen zum Land für mich parat. Und, was soll ich sagen, ich habe mich direkt in Bujidmaa verliebt. Bujidmaa lebt in Bor Unduur mit ihren Eltern und ihrer Schwester. In Bor Unduur untertützt World Vision die Bewohner, die sich mit einem kleinen Gewerbe selbständig machen wollen, mit Kleinkrediten und Beratung, um ihnen einen Ausweg aus der Armut zu bereiten. Darüber hinaus wird daran gearbeitet, den allgemeinen Gesundheitszustand durch Aufklärung und Schulungen zu verbessern, aber auch durch die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser. Und auch in die Bildung investiert World Vision, das heißt, Kindergärten werden unterstützt, Bedürftige mit Schulmaterial, etc. versorgt oder Fortbildungen für Lehrer organisiert.

Bujidmaa, das kleine 1,5-jährige rosa Bündel von dem Foto, ging mir nach meinem Besuch nicht mehr aus dem Kopf. Kurz nach dem Besuch habe ich daher Jochen geschrieben, ob wir die Patenschaft für sie übernehmen können. Sie kam sozusagen von alleine zu uns und wir sind seit kurzem ihre Paten. Die Patenschaftserklärung habe ich abgeschickt und warte nun auf die weiteren Informationen. Ich freue mich schon darauf, Bujidmaa gemeinsam mit MaxiSchnecke und MiniSchnecke helfen und schreiben zu können. Ihr eine Zukunft zu ermöglichen, die sie ohne uns nicht hätte. Und, wer weiß, vielleicht besuchen wir sie wirklich einmal in der Mongolei? Jochen meinte, das Land sei sehr gut mit Kindern zu bereisen. Er war erst vor Kurzem dort und war ganz begeistert. 

Patenportal
Ganz neu bei World Vision ist das Patenportal, ein Onlinenetzwerk für die Paten und ihre Patenkinder. Hierüber kann schneller als bisher zum Patenkind Kontakt aufgenommen oder Neuigkeiten vom Patenkind in Form von Fotos, Videos und Informationen in Erfahrung gebracht werden. Jeder Unterstützer erhält einen Zugang zum Patenportal und sieht direkt, ob und wie seine Hilfe ankommt. Darüber hinaus wird man über die Projekte von World Vision in den verschiedenen Regionen informiert und kann miterleben, wie die Entwicklungszusammenarbeit vor Ort greift.

Ich halte Euch auf jeden Fall über unsere Patenschaft und die kleine Bujidmaa auf dem Laufenden 😉

Interessiert Ihr Euch ebenfalls für eine Patenschaft bzw. das neue Patenportal? Dann bekommt Ihr hier mehr Informationen dazu: Kinderpatenschaft und Patenportal bei World Vision.

Jochen und ich bei meinem Besuch 🙂

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal Jochen ganz herzlich danken, der sich so kurz vor den Weihnachtsfeiertagen viel Zeit für mich und meine Fragen genommen und diese enthuastisch beantwortet hat. 


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