Blogparade, Kochen, Paleo
Kommentare 1

Grundrezept Curry Paleo

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit mjam.at

Es ist wieder Curry Paleo Zeit!

…und diesmal möchte ich Euch mein Grundrezept für alle meine Curries, die ich nach Paleo-Art koche, vorstellen. Und warum tue ich das? Weil mich mjam.at gefragt hat, ob ich nicht im Rahmen des Starts ihres Curry Atlas mein Lieblingsrezept für das beliebte Kokosgericht teilen möchte. Denn passend zu diesem Ereignis werden Curryrezepte gesammelt (mehr dazu findet Ihr ganz unten).

Mjam.at ist ein Lieferservice in Österreich, bei dem über 700 Restaurants mit Lieferdienst gelistet sind. Das bedeutet, dass Ihr nicht mehr mühselig rausfinden müsst, wo ein Lieferdienst in Eurer Nähe ist, sondern über Mjam.at ganz schnell checken könnt, wer in Eurer österreichischen Umgebung welche Gerichte liefert.

Den Curry Atlas könnt Ihr dafür nutzen, um Euch über die unterschiedlichen Curry-Arten zu informieren und zu schauen, welches der Kokosgerichte das perfekte für Euch ist. Ich stehe zum Beispiel beim Inder meines Vertrauens auf die Gerichte der Art „Jalfrezi“ und habe durch den Atlas gelernt, dass das ursprünglich eine ostindische Spezialität zur Resteverwertung ist und mittel bis sehr scharf sein kann und eher ein trockenes Gericht ist, d.h. nicht so viel der Sauce beinhaltet.

Grundrezept Curry Paleo Art

Da ich ja sehr oft Curries koche (das könnt Ihr zum Beispiel hier nachlesen) und überhaupt nicht das Sprichwort „You can’t cook a Curry in a hurry“ vertrete, habe ich immer folgende Grundzutaten für meine Curries auf Vorrat zu Hause:

  • Kokosmilch von Aroy-D (denn da sind wirklich nur Kokos und Wasser und keine Konservierungsstoffe, etc. drin)
  • Fischsauce von Squid aus dem Asia-Laden (da Fischsauce auch vergoren ist, ist sie paleo)
  • Rote Curry Paste (entweder die original Curry Pase aus Thailand, die es im Asia-Laden zu kaufen gibt, oder die von Alnatura)
  • Honig

Meine Curries sind jedoch her thailändisch geprägt als indisch. Das liegt daran, dass ich sie gerne einfach so esse. Und außerdem habe ich mich irgendwie an die indischen Varianten noch nicht so rangewagt….

Curry Paleo

Die Grundzutaten, die ich immer zu Hause habe.

Mehr brauche ich nicht, um ein Curry zu kochen. Und das geht dann so:

Ich brate die Currypaste mit etwas Kokosöl an. Das Kokosöl habe ich nicht als Grundzutat aufgelistet, da ich auch schon mal Ghee benutze. Bei der Currypaste aus dem Asia-Laden muss man etwas aufpassen, denn je länger Ihr sie anbratet, desto schärfer wird sie. Ich habe es langsam raus, wie lange ich sie braten muss, damit sie genau richtig für mich ist. Falls Ihr noch keine Erfahrung damit habt, empfehle ich Euch, Euch langsam ranzutasten und einfach am Anfang die Paste etwas kürzer zu braten 😉

Curry Paleo

Die Curry Paste brate ich mit etwas Kokosöl oder Ghee an.

Curry Paleo

Das sieht dann nach einiger Zeit so aus.

Dann füge ich etwa 300ml der Kokosmilch hinzu und lasse das Ganze etwas einkochen bis es die Konsistenz erreicht hat, die ich mag. Je fetthaltiger die Kokosmilch ist, desto sämiger wird das Curry. Beachtet auch noch, dass zum Beispiel das Gemüse, das Ihr später verwerten möchtet, auch noch einmal Flüssigkeit abgibt und damit das Curry wieder flüssiger macht.

Curry Paleo

300ml Kokosmilch

Curry Paleo

Die köchelnde Kokosmilch mit der Currypaste.

Danach füge ich noch einen Teelöffel Honig und ein bis zwei Teelöffel Fischsauce hinzu. Mit der Fischsauce ist es so eine Sache. Manche Menschen mögen den Geruch und den Geschmack gar nicht. Ich mag gerne etwas mehr davon. Die Thais benutzen die Fischsauce zum Salzen ihrer Gerichte.

Wenn ich es noch etwas säuerlich im Geschmack mag, presse ich auch noch eine Zitrone aus und gebe den Saft hinzu. Oder ich nehme etwas Orangen- oder Multivitaminsaft (abhängig davon, was ich gerade da habe).

Curry Paleo

Heute habe ich noch etwas Multivitaminsaft für mehr Säure im Geschmack hinzugefügt.

Und dann ist das Gund-Curry à la Paleo auch schon fertig. Das dauert in Summe ca. zehn Minuten. Daher nenne ich es auch immer mein persönliches Fast Food.

Meine weiteren Zutaten für das Curry Paleo

Curry Paleo

Meine beiden zusätzlichen Zutaten des heutigen Curries: Spitzkohl und Speck.

Nun könnt Ihr die weiteren Zutaten, die Ihr für Euer Curry verwenden möchtet, hinzufügen. Bei mir waren das heute zum Beispiel Spitzkohl und Speck. Insgesamt esse ich meine Curries überhaupt sehr gerne mit Kohl. Daher habe ich einen halben Spitzkohl in Streifen geschnitten und dann ca. zehn Minuten in der Currysauce bei mittlerer Temperatur köcheln lassen.

Curry Paleo

Der halbe geschnittene Spitzkohl.

Curry Paleo

Der Spitzkohl köchelt etwa zehn Minuten in der Currysauce

Parallel habe ich einige Streifen Speck angebraten. Hier nehme ich gerne nitratfreien Speck, da er gesünder sein soll.

Curry Paleo

Der Speck wird angebraten.

Sobald der Spitzkohl gar und der Speck kross waren, war mein Curry auch schon fertig. *nomnomnom* TATATATATAAAAAAA:

Curry Paleo

Das fertige Curry mit Spitzkohl und Speck.

Jaaaa, das hat genau so lecker geschmeckt, wie es aussieht 😉

Habe ich Euch Lust auf ein Curry damit gemacht? Oder habt Ihr ebenfalls ein tolles Curryrezept, das Ihr teilen möchtet? Dann macht doch bei der aktuellen Blogparade von mjam.at mit.

Blogparade mjam.at

Wenn Ihr auch ein leckeres Curryrezept habt, könnt Ihr das im Rahmen der Blogparade von mjam.at nun bis zum 29.07. veröffentlichen und mit ein wenig Glück sogar etwas gewinnen. Das lohnt sich insbesondere für die österreichischen Blogger oder Mitmacher, denn es sind österreichische! Dafür präsentiert Ihr entweder auf Eurem Blog Euer liebstes Rezept und schickt den Link an blog@mjam.net. Oder, falls Ihr keinen Blog habt, sendet Ihr das Curryrezept einfach ebenfalls an die oben genannte Mailadresse.

Die Kochrezepte werden dann ab 01.08. auf dem Blog von mjam.at veröffentlicht und die Leser können über die beliebtesten Curries abstimmen. Zu gewinnen gibt es:

  • Zwei Mal einen 99€-Kochkurs Eurer Wahl von ichkoche.at in Wien (1. Platz)
  • Ein 70€-Gutschein für den Shop von ichkoche.at (2. Platz)
  • Ein Mjam Gutschein in Höhe von 50€ (3. Platz)

Ich bin schon gespannt, welche Rezepte von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern veröffentlich werden. Vielleicht finde ich dort ja DAS Rezept für ein indisches Curry, das ich dann unbedingt ausprobieren muss?!

Falls Ihr mitmacht, gebt mir bitte Bescheid, ja?! Denn dann stimme ich auf jeden Fall für Euch ab 😉

 

1 Kommentare

  1. Marion Protzner sagt

    Liebe Jusu,

    sieht lecker aus, werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Ich muss nur erstmal einkaufen gehen.☺

    LG Marion

Kommentar verfassen