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Der Kampf gegen das Kinder-MÖP beim Essen: meine Tipps

Für diesen Beitrg wurden uns von bofrost* einige Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt. Natürlich spiegelt dieser Beitrag trotzdem meine eigene Meinung wider.

Meine Kinder sind mittlerweile 6 & 4,5 (oder fast 5, wie Madame zu sagen pflegt), sowie 10 Monate alt und ich bekomme langsam, aber sicher Schweißperlen auf die Stirn, wenn ich auch nur an die täglichen Mahlzeiten denke. Der Spruch stammt nicht von mir, aber er passt einfach so gut:

„Kinder, kommt nörgeln, das Essen ist fertig!“

Genau so läuft das zurzeit bei uns. Wenig bis nichts passt: Gerichte, die ich bisher gut und gerne hätte täglich für die Mädels zubereiten können, werden plötzlich verschmäht. Wunschessen, die ich vor dem Essen abfrage, werden anfangs noch mit einem „BOAH, lecker!“ betitelt und schmecken dann plötzlich im weiteren Verlauf nicht mehr und mir wird ein „Nee, Mama, das geht gar nicht!“ an den Kopf geknallt. Wünsche meinerseits werden mit einem intuitiven „IIIEEEHHH!“ abgetan. Ehrlich, ich verzweifele manchmal wirklich.

Da habe ich schon immer auf gesunde Ernährung geachtet, viel selbst und frisch gekocht, wenig bis gar keine Fertigprodukte verwendet, die Mädels mitkochen und sie viel probieren lassen. Ich war immer stolz darauf, dass sie freiwillig so viel Freude an Obst und Gemüse hatten, so viel probierten und oft gar nicht den Wunsch nach Süßkram äußerten. Aber, nun ist das plötzlich alles Vergangenheit und bis auf Gummibärchen, Schokolade & Co. schmeckt einfach nichts mehr und nahezu alles wird bemäkelt. Zum Haare raufen ist das! Das wird dann noch dadurch getoppt, dass mein kleiner Sohn in allem rummatscht, was ich ihm auftische und ich runterfallende Gläser nebenher retten oder 1. Hilfe anwenden muss, weil er sich zu viel auf einmal in den Mund geschoben hat.

Daher muss ich – um irgendwie stressfrei durch unsere Mahlzeiten zu kommen – auf ein paar kleine Tipps & Tricks zurückgreifen, damit ausreichend Nährstoffe in meinen beiden älteren Kindern landen. Und auch einfach mal „Fünfe gerade sein lassen“. Denn ganz ohne Süßkram geht es zurzeit einfach nicht. Aber, das ist auch in Ordnung, so lange von den gesunden Sachen ausreichend von ihnen gegessen wird.

Meine 3 Tipps gegen das Nörgeln am Esstisch

  1. Das versteckte gesunde Essen
  2. Die Kombination von meckerfreiem Essen mit meckerlastigem Essen
  3. Der süße Nachtisch

Ich weiß, diese Tipps sind keine neue Erfindung, aber ich vergesse sie manchmal während der ganzen Diskussionen selbst. Ich kann meine Mädels beim Zubereiten der Mahlzeiten ruhig ein wenig austricksen und die gesunden Nährstoffe quasi Verstecken. Das müssen sie ja gar nicht merken! Und natürlich wird während der Mahlzeit auch weiterhin trotzdem gemeckert und genörgelt. Aber nicht mehr so viel. Und das ist doch auch schon mal was, oder?

Das versteckte gesunde Essen

Zum Beispiel koche ich Spaghetti mit Tomatensauce. Aber ich nehme keine fertige Tomatensauce, sondern koche sie selbst und mische unter die passierten Tomaten noch eine geraspelte frische Zucchini, sowie zwei geraspelte Möhrchen. Das schmeckt und ist lecker und wird ohne zu murren gegessen, denn die eklige Zucchini fällt in der Tomatensauce null auf.

Darüber hinaus habe ich die  Maus-Snacklis von bofrost* ausprobiert. Das sind Gemüse-Snacks in Mausform aus Kartoffeln und Mais, die ich in der Pfanne kross angebraten habe. Bei uns gab es sie in Kombination mit frischen Tomaten und einer Scheibe Käse. An dem Tag, als ich die Maus-Snacklis für die Mädels zubereitet habe, war nämlich beides plötzlich mal wieder erlaubt. Die Maus-Snacklis kamen aufgrund ihres Aussehens sehr gut an. Schwupps, waren Kartoffeln und Mais in den Bäuchen.

bofrost

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Die Kombination von meckerfreiem Essen mit meckerlastigem Essen.

Diese Methode funktioniert bei uns eigentlich noch besser als die erste: Ich kombiniere gesundes Essen mit einem Essen, das sicher, sicher, sicher gegessen und nicht verschmäht wird. Bratwürstchen gehen zum Beispiel immer. Wenn ich dazu dann noch einen Ketchup selbst mache, sowieso. Beides kann ich gut mit gekochtem Gemüse servieren. Da wird dann nicht, oder sagen wir mal, nur wenig diskutiert. Und ich habe immer das Argument: Da liegt aber auch noch was super Leckeres auf dem Teller. Also esst bitte beides!

Mein neuester heißer Tipp stammt ebenfalls von bofrost*. Die haben nämlich neuerdings eine leckere kleine Pizza im Programm:  „Shaun’s Margherita“. Das ist eine kleine Kinderpizza à la Margherita mit einem Shaun das Schaf-Gesicht aus fruchtiger Tomatensauce. Von der Größe her eignet sich die Minipizza auch als kleiner Snack zwischendurch, bei uns gab es sie kombiniert mit frischem Rohkost-Gemüse zum Abendessen. Und es wurde nicht gemeckert. Ehrlich, Schaun’s Margherita gibt es seitdem bei uns öfter.

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Der süße Nachtisch

Zu guter Letzt kommt quasi DIE Wunderwaffe. Mit der funktioniert es immer – zumindest bei uns. Es ist die klassische „wenn, dann“- Kombination, die meiner Meinung nach aber in diesem Zusammenhang gefahrenlos angewendet werden darf. Schließlich geht es um das Kindeswohl in Form von Nährstoffen 😉

„Wenn Ihr Euer Essen ohne zu meckern esst, gibt es auch einen leckeren Nachtisch!“

Zum Beispiel Eis. Denn Eis geht immer! Auch hier möchte ich Euch ein Produkt von bofrost* vorstellen: Shaun’s Eislollys. Oder, wie die Mädchen sagen: Schäfchen-Eis. Das ist nicht zu groß, aber auch nicht zu klein als Nachtisch-Portion und lecker. Mit solchen Eis-Lollys in Aussicht wird plötzlich auch unser sogenannter „Samstagsfisch“ wieder verspeist. Das ist gebratener Lachs mit Karotten und Kohlrabi. Früher war das übrigens ja mal das Leibgericht meiner Töchter, aber nun ist eben alles anders 😉

bofrost

Die von uns verwendeten Produkte rund um „Die Maus“ und „Shaun“, sind seit dem 01.09. neu bei bofrost*. Damit unterstützt bofrost* Mamas und/oder Papas im Kampf gegen die Sonderwünsche des Nachwuchses beim Essen.

bofrost* garantiert bei den neuen Kinderprodukten übrigens, dass das Unternehmen auf klare Grenzwerte für Zucker, gesättigte Fette, Salz und den Energiegehalt achtet und folgt damit den Empfehlungen der WHO. Außerdem wird bei Speiseeis und Backwaren keine kakaohaltige Fettglasur, sondern Schokolade und Butter verwendet. Auch auf künstliche Süßstoffe wird verzichtet, sondern Süßungsmittel natürlichen Ursprungs wie Zucker und Honig eingesetzt.

 

 

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