Alle Artikel in: Mutterliebe

Chaos ist Leben

Chaos ist Leben. Leben ist Chaos.

Nie, nie, niemals hätte ich gedacht, dass ich hier auf Mama Schulze einmal Graf Falko von Falkenstein aus den Bibi & Tina – Filmen zitieren werde. Und nun tue ich das: Chaos ist Leben. Leben ist Chaos. Heute (Sonntag) war ich mit den Schnecken nämlich zum ersten Mal im Kino, genauer gesagt im aktuellen Bibi & Tina – Film: Tohuwabohu Toal. Und beim Abspann saß ich zwischen meinen beiden wunderbaren Töchtern und mir liefen die Tränen hinunter. Zwischen all den aufgeregten und glücklichen Kindern musste ich weinen. Weinen, weil das Leben einmal wieder so schön und schrecklich zugleich ist, dass es – vorsicht, jetzt zitiere ich noch einmal – unfucking fassbar (Rea Garvey) ist. Denn heute bin ich müde und mein Körper kribbelt, wie schon lange nicht mehr. Darüber hinaus machen mir meine Hände solche Probleme, dass ich richtig ein wenig Probleme habe, diese Zeilen zu schreiben. Kurz und gut: Ich merke heute die Multple Sklerose sehr stark. Ist es ein Schub? Ich weiß es nicht. Es kann so viel sein: Schlafmangel, Infektabwehr (die Mädels …

#FamilieMachtGlücklich

Betreut.de, das Portal, das Alltagshelfer in der Nähe vermittelt, hat mich gefragt, ob ich an seiner aktuellen Blogparade #FamilieMachtGlücklich teilnehme. Und ob ich das mache! Denn meine Familie macht mich glücklich! Mehr sogar: Meine Familie macht mich gesund! Und da glaube ich fest dran. Aber von vorne: Ich gehöre zu denjenigen Menschen, die durch einen Schicksalsschlag sozusagen „bekehrt“ wurden. Als ich im Mai 2010 die Diagnose Multiple Sklerose bekommen habe, war ich knapp 2 Jahre verheiratet und habe endlich mit Papa Schulze an einem Ort gelebt. Zuvor hatten wir über 5 Jahre eine Fernbeziehung geführt, sind nur von A nach B gehetzt, haben viel Zeit in unsere Jobs gesteckt, an Kinder haben wir bereits gedacht. Aber erst in ferner Zukunft. Erst wollten wir noch den nächsten Karrierestep nehmen, die nächste Gehaltserhöhung erreichen und mindestens noch 3 Fernreisen machen. New York, Rio, Tokio. Dann kam der Schock: Ich habe Multiple Sklerose (mehr zu meiner Diagnose findet Ihr hier)! Und wirklich der zweite Gedanke nach „Scheiße!“ galt einem Kind. So tief, so groß und so klar war …

Gesponsertes Video: Vom Zauber

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne So hat es Hermann Hesse einst formuliert. Und darüber muss ich in letzter Zeit sehr oft nachdenken. Einige meiner Freunde haben in den vergangenen Wochen und Monaten Nachwuchs bekommen. Über diese erste Baby-Plüsch-Zeit habe ich bereits geschrieben (hier). Sie ist in einem Wort WUNDERBAR. Sie duftet nach mehr, mehr mehr! Wir haben zwei wundervolle Mädchen. Ich fühle mich angekommen, erfüllt und gesegnet vom Universum. Schon fast vergessen sind die beiden ersten Jahre beider Kinder, in denen sie unglaublich schlecht geschlafen haben. Schon fast vergessen ist das erste Jahr zu Viert, in dem ich regelmäßig an meine Grenzen kam. In dem MiniSchnecke nicht zur Ruhe fand und ich zum Mombie mutierte (hier). Sehe ich hochschwangere Frauen an mir vorbeilaufen, sehe ich Freundinnen, die schwanger sind und sich auf ihr Kind freuen, dann werde ich wehmütig. Mein Herz wird schwer, ein wenig Neid schwingt mit und ich möchte in diesem Moment auch wieder schwanger sein. Dieses unbeschreibliche Gefühl wieder spüren, dass Leben in mir wächst. Mir wieder ausmalen, wie das Kind …

Alles Gute zum Muttertag, Katharina!

Am Sonntag, den 10. Mai, ist Muttertag. Der Tag, an dem uns Müttern gedankt werden soll. Eigentlich mag ich den Tag ja überhaupt nicht. Denn wir Mamas leisten jeden Tag aufs Neue tolle Arbeit. Da reicht ein Tag nicht aus, um zu feiern. Genau so wenig wie ein Tag für die Papas. Eigentlich müsste es ja andersherum sein: Das ganze Jahr über sollte gedankt werden- nur am Muttertag oder Vatertag wäre das dann nicht so. Was meint Ihr? Trotzdem möchte ich Euch heute eine andere tolle Mama vorstellen- aber es ist ja auch noch gar nicht Muttertag! Also liege ich voll in meinem Plan, ne?! Es ist Katharina von Sonea Sonnenschein. Wahrscheinlich habt Ihr schon von ihr gehört? Ich ‚kenne‘ sie schon länger über ihr Blog. Erst kürzlich haben wir persönlich Kontakt via Mail gehabt und nun durfte ich sie während meiner ‚Berliner Woche‘ auch von Mensch zu Mensch kennenlernen. Und, was soll ich sagen, ich bin sehr froh darüber. Denn irgendwie war da (jedenfalls auf meiner Seite) direkt so ein Verständnis und eine Sympathie. …

Mama von Jungs bist Du, wenn…

Vor einiger Zeit habe ich über die Besonderheiten geschrieben, die einen Mädchenpapa begleiten (hier geht es zum entsprechenden Artikel). Denn Männer, die Papas von Mädchen sind, haben in ihrer Vergangenheit garantiert nicht damit gerechnet, dass sie sich einmal von 4-jährigen Mädchen frisieren lassen müssen oder eine Teeparty mit 5 Puppen plus Verwandtschaft feiern. In diesem Zusammenhang habe ich mich natürlich auch gefragt, was denn die Besonderheiten sind, mit denen Mamas von Jungs konfrontiert werden? Zahlreiche Antworten haben mich erreicht, die ich Euch heute präsentieren möchte. Denn sie passen doch einfach wunderbar in die Woche, in der ich alle Mamas etwas feiern möchte! Ich danke an dieser Stellen allen Jungsmamas, die mitgemacht haben. Es hat wirklich Spaß gemacht, Eure Antworten zu lesen 😉 Mamas von Jungs sind etwas ganz Besonderes. Als sie sich mit Anfang 20 für die nächste Party aufgehübscht haben oder bei der Maniküre saßen, haben sie bestimmt noch nicht damit gerechnet, dass sie einmal Vormittage damit verbringen werden, Baustellen zu beobachten oder Lego-Burgen zu bauen. Auch sie machen das voller Freude, Enthusiasmus und Geduld. Dafür haben …

Auswertung Blogparade #MehralsChaos

Ende Dezember 2014 haben Séverine vom Blog Mama on the Rocks und ich uns gefragt, welche Vorteile es gibt, wenn man 2 oder mehr Kinder hat. Vorausgegangen war eine kleine Diskussion auf Twitter, in der es darum ging, dass 2 Kinder super anstrengend sind. Das führte zu der Frage, ob es denn nicht auch Positives zu berichten gibt?! Denn schließlich wollen wir unsere Kinder nicht mehr missen und schmelzen bei ihrem Anblick regelmäßig dahin. So kam es zur Blogparade #Mehralschaos. Séverine und ich haben jeweils beide eine Menge Vorteile in mehr als einem Kind gesehen und die Elterbloggergemeinde dazu aufgerufen, einen Monat lang ihre Gedanken dazu mit uns zu teilen. Hier geht es zu den entsprechenden Blogposts von Séverine und von mir. Beide haben wir zahlreiche Vorteile gesehen. Meine Bloggerkollegin wie immer mit einer gehörigen Portion Humor. Bei mir ging es explizit um das Positive bei einem sehr geringen Altersabstand der Kinder. Insgesamt war die Resonanz enorm! Ganze 30 Beiträge sind zusammengekommen! WOW! Dafür möchten wir uns zunächst einmal bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedanken! …

Mein großer Augenstern

Mein großer Augenstern, heute ist Dein vierter Geburtstag! Endlich vier- seit letztem Sommer fieberst Du diesem Ereignis entgegen. Alle Deine Freundinnen sind bereits vier und Du nun endlich auch. Das Motto Deiner Geburtstagsparty hast Du seitdem drölfzig Mal geändert. Und heute feiern wir nun endlich Deinen Hello-Kitty-Geburtstag. Die Hello-Kitty-Geburtstagstafel Ich möchte diesen Anlass nutzen, um Dir etwas zu sagen, für das im Alltag leider oft viel zu wenig Zeit ist: Du bist genau richtig so wie Du bist. Ich habe mir immer eine Tochter wie Dich gewünscht. Du bist perfekt. Mit allen Deinen Macken, Deiner Sturheit, Deinem Einfühlungsvermögen, Deinem Lachen und Deiner Liebe. Genau so bist Du richtig. Du bist mein ältestes Kind, mein großer Augenstern. Und ich liebe Dich, einfach weil Du Du bist. Du bist ein absolutes Wunschkind. Du bist nicht nur mein großer Augenstern, sondern auch mein „MS-Kind“. Als ich Ende Mai 2010 die Diagnose Multiple Sklerose bekommen habe, musste ich, besser: mussten Papa und ich uns sofort entscheiden, ob wir ein Kind haben möchten. Denn meine MS-Medikamente vertragen sich nicht mit …

Mütter mit MS – ein Mutmachpost

Info: Ab sofort werde ich immer donnerstags zur Multiplen Sklerose unter dem Hashtag #MSThursday und dem Schlagwort MS Thursday bloggen. Ich freue mich, wenn Ihr dann immer hier vorbeischaut. Mama Schulze mit den Schnecken Vor einigen Wochen habe ich in einem Forum für MS-Erkrankte gefragt, ob dort auch andere Mamas anwesend sind:„Ihr Lieben, gibt’s hier eigentlich noch andere Mamas mit kleinen Kindern? Ich frage, weil es ja schon oft anstrengend ist mit den Kleinen und der MS. Ich selbst habe 2 Töchter (knapp 2 & 3,5) und würde mich gerne austauschen…jetzt hat ja auch wieder die Erkältungssaison begonnen…seufz“ Daraufhin hat mich eine Welle an Antworten erreicht, die mich überwältigt hat und die Mut macht. Denn die Antworten zeigen ganz wunderbar, dass die Multiple Sklerose kein Grund ist, um nicht Kinder zu bekommen. Natürlich bedeutet die Erkrankung, dass Mann/Frau einige Einschränkungen hat. Aber alle Antwortgeberinnen bestätigten, dass die Elternschaft das wert ist und alles wieder wett macht. Daher möchte ich einige Antworten mit Euch teilen.  Es gibt Mamas mit MS, die 1,2,3 oder sogar 4 Kinder …

Von Ohrringen und Liebe

Da bringen sie mich zur Weißglut, rauben mir den Schlaf, krümeln mir alles voll oder niesen mir ins Gesicht- und wenn ich einmal die Ohrringe wechsele, einfach nur so, bemerken sie es sofort. MiniSchnecke-Popedi guckt mich mit großen Augen an, gefolgt von einem „Ohhh“ und einem Jauchzen. Sie greift ganz vorsichtig nach einem Hängeohrring, ertastet ihn und strahlt mich an. MaxiSchneckelowski fragt mich direkt, warum ich neue Ohrringe habe, sagt mir dass ich schön aussehe, umarmt mich und gibt mir einen Kuss. Und ich? Ich schmelze dahin, voll Stolz und Liebe und Wärme in meinem Herzen <3

MiniSchnecke aka Rumpelstilzchen

Ich möchte Euch heute unser MiniSchneckestilzchen vorstellen. Sie ist jetzt 17 Monate alt und versteht die Welt nicht mehr. Es beißt und brennt in ihrem Mund, denn alle restlichen Zähne haben beschlossen, gemeinsam das Zahnfleisch zu durchbrechen. Deswegen mag unser MiniSchneckestilzchen zurzeit nicht so viel essen. Schließlich brennt es im Mund so. Aber dann hat das MiniSchneckestilzchen Hunger. Und das macht sie wütend, MÄCHTIG wütend. Oder ihre Mutter möchte, dass sie zum Essen (wie alle Personen unter 5 Jahren im Hause Schulze) einen Latz trägt. Das macht sie ebenfalls wütend. MÄCHTIG wütend. Deswegen kümmert sich die MaxiSchneckeschwester um das MiniSchneckestilzchen, versucht es abzulenken und schleppt Spielzeug an. Das findet das MiniSchneckestilzchen auch generell knorke. Und freut sich. Aber dann brennt es wieder so im Mund. Und dann passt ihm alles nicht mehr. Und die große Schwester macht dann alles falsch. Das MiniSchneckestilzchen beißt dann die MaxiSchneckeschwester oder reißt ihr ein paar Haare aus. Der MaxiSchneckeschwester tut das weh und sie weint dann. Das MiniSchneckestilzchen findet’s lustig und weigert sich, sich zu entschuldigen. Eine verzwickte Situation …