Alle Artikel in: Mama

Wunschstein

Der Wunschstein

„Können wir heute Abend mal wieder den Wunschstein machen?“, fragte die MaxiSchnecke zum Abendessen. „Was für eine gute Idee!“, war mein erster Gedanke. „Den Wunschstein haben wir schon lange nicht mehr herumgehen lassen. Dabei mögen wir dieses Ritual doch eigentlich alle sehr gerne.“ Auch Papa Schulze gefiel der Gedanke der Großen und so ließen wir den Wunschstein nach dem Abendessen herumgehen. OK, der Schneckerich konnte damit jetzt noch nicht so viel anfangen und mantschte beharrlich in den Resten seines Abendessens herum. Aber er wurde von der guten Stimmung angesteckt und war glücklich. Der Wunschstein Der Wunschstein ist ein kleiner schöner Stein, ein Handschmeichler, den ich einmal von der Familienberaterin bekommen habe, die ich einmal pro Jahr besuche. Sie gab uns den Tipp, diesen Stein vor dem Wochenende reihum gehen zu lassen. Jedes Familienmitglied darf alleine sprechen, wenn es den Stein in der Hand hat. Keiner wird unterbrochen. Jedes Familienmitglied darf sich eine Aktivität für das Wochenende wünschen, die gemeinsam unternommen wird. Das muss nichts Großes oder Ausgefallenes sein, aber etwas, was man zusammen problemlos machen …

Elternzeit

Elternzeit adé

In knapp einer Woche ist sie vorbei, meine Elternzeit. Schwupps, und weg. Unfassbar. 11 Monate hatte ich genommen. Vorbei. Gefühlt ein Atemzug. Natürlich hat das auch mit der Veröffentlichung meines Buches im September zu tun. Hierdurch hatte ich seit Mai immer wieder Termine, die die Zeit noch schneller vergehen ließen. Und nun ist es dann wirklich soweit und ich gehe wieder „meinem normalen Beruf“ nach. Denn den habe ich auch noch und möchte ihn nicht missen. Seit letzter Woche besucht der Schneckerich daher eine Krippe. Und das funktioniert wirklich gut. Der kleine Mann fühlt sich sichtlich wohl- und das macht mich sehr glücklich. Ich hoffe, dass es so weiter geht und er nicht noch einmal in nächster Zeit so schlimm erkrankt wie neulich, dass er nicht dorthin gehen kann. Trotzdem halte ich inne. Die Zeit. Die Zeit schreitet einfach dahin. Das Leben lebt. Die Erde dreht sich gefühlt immer schneller. Ich wünschte, da wäre einfach mehr Zeit- vielleicht ein bis zwei Stunden pro Tag? Ich weiß es nicht. Dafür weniger Stress. Weniger Müssen. Manchmal haut …

Stellt Euch einmal vor…

…wir würden uns alle mehr Zeit nehmen. Wir würden nicht die ganze Zeit versuchen, uns und unser Umfeld zu optimieren. Wir würden nicht in jede Lücke noch etwas einschieben: ein Treffen, ein Termin, eine Besorgung. Stellt Euch mal vor, wir würden uns alle die Zeit nehmen, einfach mal nur wieder wir selbst zu sein. Ohne die ganze Zeit das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen oder nicht alles zu wissen. Stellt Euch mal vor, wir kämen einfach damit klar, an einem Treffen nicht teilzunehmen, einmal nicht „up to date“ zu sein. Stattdessen Leerlauf und etwas Langeweile zu haben. Und uns einfach selbst zu genügen. Stellt Euch mal vor, wir würden uns von dem Stress freimachen, 24/7 „voll“ da zu sein. Sondern einfach mal zuhören. Und nachfragen. In Ruhe. Bei uns, unserem Partner, unseren Kindern, Freunden und Nachbarn. Empathie zeigen. Und nicht direkt alles bewerten. Stellt Euch mal vor, wir hätten einfach alle wieder als allererstes ein Lächeln auf den Lippen. Und schenkten dies uns,  unserem Partner, unseren Kindern, Freunden und Nachbarn. Und wir nähmen uns …

Familie

Familie geht vor – warum ich die letzten Wochen nix geschrieben habe

Gestern in den #12von12 im November habe ich es schon angedeutet, heute möchte ich Euch endlich berichten, warum ich in den letzten Wochen nichts von mir hören lassen habe. Denn da war einiges los. Eigentlich alles Familienalltag. Aber er hat mich an meine Grenzen gebracht. Und in dieser Zeit ging meine Familie einfach vor. Da war keine Kraft mehr zum Schreiben. Noch nicht einmal Mails habe ich beantwortet- und das tut mir leid. Aber es ging einfach nicht anders. Aber nun erstmal von vorne: Allein mit den Kindern an der Nordsee Zunächst war ich Mitte Oktober in den Herbstferien mit den drei Kindern, aber ohne Papa Schulze, an der Nordsee. Denn der musste leider arbeiten. Wir hatten schon vor knapp einem Jahr eine Woche auf einem Reiter-/Bauernhof an der See gebucht. Das Wetter versprach, gut zu werden und so beschloss ich, alleine mit den Schneckenkindern zu fahren. Und, ja, das war anstrengend. Also, vor Ort ging es eigentlich- aber die Hin- und Rückfahrt haben mich ordentlich Kraft gekostet. Durch diverse Staus gab es Verzögerungen, die …

Trinkflasche

Löffelchenweise

Ihr Lieben, heute brauche ich mal Euren Rat. Unser kleiner Schneckerich ist jetzt knapp 9 Monate alt und sitzt täglich mit seinen großen Schwestern am Esstisch. Das hat natürlich zur Folge, dass er kein kleines Baby mehr sein will. Mehr und mehr interessiert er sich für unser Essen und will eben genau dieses ausprobieren: er matscht, er tastet, er schmiert. Und er probiert: Banane, Brot, Gurke, Paprika, Tomate. Egal, welche Sauerei mich hinterher erwartet, er darf das natürlich machen, denn er soll ja lernen, „richtig“ zu essen (also, nicht nur Brei) und dazu gehört es schließlich auch, dass Essen fühlen und erfahren zu können. So weit so gut. Was mich jedoch so langsam aber sicher ein wenig nervt, ist die Tatsache, dass er nicht aus einer altersgerechten Trinklasche trinkt. Es gibt da ja so Trinklernflaschen unterschiedlichster Ausführung. Er will sie nicht. Er will ans Glas oder den Becher UND er will es selbst machen. Das klappt jedoch noch nicht mit seinen 9 Monaten. Er verschluckt sich, er fuchtelt rum und irgendwann schmeißt bzw. stößt er …

Disneyland

Perfekt gestyled mit Ernsting’s family & Disneyland Paris – Teil 2

Genau vor einer Woche waren wir auf Einladung von Ernsting’s family anlässlich der neuen Kollektion und des 25. Geburtstags von Disneyland Paris genau in diesem Freizeitpark. Bereits am Donnerstag habe ich Euch einige Fotos von unserem Mädelstrip online gestellt. Am Freitag haben Euch meine beiden Schnecken gezeigt, welche tollen Outfits sie sich aus der neuen Kollektion ausgesucht haben. Ich finde ja, dass das ganz tolle Fotos geworden sind, oder? Heute präsentiere ich Euch meine beiden neuen Lieblingsoutfits von Ernsting’s family, die ich mir im Showroom ausgesucht habe. Es sind zwei absolute Wohlfühloutfits, die aber trotzdem stylish sind. Ich fühle mich total toll in ihnen und finde, dass sie super zu mir passen. Ich bin sogar bereits von ein, zwei Freundinnen angesprochen worden, dass sie wirklich super aussehen. Und das sind doch die besten Komplimente, oder? Outfit No. 1 Hier trage ich eine 3/4 Boyfriend Jeans und eine schöne, leichte Longbluse in Schwarz-Weiß. In dieses Outfit hatte ich mich gleich vor Ort in Paris im Showroom verliebt. Den Beweis seht Ihr auf dem unteren Gruppenfoto- denn …

Dienstreise

#12von12 im Mai: Mama-Alltag & Papa-Dienstreise

Seit zwei Tagen ist Papa Schulze auf Dienstreise – und noch zwei Mal schlafen, dann ist er endlich wieder da. Die Schnecken zählen jeden Morgen und jeden Abend, wie oft sie noch schlafen müssen. Wir vermissen ihn alle wirklich sehr! Und da Papa Schulze heute ein paar Fotos von seiner Dienstreise auf Rügen geschickt hat, fließen sie direkt in die 12 Fotos vom 12. Mai 2017 ein. Wie der Tag genau vor einem Jahr war, könnt Ihr hier nachlesen: #12von12 Mai 2016 Wie der Tag vor einem Monat war, könnt Ihr hier nachlesen: #12von12 April 2017 Und vor zwei Monaten hier: #12von12 März 2017 Papa Schulzes Dienstreise   No. 1 No. 2 No. 3 No. 4 Ich finde ja, diese Fotos sehen so friedlich und ruhig aus. Ruhig! Irgendwie sehne ich mich gerade nach etwas Ruhe, warum nur?! Mama Schulzes Alltag   No. 5 No. 6 No. 7 No. 8 No. 9 No. 10 No. 11 No. 12 Und dann? Dann habe ich noch aufgeräumt, verschmutzte Shirts der Kinder ausgewaschen und schon einmal meinen Schlafanzug …

#WMDEDGT 04/17

#WMDEDGT, das bedeutet WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag? und ist eine Aktion von der lieben Karin aka Frau Brüllen. Sie fragt nach dem Alltag, jeweils am 5. eines Monats. Dann und wann habe ich schon einmal mitgemacht, im Februar sogar Papa Schulze. Und heute, heute bin ich auch wieder dabei. Denn der Schneckerich schläft gerade, die Babysitterin spielt mit den großen Schnecken und ich habe mal 5 Minuten- YEAH! Hier geht es übrigens zu den früheren #WMDEDGT: 10/2015 11/2015 02/2017 (Papa Schulze) 0:00 Uhr Ich bin immer noch wach. Der Schneckerich schläft unruhig. Er wälzt sich hin und her, jault immer mal auf und außerdem mache ich mir Gedanken, ob er auch gut in seiner Babywippe liegt. Denn letztens war er darin mal verrutscht und lag mit dem Kopf tiefer als mit den Beinen. Das ist natürlich nicht gut (Blut in den Kopf) und das will ich nicht riskieren. Übermüdet wie ich bin, habe ich mich in diesen unnötigen Gedanken reingesteigert (unnötig, weil ich den kleinen Mann abgesichert habe und definitiv nix passieren kann) und zippel und zuppel ständig …

müde

#tired – müde – ach, lassen wir das…

Wisst Ihr was? Nicht schlafen zu können, wenn ich will, chronisch müde zu sein, quasi im Stehen einschlafen zu können, stundenlang nachts neben dem wachen Baby zu vegetieren, aufgrund des Schlafmangels latent aggressiv zu werden, mit dem Mann um jedes Bisschen Schlaf zu kämpfen, die großen Kinder anzuflehen, ruhig zu sein, damit Mama auch mal tagsüber zwischendurch schlafen kann, Gesprächen nicht mehr folgen zu können- all das ist nicht DAS SCHLIMME am Schlafentzug mit Baby. All das nehme ich als Mama hin, ich kämpfe mich durch den Alltag, berechne still die Jahre, die es noch dauern wird, bis ich endlich wieder mehr Schlaf bekomme (wobei die 50-jährige Bäckereifachverkäuferin mir sagte, dass sie NIE, NIE, NIE wieder so tief und fest geschlafen hat wie VOR den Kindern *grrr*) und lecke meine Wunden. Es ist OK, das gehört dazu, da kommt man bzw. Frau halt nicht drumherum. Ja, es mag Ausnahmen geben- aber von denen will ich hier und jetzt nichts wissen. Aber es ist OK für mich. Damit lebe ich. Ihr kennt das: Wenn sie dich …

Geburt

Die Geburt – Schneckerich’s coming

Nun ist der Kleine Mann schon einen Monat alt, höchste Zeit also, um Euch von der Geburt zu berichten! Schwangerschaftsdiabetes Diejenigen von Euch, die hier fleißig mitgelesen haben, wissen, dass ich einen insulinpflichtigen Schwangerschaftsdiabetes hatte und die Ärzte daher planten, die Geburt spätestens am Entbindungstermin (29.12.2016) einzuleiten. Das wird in der Regel gemacht, da Babys von Müttern mit einem Diabetes größer und schwerer sind. Damit sie nicht noch größer und schwerer werden, wird meist am Termin der Entbindung eingeleitet, falls die Geburt vorher nicht von alleine losgegangen ist. (Vor-) Wehen Schon seit Ende November hatte ich immer mal Wehen. Vorwehen, ja auch, aber auch so richtige Wehen. Solche, bei denen ich wirklich dachte: „Ui, jetzt geht es los!“. Und dann? Nix! Es beruhigte sich wieder alles. Trotzdem packte ich schon Ende November meine Kliniktasche– denn das beruhigte mich irgendwie. Wie gesagt, ich war der festen Überzeugung, dass es bald losgehe, und dass ich nie und nimmer bis zum Entbindungstermin Ende Dezember schwanger sein würde. Der Entbindungstag Dann waren irgendwann der Geburtstag der MiniSchnecke und Weihnachten …