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Wenn der kleine Sonnenschein zum Quälgeist wird

Montagsbuch: Wenn der kleine Sonnenschein zum Quälgeist wird

Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar umsonst erhalten. Dieser Text entstand aus freien Stücken. Viel Spaß beim Lesen! Der Alltag frisst mich zurzeit auf: Ich hetze der berühmten Karotte hinterher und erreiche sie doch nie. Dabei werde ich keiner meiner Funktionen gerecht: Als Mutter mache ich permanent Fehler, als Arbeitnehmerin ebenfalls, als Frau nehme ich mir nicht genug Zeit für mich selbst und als Ehepartnerin leide ich unter ständigem Schlafmangel und daraus reslutierender schlechter Laune. Versteht Ihr was ich meine? Ich komme zu nicht viel momentan, aber zum Lesen. Für mich alleine und mit den Kindern zusammen. Und daher habe ich mir überlegt, diejenigen Bücher mit Euch hier an dieser Stelle zu teilen, die wir als gut befinden. Und zwar montags. Daher die neue Kategorie „Montagsbuch“. Die Bücher habe ich zum Teil selbst gekauft und zum Teil als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen. Ist das jetzt Werbung, wenn ich über sie schreibe? Entscheidet das gerne für Euch selbst. Kohle bekomme ich fürs Schreiben in diesem Zusammenhang jedenfalls nicht. Aber Ihr bekommt eine Empfehlung 😉 Wenn der kleine …

Impfen

Impfen- muss das sein? Für uns definitiv! (Werbung)

Schon öfter wurde ich insbesondere von Leserinnen gefragt, wie ich es denn mit dem Impfen halte- ob meine Kinder geimpft seien? Wie ich zum Impfen stehen würde? Daher sagte ich zu, als mich Pfizer nun fragte, ob ich in Zusammenarbeit mit dem Arzneimittelunternehmen über dieses Thema hier bei Mama Schulze schreiben möchte. Um es gleich vorneweg zu nehmen: Ja, ich habe alle meine 3 Kinder nach den Vorgaben der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) impfen lassen. Ich weiß, dass dieses Thema ein heikles ist. Dass nicht alle Eltern diesen Weg gehen und ihre Gründe dafür haben. Hierüber möchte ich aber gar nicht schreiben oder urteilen. Ich möchte nur darstellen, warum ich bzw. wir uns für diesen Weg entschieden haben. Warum wir denken, dass das Impfen unserer Kinder die richtige Entscheidung ist. Impfen und Multiple Sklerose Diese Entscheidung hat insbesondere auch mit meiner Erkrankung, der Multiplen Sklerose (kurz MS), zu tun. Es ist nämlich so, dass ich heute, nach Ausbruch der Erkrankung, nicht mehr so einfach gegen jede Krankheit geimpft werden kann. Bei einigen Impfungen …

Zahn

Wegen der MS zum Zahnarzt – Teil 2

Vor einigen Monaten hatte ich Euch schon berichtet, warum ich wegen meiner Multiplen Sklerose beim Zahnarzt war. Das könnt Ihr hier nachlesen. Ganz kurz: Der Heilpraktiker, bei dem ich in Behandlung bin, merkte an, dass viele Patienten, die bei ihm in Behandlung seien und die gleichen Läsionen wie ich im Nackenbereich hätten, mit Entzündungsherden im Kiefer kämpfen. Da musste ich aufhorchen, denn bereits meine Mutter hatte in der Vergangenheit diesbezüglich eine lange Krankengeschichte, deren Ursache im Kiefer lag. Die Wurzelbehandlung Ich ließ also meine Zähne checken und in diesem Zusammenhang eine alte Wurzelbehandlung öffnen, in der eine Entzündung schwelte. Sofort konnte ich merken, dass da ein Druck aus meinem Kiefer nachließ, der schon seit Ewigkeiten da war und mich piesackte. Im weiteren Verlauf des Winters konnte ich dann feststellen, dass ich nicht mehr so häufig eine Nasennebenhöhlenentzündung bekam, wie üblich. Trotzdem war aber irgendwie noch nicht wieder alles gut. Weiterhin spürte ich, dass sich genau dieser eine Zahn anders anfühlt, als die anderen Zähne. Dass da ein ständiger Druck besteht, der mal stärker und schwächer …

Rien ne vas plus

Rien ne va plus

Der Mai war anstengend, anstrengender, am anstrengendsten. Wirklich. Ich war den ganzen Mai über permanent erkältet, auch war ständig mindestens eines der Kinder ebenfalls krank und Papa Schulze war jede Woche mehrere Tage auf Dienstreise. Wenn er dann zu Hause war, musste er die Nächte mit den Kindern übernehmen, damit ich mich mal irgendwie ausruhen konnte. Trotzdem war das immer nur ein Tropfen auf dem heißen Stein: Ging es mir endlich nach zwei, drei Tagen nächtlicher Erholung besser, musste er wieder fort und der Kreis begann erneut, sich zu drehen. Gerne garniert mit Schnupfen/Bronchitis/etc. der Kinder obendrauf. Irgendwie habe ich, haben wir gar nicht gelebt, sondern nur überlebt. Ich habe – irgendwie – meinen Job, die Kinder und den Haushalt gewuppt. Papa Schulze – irgendwie – seinen mehr als Vollzeitjob erledigt und dann noch – irgendwie – seine Vaterpflichten. Andere mögen das schaffen. Ich war am Ende meiner Kräfte und, wenn ich in die müden Augen meines Mannes sah, konnte ich sehen, dass bei ihm auch nichts mehr ging. Rien ne va plus Daher war …

Darm

Für den Darm – Intermittierendes Fasten

Werbung: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der AOK Hessen. Seit knapp 2 Monaten faste ich temporär. Das bedeutet, dass ich innerhalb von 24 Stunden 16 Stunden lang auf Nahrung verzichte, nur Wasser und ungesüßten Tee trinke, und in einem Zeitraum von 8 Stunden Nahrung zu mir nehme. Auslöser, mich nach diesem Prinzip, dem sogenannten Intermittierenden Fasten, zu ernähren, waren die vielversprechenden Ergebnisse einer kleinen unabhängigen Versuchsreihe mit Multiple-Sklerose-Patienten von dem Neurologen Dr. med. Markus Bock an der Charité Berlin (hier geht es zu den Ergebnissen der Studie auf Englisch), auf die ich durch einen Berich bei 3sat Nano (hier geht es zur Sendung) aufmerksam geworden war. Intermittierendes Fasten und Multiple Sklerose Bei dieser Versuchsreihe mit 60 Patienten zeigte sich, dass es diesen bemerkenswert besser ging nach einer Woche des Fastens. So konnten zum Beispiel MS-Patienten mit massiv eingeschränkter Gehfähigkeit nach dem Fasten wieder problemlos laufen. Dieses Ergebnis ließ mich nicht mehr los (darüber habe ich auch schon geschrieben, und zwar hier) und ich beschäftigte mich intensiv damit, wie auch ich das Fasten in meinen …

„Mamaaa, hilfe, er hat schon wieder die Klobürste!“

Entschuldigen Sie bitte, wir sind die Familie, bei der Sie zurzeit ein wenig nach Klopapier und Klobürste suchen müssen. Beides steht/ hängt nämlich momentan nicht dort, wo Sie es vielleicht vermuten würden. Nämlich neben der Toilette. Nein, bei uns befinden sich die Toilettenaccessoires derzeit auf der Fensterbank. Aus Gründen. Denn unser jüngster Mitbewohner findet sowohl Klopapier, als auch die zugehörige -bürste höchst spannend. Kaum wähnt sich der kleine Mann unbeobachtet, begibt er sich auf den Weg Richtung Badezimmer. Natürlich steht die entsprechende Tür sperrangelweit offen für den Besucher, da seine Schwestern – wie immer – eben diese nach ihrem letzten Toilettengang offen gelassen haben. Im schlechtesten Falle haben sie – ebenfalls wie immer – nach ihrem vorigen Geschäft die Spülung nicht betätigt UND den Klodeckel – entgegen meiner Anweisung und allgemeiner Absprache – oben gelassen. Sie wissen, was jetzt kommt? Genau: Der kleine Herr betritt das Badezimmer. Mit etwas Glück findet er nun die Klorolle spannend (Variante A). Denn die kann er so schön abrollen. Auch der Klorollenhalter ist interessant, denn an ihm lässt es …

Mama

Aber, Mama…!

„Aber, Mama, ich will nicht aufstehen. Ich habe keinen Bock auf Schule!“ „Aber, Mama, ich will zu Hause bleiben. Mini muss auch nicht in die Schule. Die hat es viel besser als ich!“ „Aber, Mama, die Hose ziehe ich nicht an. Ich will einen Rock anziehen!“ „Aber, Mama, ich will, dass Du mich anziehst!“ „Aber, Mama, Maxi hat viel mehr Obst als ich im Müsli. Das ist ungerecht!“ „Aber, Mama, Mini hat gar nicht so lange wie ich die Zähne geputzt. Immer drückt die sich!“ „Aber, Mama, Maxi darf in die Schule. Ich will nicht in die Kita, ich will auch in die Schule. Das ist unfair!“ „Aber, Mama, Mini hat Kaffeeklatsch in der Kita gemacht. Bei mir im Hort gibt es keinen Kaffeeklatsch. Das ist doof!“ „Aber, Mama, das ist nicht das richtige Eis. Ich will ein anderes. Das esse ich nicht!“ „Aber, Mama, Maxi durfte was gucken. Ich will auch!“ „Aber, Mama, immer darf Mini mehr als ich. Ich darf nie so viel wie Mini!“ „Aber, Mama, ich räum das nicht weg. Ich …

ergobag

Rucksack, Klettie & Co.

Die Rucksäcke wurden uns von ergobag zur Verfügung gestellt. Natürlich spiegelt dieser Artikel trotzdem meine persönliche Meinung wieder. Endlich ist der Frühling da: Die MiniSchnecke macht in der Kita wieder öfters Ausflüge, der Schneckerich ist langsam, aber sicher in seiner neuen Krippe eingewöhnt und Maxi wird flügge und tritt ihre ersten Wege alleine an. Passend dazu sind alle drei Kinder mit neuen Rucksäcken von ergobag ausgestattet worden. Da wir nun privat bereits schon des Öfteren angesprochen wurden, dass die Kinder aber tolle Rucksäcke haben, dachte ich mir, dass es auch der perfekte Zeitpunkt ist, Euch die tollen Dinge einmal vorzustellen 😉 Finn Frosch für den Schneckerich Der Kleine sitzt morgens fröhlich im Auto oder im Kinderwagen, während wir uns auf den Weg machen. Immer fest dabei in der Hand: sein Kindergartenrucksack „Finn Frosch“ von Affenzahn. In den kleinen Rucksack passt sein Frühstück und die Trinkflasche und er hat die perfekte Größe, sodass der kleine Mann ihn selbst halten kann. In die Außentasche passt auch noch die Mütze oder der Schal. Besonderes Gimmick: die Ziehzunge, auf der …

Brötchen holen

Vom Brötchen holen

Hallo, mein Name ist JuSu und ich bin dreifache Mutter. Ich schreibe, weil es höchste Zeit für eine Mamaselbshilfegruppe wird. Denn ich muss mal wieder „reden“. Für die Seele und fürs Gemüt. Habe ich früher schon gemacht (Vom Verschwören; Vom Einmischen; Vom Schaukeln) und nun ist es mal wieder dringend nötig. Denn seit Tagen müssen wir Brötchen zum Frühstück essen. „Tjanun“, wird der eine oder andere sagen. „gibt Schlimmeres.“ Das stimmt. Aber so langsam aber sicher wird mir schlecht davon. Warum eigentlich? Maxi darf seit ein paar Tagen alleine zum Bäcker zum Brötchen holen. Ganz stolz ist sie und euphorisch. So euphorisch, dass sie morgens nicht mehr lange im Bett liegen bleiben kann, obwohl Osterferien sind. Sie zippelt und zappelt. Sie dreht sich nach links. Sie dreht sich nach rechts. Und steht auf, kommt zu mir ans Bett und flüstert mir ins Ohr. „Mama, darf ich heute wieder Bröchten holen?“ „Schon wieder? Aber, warum denn mein Schatz?“ „Weil heute der perfekte Tag für Bröchten ist, Mama. Ich gehe schnell zum Bäcker Brötchen holen, OK?“ Und …

Ferienwoche

Ferien… die zweite Woche

Die erste Ferienwoche und das Osterwochenende sind rum. Schon und leider. Denn nach einem anfänglichen Stimmungshusten, wurde es immer schöner und schöner. Also, gemessen an den Malen, bei denen ich schreien musste, um mir bei meinen Mädels Gehör zu verschaffen. Oder an den Malen, bei denen ich alles drölfzig Mal sagen musste 😉 Der Vorsatz, langsam zu machen und uns möglichst wenig vorzunehmen hat also gefruchtet. So konnten wir heute auch problemlos zu 4t gemeinsam ins Kino gehen, ohne dass es in einem Desaster endete. Dafür brachten wir den Schneckerich extra zum Mittagsschlaf zu Oma und Opa und gingen zum ersten Mal als Mama, Papa und zwei Kinder ins Kino. Wir haben „Peter Hase“ gesehen. Und viel gelacht. Den Familienfilm kann ich wirklich wärmstens empfehlen. Die erste Ferienwoche Die Mädels haben wirklich viel gebastelt, gemalt, CDs gehört oder waren mit mir gemeinsam an der frischen Luft und haben mich auf meinen Joggingstrecken begleitet (der Schneckerich im Kinderwagen). Zwischendurch haben wir auch noch Eier gefärbt und gebacken. Aber nur wir. Ohne feste Termine, ohne müssen. Nur …