Alle Artikel in: Mama-Blog

Willkommen im Leben | 5 Freitagslieblinge

Hallo 2019, willkommen in unserem Leben! Nachdem wir in der vergangenen Woche noch im Skiurlaub waren, ging es in dieser Woche wieder in den normalen Familien- und Arbeitsalltag über. Und, was bedeutet das für eine Familie mit noch relativ kleinen Kindern im Winter? Genau: Husten, Schnupfen und Heiserkeit haben pünktlich zum Wochenstart Einzug bei uns gehalten. Maxi hatte eine schöne, fette Kehlkopfentzündung, Mini schwächelte zur Mitte der Woche ebenfalls mit einer Schniefnase und beginnendem Husten und ich selbst merkte, wie mein Körper mit der Abwehr der Kinderkillerviren beschäftigt war/ ist. Vielleicht kennt Ihr das: Müdigkeit, Frösteln und die Frage „Sind das jetzt Halsschmerzen?“ plus Niesanfälle. So musste ich direkt im Anschluss an die Winterferien Sonderurlaub zur Betreuung eines kranken Kindes nehmen. Aber, es ist eben so, ich kann es nicht ändern. Rundherum sind alle am Niesen und Schnupfen, daher werden wir nicht die einzige Familie sein, bei der das so ist. Ich hoffe nur, dass der kleine Mann nun nicht auch noch krank wird und, dass meine Abwehr standhält und die blöden Viren nicht Überhand …

Zuversicht | 6 Freitagslieblinge

Zuversicht | 6 Freitagslieblinge Ruhig war es in den letzten Wochen und Monaten hier bei Mama Schulze. Das hatte mehrere Gründe und ich habe Euch versprochen, dass ich Euch davon berichten werde. Es gibt nicht den EINEN Grund für meine Online-Abstinenz. Es ist eher vielschichtig. Da sind natürlich meine drei Kinder, Maxi, Mini und der Schneckerich. Alle drei werden größer, die Bedürfnisse verändern sich, alle drei wollen gehegt und gepflegt werden und oft reicht gerade bei den Großen keine Umarmung mehr, wenn die Seele brennt. um sie aufzufangen. Sie möchten wahrgenommen und verstanden werden. Oft bin ich mit meinem Latein am Ende und weiß nicht, wie ich das tun soll. Es ist nicht immer einfach. Daneben arbeite ich ja seit knapp einem Jahr wieder. Auch das ist oft nicht einfach, denn es gilt Job & Familie zu vereinbaren, inklusive der ganzen Kinderkrankheiten, die uns ins Haus fallen. Diese fiesen Kinderkillerviren, die irgendwann auch Mama & Papa niederstrecken und alle Pläne und Termine einreißen und uns jedes Mal abwägen und bewerten lassen, wie wir das nun …

Wenn der kleine Sonnenschein zum Quälgeist wird

Montagsbuch: Wenn der kleine Sonnenschein zum Quälgeist wird

Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar umsonst erhalten. Dieser Text entstand aus freien Stücken. Viel Spaß beim Lesen! Der Alltag frisst mich zurzeit auf: Ich hetze der berühmten Karotte hinterher und erreiche sie doch nie. Dabei werde ich keiner meiner Funktionen gerecht: Als Mutter mache ich permanent Fehler, als Arbeitnehmerin ebenfalls, als Frau nehme ich mir nicht genug Zeit für mich selbst und als Ehepartnerin leide ich unter ständigem Schlafmangel und daraus reslutierender schlechter Laune. Versteht Ihr was ich meine? Ich komme zu nicht viel momentan, aber zum Lesen. Für mich alleine und mit den Kindern zusammen. Und daher habe ich mir überlegt, diejenigen Bücher mit Euch hier an dieser Stelle zu teilen, die wir als gut befinden. Und zwar montags. Daher die neue Kategorie „Montagsbuch“. Die Bücher habe ich zum Teil selbst gekauft und zum Teil als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen. Ist das jetzt Werbung, wenn ich über sie schreibe? Entscheidet das gerne für Euch selbst. Kohle bekomme ich fürs Schreiben in diesem Zusammenhang jedenfalls nicht. Aber Ihr bekommt eine Empfehlung 😉 Wenn der kleine …

Impfen

Impfen- muss das sein? Für uns definitiv! (Werbung)

Schon öfter wurde ich insbesondere von Leserinnen gefragt, wie ich es denn mit dem Impfen halte- ob meine Kinder geimpft seien? Wie ich zum Impfen stehen würde? Daher sagte ich zu, als mich Pfizer nun fragte, ob ich in Zusammenarbeit mit dem Arzneimittelunternehmen über dieses Thema hier bei Mama Schulze schreiben möchte. Um es gleich vorneweg zu nehmen: Ja, ich habe alle meine 3 Kinder nach den Vorgaben der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) impfen lassen. Ich weiß, dass dieses Thema ein heikles ist. Dass nicht alle Eltern diesen Weg gehen und ihre Gründe dafür haben. Hierüber möchte ich aber gar nicht schreiben oder urteilen. Ich möchte nur darstellen, warum ich bzw. wir uns für diesen Weg entschieden haben. Warum wir denken, dass das Impfen unserer Kinder die richtige Entscheidung ist. Impfen und Multiple Sklerose Diese Entscheidung hat insbesondere auch mit meiner Erkrankung, der Multiplen Sklerose (kurz MS), zu tun. Es ist nämlich so, dass ich heute, nach Ausbruch der Erkrankung, nicht mehr so einfach gegen jede Krankheit geimpft werden kann. Bei einigen Impfungen …

Zahn

Wegen der MS zum Zahnarzt – Teil 2

Vor einigen Monaten hatte ich Euch schon berichtet, warum ich wegen meiner Multiplen Sklerose beim Zahnarzt war. Das könnt Ihr hier nachlesen. Ganz kurz: Der Heilpraktiker, bei dem ich in Behandlung bin, merkte an, dass viele Patienten, die bei ihm in Behandlung seien und die gleichen Läsionen wie ich im Nackenbereich hätten, mit Entzündungsherden im Kiefer kämpfen. Da musste ich aufhorchen, denn bereits meine Mutter hatte in der Vergangenheit diesbezüglich eine lange Krankengeschichte, deren Ursache im Kiefer lag. Die Wurzelbehandlung Ich ließ also meine Zähne checken und in diesem Zusammenhang eine alte Wurzelbehandlung öffnen, in der eine Entzündung schwelte. Sofort konnte ich merken, dass da ein Druck aus meinem Kiefer nachließ, der schon seit Ewigkeiten da war und mich piesackte. Im weiteren Verlauf des Winters konnte ich dann feststellen, dass ich nicht mehr so häufig eine Nasennebenhöhlenentzündung bekam, wie üblich. Trotzdem war aber irgendwie noch nicht wieder alles gut. Weiterhin spürte ich, dass sich genau dieser eine Zahn anders anfühlt, als die anderen Zähne. Dass da ein ständiger Druck besteht, der mal stärker und schwächer …

Rien ne vas plus

Rien ne va plus

Der Mai war anstengend, anstrengender, am anstrengendsten. Wirklich. Ich war den ganzen Mai über permanent erkältet, auch war ständig mindestens eines der Kinder ebenfalls krank und Papa Schulze war jede Woche mehrere Tage auf Dienstreise. Wenn er dann zu Hause war, musste er die Nächte mit den Kindern übernehmen, damit ich mich mal irgendwie ausruhen konnte. Trotzdem war das immer nur ein Tropfen auf dem heißen Stein: Ging es mir endlich nach zwei, drei Tagen nächtlicher Erholung besser, musste er wieder fort und der Kreis begann erneut, sich zu drehen. Gerne garniert mit Schnupfen/Bronchitis/etc. der Kinder obendrauf. Irgendwie habe ich, haben wir gar nicht gelebt, sondern nur überlebt. Ich habe – irgendwie – meinen Job, die Kinder und den Haushalt gewuppt. Papa Schulze – irgendwie – seinen mehr als Vollzeitjob erledigt und dann noch – irgendwie – seine Vaterpflichten. Andere mögen das schaffen. Ich war am Ende meiner Kräfte und, wenn ich in die müden Augen meines Mannes sah, konnte ich sehen, dass bei ihm auch nichts mehr ging. Rien ne va plus Daher war …

Darm

Für den Darm – Intermittierendes Fasten

Werbung: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der AOK Hessen. Seit knapp 2 Monaten faste ich temporär. Das bedeutet, dass ich innerhalb von 24 Stunden 16 Stunden lang auf Nahrung verzichte, nur Wasser und ungesüßten Tee trinke, und in einem Zeitraum von 8 Stunden Nahrung zu mir nehme. Auslöser, mich nach diesem Prinzip, dem sogenannten Intermittierenden Fasten, zu ernähren, waren die vielversprechenden Ergebnisse einer kleinen unabhängigen Versuchsreihe mit Multiple-Sklerose-Patienten von dem Neurologen Dr. med. Markus Bock an der Charité Berlin (hier geht es zu den Ergebnissen der Studie auf Englisch), auf die ich durch einen Berich bei 3sat Nano (hier geht es zur Sendung) aufmerksam geworden war. Intermittierendes Fasten und Multiple Sklerose Bei dieser Versuchsreihe mit 60 Patienten zeigte sich, dass es diesen bemerkenswert besser ging nach einer Woche des Fastens. So konnten zum Beispiel MS-Patienten mit massiv eingeschränkter Gehfähigkeit nach dem Fasten wieder problemlos laufen. Dieses Ergebnis ließ mich nicht mehr los (darüber habe ich auch schon geschrieben, und zwar hier) und ich beschäftigte mich intensiv damit, wie auch ich das Fasten in meinen …

„Mamaaa, hilfe, er hat schon wieder die Klobürste!“

Entschuldigen Sie bitte, wir sind die Familie, bei der Sie zurzeit ein wenig nach Klopapier und Klobürste suchen müssen. Beides steht/ hängt nämlich momentan nicht dort, wo Sie es vielleicht vermuten würden. Nämlich neben der Toilette. Nein, bei uns befinden sich die Toilettenaccessoires derzeit auf der Fensterbank. Aus Gründen. Denn unser jüngster Mitbewohner findet sowohl Klopapier, als auch die zugehörige -bürste höchst spannend. Kaum wähnt sich der kleine Mann unbeobachtet, begibt er sich auf den Weg Richtung Badezimmer. Natürlich steht die entsprechende Tür sperrangelweit offen für den Besucher, da seine Schwestern – wie immer – eben diese nach ihrem letzten Toilettengang offen gelassen haben. Im schlechtesten Falle haben sie – ebenfalls wie immer – nach ihrem vorigen Geschäft die Spülung nicht betätigt UND den Klodeckel – entgegen meiner Anweisung und allgemeiner Absprache – oben gelassen. Sie wissen, was jetzt kommt? Genau: Der kleine Herr betritt das Badezimmer. Mit etwas Glück findet er nun die Klorolle spannend (Variante A). Denn die kann er so schön abrollen. Auch der Klorollenhalter ist interessant, denn an ihm lässt es …

Mama

Aber, Mama…!

„Aber, Mama, ich will nicht aufstehen. Ich habe keinen Bock auf Schule!“ „Aber, Mama, ich will zu Hause bleiben. Mini muss auch nicht in die Schule. Die hat es viel besser als ich!“ „Aber, Mama, die Hose ziehe ich nicht an. Ich will einen Rock anziehen!“ „Aber, Mama, ich will, dass Du mich anziehst!“ „Aber, Mama, Maxi hat viel mehr Obst als ich im Müsli. Das ist ungerecht!“ „Aber, Mama, Mini hat gar nicht so lange wie ich die Zähne geputzt. Immer drückt die sich!“ „Aber, Mama, Maxi darf in die Schule. Ich will nicht in die Kita, ich will auch in die Schule. Das ist unfair!“ „Aber, Mama, Mini hat Kaffeeklatsch in der Kita gemacht. Bei mir im Hort gibt es keinen Kaffeeklatsch. Das ist doof!“ „Aber, Mama, das ist nicht das richtige Eis. Ich will ein anderes. Das esse ich nicht!“ „Aber, Mama, Maxi durfte was gucken. Ich will auch!“ „Aber, Mama, immer darf Mini mehr als ich. Ich darf nie so viel wie Mini!“ „Aber, Mama, ich räum das nicht weg. Ich …