Alle Artikel in: Erfahrung

Sag mal, wie wuppst Du das, Andrea?

Die liebe Andrea alias MeWorkingMom durfte ich Anfang des Jahres bei einem Blogger-Event kennenlernen. Auf Anhieb haben wir uns gut verstanden- so gut, dass wir uns auf der Republica im Mai wiedergetroffen haben. Da wurde die Sympathie noch größer- und seitdem sind wir öfter in Kontakt. Ich bewundere Andrea, weil sie nahezu Vollzeit arbeitet und das inklusive 3 Kindern. Ja, das ist stressig, aber es macht ihr großen Spaß! Und, wenn Mama glücklich ist, ist es der Rest der Mannschaft auch! Sie bewahrt dabei immer einen kühlen Kopf UND akzeptiert andere Lebensmodelle. „Jeder so, wie er mag und wie es für ihn am besten passt“, ist ihr Motto. Das hat sie sehr treffend im Artikel „Ihr lieben Mütter da draussen“ zusammengefasst, in dem sie zu mehr Toleranz unter Müttern aufruft. Denn es ist manchmal echt schlimm, wie manche Mütter sich gegenseitig für ihre Lebenskonzeptefertig machen… Neben Job & Kindern macht Andrea auch noch Triathlon! Und nein, das bedeutet kein Stress für sie, das ist ihr Ausgleich. Und auf Grundlage ihres Sports hat sie eine ganz …

Kinder, Krankheit und ein bisschen Karriere

Vereinbarkeit von Kindern und Job klingt toll und ist schon schwierig. Was machen dann aber erst Frauen, die noch mehr als Kinder und Job unter einen Hut stopfen? Zum Beispiel eine schwerwiegende Krankheit? Wie fühlen sie sich mit ihrer Berufstätigkeit und Mutterschaft und Krankheit? Und lassen sich alle drei Dinge überhaupt miteinander vereinbaren? Mama Schulze und ihre anonyme Gastautorin, Anna G., unterhalten sich über Kinder, Krankheit und ein bisschen Karriere. Dies ist ein Beitrag zur Blogparade #worklifefamily vom Blog Grosse Köpfe zusammen mit dem Scoyo ELTERN!-Magazin, die nach dem Gewissen der Eltern beim großen Thema Vereinbarkeit fragt. Anna G.: Liebe Mama Schulze, zwei Frauen, beide auf ihre Weise krank, beide auch noch Mama – und beide arbeiten gerne. Klingt nach einer Menge Vereinbarkeit. Was brauchst du, damit Vereinbarkeit kein Fremdwort sein muss? Mama Schulze: Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Ich denke, Gelassenheit ist das richtige Wort. Gelassenheit von allen Parteien. Dazu muss ich ein wenig ausholen: Ich habe ja Multiple Sklerose (MS). Bisher bin ich nicht stark beeinträchtigt. Ich habe Gefühlsstörungen, d.h. Kribbeln …

Wie ist das eigentlich bei Euch? Mai 2015

Heute, in meiner Muttertagswoche, darf ich Euch einen neuen Beitrag aus meiner Reihe „Wie ist das eigentlich bei Euch?“ präsentieren, in der ich deutsche Mamas, die im Ausland leben, von ihrem Alltag mit Kindern fernab der Heimat berichten lasse. Im Wonnemonat Mai bewegen wir uns gar nicht so weit weg von Deutschland: nach Holland zu den Oranjes. Oder wie Kristine von Importkaaskopp selbst sagt: ins Land der Kaasköppe. Ich bin  sehr froh, dass sich Kristine bei mir gemeldet hat, um bei meiner Reihe mitzumachen. Denn 1. habe ich in den letzten Jahren immer mal wieder bei ihr vorbeigeschaut (ohne, dass sie es wusste *hihi*) und 2. hat Holland noch in meiner Reihe gefehlt. Ich finde es spannend, zu erfahren, wie Kinderbetreuung etc. in unserem Nachbarland läuft. Und auch hier kann man deutlich die Unterschiede zu Deutschland sehen: Männer arbeiten viel öfter Teilzeit. Kristine lebt zum Beispiel mit ihrem Mann ein Teilzeitmodell, von dem Papa Schulze und ich träumen! *Neid* Daher wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen! Liebe Kristine, sag mal, wie ist das eigentlich bei Euch? Eine …

Zwischen Kind & Beruf am Morgen: 11 Tipps

Seit einem Jahr bin ich nun eine berufstätige 2fach-Mama. Oft werde ich gefragt, wie das so klappt mit dem Job? Ob er mir neben dem Mamasein Spaß macht, ob es nicht zuviel ist, ob ich nicht dauergestresst bin? Ich muss antworten: Eigentlich funktioniert das ganz gut, das Arbeiten an sich stellt kein Problem dar. Und Spaß macht es mir auf jeden Fall, ich kann mich gut einbringen und finde es toll, einen Beruf zu haben, der mich fordert, aber auch fördert. Und natürlich rege ich mich zwischendurch auch tierisch über die Arbeit auf, is ja klar 🙂 Die Probleme bzw. Hürden gibt es drumherum, um den Job. Zum Beispiel morgens rechtzeitig zur Kita loszukommen, ohne Flecken an der Arbeitskleidung das Haus zu verlassen oder die Kinder ohne größere Ausfälle in die Kita zu bringen. Nach einem Jahr Erfahrung mit diesen Hürden möchte ich Euch heute meine 11 Tipps für etwas mehr Entspannung am Morgen zwischen Kind und Beruf vorstellen. Sie haben natürlich keinen Anspruch auf Vollständig- oder Allgemeingültigkeit. Aber ich würde mich freuen, wenn sie …

iGude – der Muddicheck: me&i Party

TATATATAAAAA! Ich möchte Euch heute eine – wie ich finde – mega, top, superkalifragilistikexpialigetische Aktion von der lieben Marsha von Mutter & Söhnchen und mir vorstellen. Wir haben uns nämlich überlegt, dass wir verschiedenste Unternehmen, die Produkte für Kinder und Mütter herstellen sowie verschiedenste Freizeitangebote einem Check unterziehen möchten. Und das ehrlich, transparent und ohne Bezahlung. Und da wir beide nicht weit voneinander entfernt wohnen, möchten wir es auf unsere Region beschränken: Frankfurt plus/minus 20km. Also, das Frankfurt im wunderschönen Hessen. Ladies and gentleman, we proudly present: iGude – der Muddicheck   Den Anfang unserer Reihe macht das schwedische Modeunternehmen me&i. Schweden? Hä?! Wie bidde? Wu lait denn des im Umkreis vunn 20km vunn Froangfort ? Na, nirgendwu, ist joh klaa! (Übersetzung: Wie bitte? Wo liegt denn das in Umkreis von 20km von Frankfurt? Na, nirgendwu, is ja klar!) Aber die Mode von me&i kommt zu uns nach Hause! Und weil wir beide ja Mamas sind, die eines nicht mehr haben, seitdem sie sich um den Nachwuchs kümmern, nämlich Zeit, haben wir uns gedacht, dass das doch …

Wie ist das eigentlich bei Euch? April 2015

Heute geht es mit meiner Reihe „Wie ist das eigentlich bei Euch“ weiter. Ich freue mich, diesmal einen Erfahrungsbericht aus Spanien präsentieren zu können. Denn ich kenne Spanien ehrlich gesagt nur von Urlauben. Umso interessanter ist es, zu erfahren, wie es sich dort mit Kind lebt. Der Bericht stammt von Susanne, die als Andalusienmutti fleißig bloggt und auch twittert. Über diese beiden Kanäle habe ich sie auch kennengelernt :-). Ich schaue immer mal bei ihr voller Neid vorbei, denn sie scheut sich natürlich nicht, uns mit sonnigen Fotos aus ihrer neuen Heimat zu beglücken. Manchmal mit Kulturschock inklusive, zum Beispiel zu Ostern. Denn das hat in Andalusien noch einen ganz anderen Stellenwert als vielerorts hier in Deutschland. Viel Kitsch ist dann auch dabei. Liebe Susanne, sag mal, wie ist das eigentlich bei Euch? Eine kurze Vorstellung – das bin ich: Ich bin Susanne, 33 Jahre alt und Mama eines im Moment 22. Monate alten Mädchens. Seit neun Jahren lebe ich in Andalusien, ganz unten am südlichsten Zipfel, an guten Tagen kann man bis nach Marokko schauen. Ich arbeite …

Glück: 10 Dinge, die es mich spüren lassen

Die liebe JesSi vom Blog feiersun hat darüber geschrieben, dass Glück eine Entscheidung ist. Sie hat das zum Anlass genommen, 10 Dinge aufzuschreiben, die sie glücklich machen. Ich teile JesSis Einstellung. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder die Entscheidung für sich selbst treffen kann: Will ich glücklich sein? Oder möchte ich für den Rest meiner Tage nörgeln und mich als Opfer der Umstände sehen? Wenn Ihr mal rechts in meine Leiste seht, findet Ihr auch ein entsprechendes Zitat von Voltaire, dass mich so angesprochen hat und Inhalt meiner Überzeugung, auch in Bezug auf die MS, ist, dass es beim Relaunch hier auf meinem Blog eingezogen ist. Es lautet: Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. Glück und Gesundheit bedeuten für mich eine Einheit. Denn ich spüre selbst, dass es mir gesundheitlich schlechter geht, wenn ich psychisch nicht gut drauf bin. Ehrensache also, dass ich JesSis Aufruf folge und Euch heute meine 10 Dinge vorstelle, die mich das Glück spüren lassen. Voilá: 1. Ein Lachen, aus vollem Halse, von …

Über den Tod. Ein Erklärungsversuch

Seit 2,5 Jahren bin ich nicht mehr hier gewesen. 2,5 Jahre, in denen viel passiert ist. Zu viel. Es hat wieder zugeschlagen, das Leben, das einfach passiert. Ohne zu fragen, ob es recht ist, was gerade passiert. Ob es passt und genehm ist. Vor 2,5 Jahren bin ich das letzte Mal hier gewesen. Mit MaxiSchnecke an der Hand und MiniSchnecke im Bauch. Hier im wunderschönen Ort, an den ich schon seit meiner Kindheit komme. Um Euch zu besuchen. Hier habe ich in dem einen Sommer meine Badeschlappe im Strandbad verloren. Den ganzen Badestrand haben wir abgesucht. Und sie doch nicht gefunden. Und abends hat es an der Tür geklingelt und freundliche Menschen haben die Badeschlappe vorbeigebracht. Ihr begleitet mich schon mein ganzes Leben. MiniSchnecke hat ihren Namen von Euch. Vor 2,5 Jahren habe ich Dich das letzte Mal gesehen. MaxiSchnecke hat hier mit 3 Monaten zum ersten Mal aus vollem Halse gelacht, weil Du so lustige Grimassen gezogen hast. Und mit 1,5 Jahren hat sie hier laufen gelernt. Und Du hast für sie mit Deinen …

Sag mal, wie wuppst Du das, Annelu?

Ich freue mich heute sehr darüber, endlich meine Reihe „Sag mal, wie wuppst Du das? weiterzuführen. Sie war das Augustprojekt 2014 von mir. Mein Anliegen war es, andere Mütter und Väter zu Wort kommen zu lassen, wie sie ihren Alltag mit Kind/ern und Beruf meistern. Denn ich finde den Austausch zur Vereinbarkeit von Familie sehr wertvoll und bin persönlich immer auf der Suche nach Anregungen, Tipps und Tricks, die ich selbst für meinen Alltag verwenden kann 😉 Die Aprilausgabe dieser Reihe ist mit Annelu, kurz Alu, vom Blog Grosse Köpfe. Auf Grosse Köpfe schreiben Alu und ihr Mann Konstantin regelmäßig über ihre „4er WG“ bestehend aus 2 Erwachsenen und 2 Kindern in Berlin. Ich lese gerne bei Ihnen vorbei, da ihr Blog ehrlich ist und sie auch mal drüber schreiben, wenn es scheiße läuft. Als Alu den Artikel „„Ich weiß es nicht, ich habe keine Ahnung“ ist die ehrlichste Antwort die ich Euch geben kann.„, veröffentlichte, in dem es darum geht, wie sie Beruf und Familie unter einen Hut bekommt, habe ich sie quasi direkt …

Papa von Mädchen bis Du, wenn…

Ich habe neulich Papa Schulze beobachtet, wie er mit unseren beiden Töchtern umgeht. Wie er sie anzieht, wie er ihnen die gewünschte Frisur macht, wie er ihnen die Brote schmiert, mit ihnen lacht, mit ihnen schimpft und mit ihnen kuschelt. Wie er heute eine richtiger Mädchenpapa ist und die Bedürfnisse unserer Schnecken genauestens kennt und sich auf sie einlässt. Nun kenne ich Papa Schulze schon seit 12 Jahren. Als wir uns in unserer Studienzeit kennengelernt haben, war er ein cooler Typ. Ist er heute noch. Er achtet auf sein Aussehen und kleidet sich sowohl im Job als auch privat ‚modern‘. Er hat stets ne coole Sonnenbrille auf, hört viel Musik, geht auf Konzerte und hat immer nen lockeren Spruch auf der Zunge. Auch damals sind wir viel ausgegangen, haben gefeiert und haben die süßen Seiten des Lebens genossen. Die Zeit bis heute ist vergangen wie im Flug. Damals konnte ich mir natürlich noch nicht vorstellen, dass dieser coole Typ irgendwann einmal ein Papa ist. Und dann auch noch ein Mädchenpapa! Denn als Papa von Mädchen lernt …