Alle Artikel in: Erfahrung

der erste Schultag

Erste Abschiede

Die ersten Tage, Wochen, Monate und Jahre geht es für uns Eltern erst mal nur darum, das eigene Kind kennen zu lernen. Mitzubekommen, welche Fortschritte es macht. Wie es einen zum ersten Mal richtig anschaut. Wie es zum ersten Mal lacht, greift oder sich dreht. Wie es zum ersten Mal „Mama“ oder „Papa“ sagt und, wie es uns zum ersten Mal um den Hals fällt. Auch wir Eltern erleben viele Momente zum ersten Mal für uns selbst. Zum Beispiel zum ersten Mal für ein kleines Menschenkind verantwortlich zu sein, oder, zum ersten Mal ein Kind durch Fieber begleiten zu müssen. Und wir erleben zum ersten Mal diese bedingungslose Liebe. Dann beginnt das Kind, seinen eigenen Willen zu entwickeln und wir lernen es immer genauer kennen. Es gibt weitere erste Male: der erste richtige Streit, die erste richtige Diskussion, die erste richtige Unterhaltung. Das Kind entwickelt seine Eigenarten, seinen Charakter. Und wir lernen es immer und immer wieder neu kennen. Seinen Humor, wie es sich verhält, wenn es traurig ist, was ihm dann hilft. Wie man …

Mama

Aber, Mama…!

„Aber, Mama, ich will nicht aufstehen. Ich habe keinen Bock auf Schule!“ „Aber, Mama, ich will zu Hause bleiben. Mini muss auch nicht in die Schule. Die hat es viel besser als ich!“ „Aber, Mama, die Hose ziehe ich nicht an. Ich will einen Rock anziehen!“ „Aber, Mama, ich will, dass Du mich anziehst!“ „Aber, Mama, Maxi hat viel mehr Obst als ich im Müsli. Das ist ungerecht!“ „Aber, Mama, Mini hat gar nicht so lange wie ich die Zähne geputzt. Immer drückt die sich!“ „Aber, Mama, Maxi darf in die Schule. Ich will nicht in die Kita, ich will auch in die Schule. Das ist unfair!“ „Aber, Mama, Mini hat Kaffeeklatsch in der Kita gemacht. Bei mir im Hort gibt es keinen Kaffeeklatsch. Das ist doof!“ „Aber, Mama, das ist nicht das richtige Eis. Ich will ein anderes. Das esse ich nicht!“ „Aber, Mama, Maxi durfte was gucken. Ich will auch!“ „Aber, Mama, immer darf Mini mehr als ich. Ich darf nie so viel wie Mini!“ „Aber, Mama, ich räum das nicht weg. Ich …

Airbnb

Airbnb: Unsere Erfahrung als 5-köpfige Familie mit Unfall

-Dies ist KEINE Werbung, sondern ein total persönlicher, sehr positiver Erfahrungsbericht- Wir haben es gewagt: Wir haben als 5-köpfige Familie Airbnb ausprobiert. Nachdem wir im Mai bereits am Gardasee urlaubten , mussten wir den Schnecken versprechen, dass wir die Rückfahrt nicht erneut „in einem Rutsch“ durchfahren. Sie baten um eine Pause am Rückweg, damit sie nicht wieder so lange im Auto sitzen müssen. Also schaute ich nach Hotels für uns fünfe auf der Hälfte der Heimfahrt. Aber, es ist 1. gar nicht so einfach, überhaupt etwas zu finden, und 2. dann doch ganz schön teuer, wenn man fündig wird. Daher entschied ich mich für einen Versuch via Airbnb, richtete mir ein entsprechendes Konto ein und startete meine 1. Anfrage. Postwendend kam eine Absage auf meine – wie ich finde – sehr freundliche Anfrage. Aber, ich kann auch verstehen, dass so eine 5-köpfige Familie mit einem 6-Monate-alten Baby nicht jedermanns Sache ist. Ich ließ mich nicht beirren und schrieb gleich weitere potentielle Vermieter an. Und – ZACK – hatte ich eine Zusage mit tollen Bewertungen. Eine …

Nina Bott & mara mea

Alles neu macht der Mai – mit Nina Bott & mara mea (Verlosung)

*Werbung: Die Babydecke & die Mütze wurden uns von Nina Bott zur Verfügung gestellt. Natürlich spiegelt dieser Artikel trotzdem meine persönliche Meinung wieder* Die Schauspielerin und Mutter Nina Bott hat einige total süße Teile für das maternity Label mara mea entworfen. Aus der Babylinie durfte ich eine Mütze und eine Babydecke mit dem Schneckerich zusammen testen. Und, was soll ich sagen? We love it! Nina Bott <3 mara mea Kollektion Das süße Mützchen und die tolle Babydecke in babyblau sind in einem extra kreierten Sternchen-Dreiecks-Design. Beides fühlt sich mit 95 Prozent Baumwolle & 5 Prozent Elasthan super weich auf der Haut an und auch der kleine Mann hat sich sichtlich wohl gefühlt und kullerte fröhlich von einer Seite auf die andere 🙂 Darüber hinaus hat das Mützchen genau die passende Dicke, um den kleinen Mann an den oft noch windigen oder wechselhaften Tage im Mai zu schützen. Das Set gibt es auch in einem zarten Mint mit kräftigen Pink mit jeweils passenden stylishen Schnullerbändern dazu. Ich finde ja, dass sich diese perfekt als Geburtsgeschenke eignen. …

Mucklas

Mucklas in unserem Haus

Ich habe lange überlegt und gegrübelt, woran es liegen kann. Auf wundersame Weise verschwinden in unserem Haus Dinge. Dinge, von denen ich der festen Überzeugung war, dass wir sie haben. Dinge, die einfach so verschwunden sind. Manchmal tauchen sie wieder auf. An anderer Stelle als vermutet. Dort sind sie auf für uns unerklärliche Weise hingelangt. Frage ich die Schnecken, ob sie dazu mehr wissen, verneinen sie. Sie sind selbst ganz erstaunt, wo sich das eine oder andere Ding plötzlich wiederfinden lässt. „Das ist ja komisch!“, stellt dann zum Beispiel Maxi fest. „Hier habe ich das ja noch nie gesehen!“ Oder Mini schwört: „ICH? ICH habe das nicht da hingetan. ICH war es wirklich nicht.“ So gelangte zum Beispiel meine (mittlerweile gesperrte) EC-Karte in den großen Topf in der Kinderküche. Das war schon wirklich verwunderlich! Dabei war diese ja noch nie, nie, niemals von Kinderhänden auch nur berührt worden. Ehrlich! Und ich glaube meinen Kindern natürlich, schließlich sagen sie immer die Wahrheit. Auch verschwanden 3 Kartoffeln aus der Küche. Sie tauchten sehr lange nicht mehr auf. …

Mädchen

Nach 2 Mädchen ein Junge: Kommt jetzt der Krawall?

Wir bekommen in spätestens einer Woche nach zwei Mädchen mit dem dritten Kind nun einen Jungen. Bei Sarah von mamaskind.de ist es genau andersrum: Sie erwartet nach zwei Jungs bei No. 3 ein Mädchen. Und sie freut sich auf Puppen, rosa Spielzeug und einen Ruhepol zwischen ihren beiden Söhnen- also, zumindest hofft sie in ihrem aktuellen Artikel, dass sich ihr Mädchen dafür begeistern wird. Sehnsucht nach Blau und Laserschwertern? Sarah hat mich gefragt, wie ich das sehe, ob ich mich – um nun einmal dem Klischee zu entsprechen – nach 5 Jahren voll Rosa und Glitzer nun auf Blau und Laserschwerter freue?! Hmmh, ganz ehrlich? Ich weiß es nicht! Bei mir bzw. bei uns war es eher so, dass wir überhaupt nicht damit gerechnet haben, dass No. 3 ein Junge wird. Nennt uns bescheuert, naiv, oder sonst irgendwas. Nachdem ich mich in der ersten Schwangerschaft noch als die geborene Jungsmama gesehen habe und mich erst mal einen Tag daran gewöhnen musste, dass die MaxiSchnecke eben eine Schnecke und kein Schneckerich ist, bin ich im „Team …

Audi Q7

Der Audi Q7 im Familientest

Der Stellenwert eines Autos ist in Deutschland ein ganz besonderer. Nicht nur, dass wir hierzulande, wie jeder ganz selbstverständlich weiß, die besten Autos der Welt bauen. Nein, wir hegen und pflegen unser liebstes und zugleich teuerstes Anschaffungsobjekt nach den eigenen vier Wänden mit ganz besonders viel Hingabe, Leidenschaft und manchmal auch Liebe. Street Credibility: 1,0 Dass Autos sehr intensive Reaktionen hervorrufen, konnte ich nun am eigenen Leib erfahren, als wir kürzlich ein ganz besonderes Prachtexemplar aus dem Hause Audi zum Testen vor unserer Haustür stehen hatten. Meine Frau, JuSu, bekam für zwei Wochen einen Audi Q7 Quattro (wesentliche Information für Fahrzeugkenner und -liebhaber) zur Verfügung gestellt, zwecks Überprüfung seiner Familientauglichkeit. Wir erwarten nämlich alsbald unser drittes Kind und, da wird die Wahl des richtigen Familientransporters ein besonders emotionales Thema, in doppelter Hinsicht. Da stand er nun der Audi Q7 vor unserer Haustür. Und, was für einer! Noch bevor ich ihn mir selbst anschauen, geschweige denn testen, konnte, um festzustellen, dass das gute Stück in Vollausstattung mehr technischen Schnick-Schnack (oder wie ich als Mann sagen würde, …

Vereinbarkeit

Sag mal, wie wuppst Du das, Jule?

Heute geht meine Dezemberausgabe der Interviews zur Vereinbarkeit online 😉 Diesmal steht mir die liebe Jule vom Blog Chaos & Queen Rede und Antwort. Jule ist ebenfalls gerade schwanger, und zwar mit Bauchzwergin No. 2, die Anfang 2017 zur Welt kommen wird. Gerade bereitet sie sich auf das Ankommen der neuen Erdenbürgerin im Mutterschutz vor. Auf ihrem Blog berichtet sie über ihren Alltag als Mama, dabei ist ihr Authentizität sehr wichtig. Sorgen und Ängste teilt sie genau so mit ihrer Leserschaft wie Reiseberichte oder Kreatives. Sie kann zum Beispiel wunderbar nähen, wofür ich sie ja schon etwas beneide. Ihre Kanäle findet Ihr hier: Facebook: http://www.facebook.com/chaosandqueen Instagram: http://www.instagam.com/chaosandqueen.de Sag mal, wie wuppst Du das, Jule? 1. Wie sieht Dein Arbeitsalltag aus? Bist Du happy damit? Seit über einem Jahr sieht mein Arbeitsalltag so aus, dass ich gegen 5:40 Uhr aufstehe, mich dusche und fertig mache und gegen 06:15 Uhr das Haus verlasse. Mann und Kind schlafen dann (meistens) noch. Ich düse mit dem Auto zur Bahnhaltestelle, steige dort in die Bahn. Mit dieser fahre ich Richtung …

Dienstreise

Wenn Papa auf Dienstreise ist…

Wenn Papa auf Dienstreise ist, oder mal ausgeht, sich traut, ins Kino zu gehen oder einen Kumpel zu treffen, dann, tja dann passiert meistens was bei uns zu Hause. Nicht jedes Mal. Aber, wenn die Kinder krank werden, dann dann. Und zwar mit einer solchen Garantie, dass dieser Zustand schon zu einem Running Gag in unserem Freundeskreis geworden ist. Wirklich, es ist nicht zu fassen. Wir sprechen mittlerweile vor den Schnecken gar nicht mehr davon, dass Papa Schulze für ein paar Tage wegen einer Dienstreise nicht zu Hause sein wird. Oder, dass er sich mal traut, auszugehen. Wir verheimlichen das. Im Moment ist er zum Beispiel nicht da. Er ist auf Dienstreise. Aber für die Kinder arbeitet er abends lange und musste morgens schon wieder ganz früh weg. Aber trotzdem, es bringt nichts. Sie riechen das gegen den Wind, dass ich alleine mit ihnen bin. Dass der Papa fehlt. Und schon nimmt die Scheiße ihren Lauf. Über solch ein Chaos habe ich auch schon im Oktober geschrieben. Eigentlich sollte ich dazu eine eigene Kategorie hier …

Frieda Friedlich

Sag mal, wie wuppst Du das, Julia?

Endlich, endlich geht es an dieser Stelle einmal wieder weiter mit meiner Vereinabarkeitsserie 🙂 Ihr kennt Sie noch gar nicht, oder könnt Euch nicht mehr daran erinnern? Dann schaut mal hier nach: Sag mal, wie wuppst Du das? Dort findet Ihr alle meinen bisherigen Interviews, die ich zum Thema Vereinbarkeit geführt habe. Denn in meinem alltäglichen Chaos zwischen Beruf (OK, im Moment wegen Schwangerschaft & Co. weniger), Kindern, Haushalt & Co. interessiert es mich brennend, wie andere Mamas UND Papas den Spagat wuppen. Daher stelle ich immer die gleichen Fragen an unterschiedliche Eltern. Diesmal ist meine Namensvetterin Julia vom Blog Frieda Friedlich meine Interviewpartnerin. Wir teilen uns nicht nur den Vornamen, sondern auch die Vorliebe für alte deutsche Mädchennamen- und das verbindet sofort, oder? In ihrem Blog schreibt sie über ihren Alltag mit Kleinkind „in einer wundervollen Stadt, von notwendigem Tun mit Kleinkind, von der Freizeit, wenn das kleine Wesen mal schläft, von anstrengenden Situationen, von Liebe, Unternehmungen und Urlauben, aber auch von Problemen, Konflikten und Gedanken.“ (Quelle: frieda-friedlich.de). Sie ist also genau die Richtige für meine …