Baby, Liebe, MaxiSchnecke, MiniSchnecke
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Baby-Plüsch-Zeit

Sehr gute Freunde von uns sind vor ein paar Tagen zum ersten Mal Eltern geworden. Nun waren Papa Schulze und ich den kleinen Jungen willkommen heißen, gerade vier Tage alt! Vier, V-I-E-R! *Kreisch*, mein Mamaherz war schon vorher total aus dem Häuschen und angeplüscht:

Mein Status auf Facebook vor dem Besuch

Es ist einfach immer noch so, auch als voll ausgelastete Zweifachmama, dass ich bei Neugeborenen nur noch das „Auch-Haben-Will“ im Kopf habe. Alles setzt aus. Die kleinen Bündel strahlen so eine Ruhe aus, sind Mittelpunkt des ganzen Geschehens, es ist alles wie Watte: Das ist so unglaublich schön!

So auch bei unseren Freunden. Natürlich sprechen wir über die Geburt, die in diesem Fall wirklich nicht einfach war, schwelgen in Erinnerungen an MaxiSchneckes und MiniSchneckes Geburt.
Und über allem schwebt diese plüschige Ruhe. Die Zeit steht still. Nichts anderes ist jetzt wichtig. Ein neuer Erdenbürger ist angekommen, verbindet zwei Menschen nun für alle Ewigkeit. Man sucht Ähnlichkeiten in dem kleinen Bündel. Man staunt ehrfürchtig über jeden Laut, den es von sich gibt. 

Quelle: www.fotocommunity.de

Ich schaue in die glücklichen, noch immer ungläubigen Gesichter der Eltern. Sie können das Glück, das dort in ihren Armen liegt, noch immer nicht fassen. Ich verdrücke ein paar Tränchen. Weil sie einfach so wunderschön ist, diese Baby-Plüsch-Zeit am Anfang. Natürlich ist das, was danach kommt, auch immer noch schön. Aber, wie hat Hermann Hesse es einmal formuliert? Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Dieser Zauber ist etwas ganz besonderes. Und es ist so schön, zu spüren, dass sich die neuen Eltern dafür Zeit nehmen und ganz darauf einlassen.

Hach, ich schwelge immer noch in diesem Plüsch, in dieser weichen Watte, in dieser Stille. Und ich nehme mir vor, die kleinen Momente mit meinen Schnecken wieder bewusster zu genießen!

Versteht Ihr, was ich meine?

8 Kommentare

  1. HACH… In dieser rosa Plüschwatte stecke ich noch mittendrin und ja – es ist so so anstrengend aber auch so so so so schön. Kann dich da gut verstehen 😉

  2. Ich komme Mitte des Jahres wieder dahin 🙂 Freue mich auch schon.. Wenn ich aber dran denke, wie schnell die Zeit dann aber auch wieder vorbei ist und es keine Wiederholung gibt, dann wird man ein bisschen wehmütig.. die letzten 2,5 Jahre mit dem Mini-Göörl sind nahezu verpufft 🙂

    Hachz.. aber jetzt warten wir erstmal auf Gisela..

    LG Nicola

    • Liebe Nicola, oh jaa, komm dann wieder und berichte! Ich kann mich auch noch nicht ganz damit abfinden, dass es wirklich vorbei sein soll…hachz!
      Und, „Gisela“ ist ja wohl mal megageil 🙂

    • Danke 🙂 Naja, das Mini-Göörl lief unter Projektname „Gustav“.. Gustav 2.0 fand ich etwas abgedroschen, daher Gisela 🙂 – beides übrigens ohne Geschlechtsbezug zu werten, einfach eine schönere Anrede als „ES“.. zumal wir das Geschlecht auch nicht verraten vorab 🙂

      Bei der Entscheidung zum dritten Kind spielt bei mir ja auch der zeitliche Faktor mit rein, bin ja nu „schon“ 37, der Mann 40 und finden uns dann beide langsam zu alt (rein persönliche Meinung). Deswegen wird Gisela das Abschlußprojekt sein. Ich bin gespannt.

      Heute hab ich mit Pipi in den Augen meine Motte betrachtet und mir gedacht, dass dieses innige „nur wir beide“ bald auch nicht mehr ist und sie mich teilen muss.. hat mich vorher nicht gekratzt kommt jetzt aber hoch.. hachz

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