Autor: JuSu

„Mamaaa, hilfe, er hat schon wieder die Klobürste!“

Entschuldigen Sie bitte, wir sind die Familie, bei der Sie zurzeit ein wenig nach Klopapier und Klobürste suchen müssen. Beides steht/ hängt nämlich momentan nicht dort, wo Sie es vielleicht vermuten würden. Nämlich neben der Toilette. Nein, bei uns befinden sich die Toilettenaccessoires derzeit auf der Fensterbank. Aus Gründen. Denn unser jüngster Mitbewohner findet sowohl Klopapier, als auch die zugehörige -bürste höchst spannend. Kaum wähnt sich der kleine Mann unbeobachtet, begibt er sich auf den Weg Richtung Badezimmer. Natürlich steht die entsprechende Tür sperrangelweit offen für den Besucher, da seine Schwestern – wie immer – eben diese nach ihrem letzten Toilettengang offen gelassen haben. Im schlechtesten Falle haben sie – ebenfalls wie immer – nach ihrem vorigen Geschäft die Spülung nicht betätigt UND den Klodeckel – entgegen meiner Anweisung und allgemeiner Absprache – oben gelassen. Sie wissen, was jetzt kommt? Genau: Der kleine Herr betritt das Badezimmer. Mit etwas Glück findet er nun die Klorolle spannend (Variante A). Denn die kann er so schön abrollen. Auch der Klorollenhalter ist interessant, denn an ihm lässt es …

Mama

Aber, Mama…!

„Aber, Mama, ich will nicht aufstehen. Ich habe keinen Bock auf Schule!“ „Aber, Mama, ich will zu Hause bleiben. Mini muss auch nicht in die Schule. Die hat es viel besser als ich!“ „Aber, Mama, die Hose ziehe ich nicht an. Ich will einen Rock anziehen!“ „Aber, Mama, ich will, dass Du mich anziehst!“ „Aber, Mama, Maxi hat viel mehr Obst als ich im Müsli. Das ist ungerecht!“ „Aber, Mama, Mini hat gar nicht so lange wie ich die Zähne geputzt. Immer drückt die sich!“ „Aber, Mama, Maxi darf in die Schule. Ich will nicht in die Kita, ich will auch in die Schule. Das ist unfair!“ „Aber, Mama, Mini hat Kaffeeklatsch in der Kita gemacht. Bei mir im Hort gibt es keinen Kaffeeklatsch. Das ist doof!“ „Aber, Mama, das ist nicht das richtige Eis. Ich will ein anderes. Das esse ich nicht!“ „Aber, Mama, Maxi durfte was gucken. Ich will auch!“ „Aber, Mama, immer darf Mini mehr als ich. Ich darf nie so viel wie Mini!“ „Aber, Mama, ich räum das nicht weg. Ich …

ergobag

Rucksack, Klettie & Co.

Die Rucksäcke wurden uns von ergobag zur Verfügung gestellt. Natürlich spiegelt dieser Artikel trotzdem meine persönliche Meinung wieder. Endlich ist der Frühling da: Die MiniSchnecke macht in der Kita wieder öfters Ausflüge, der Schneckerich ist langsam, aber sicher in seiner neuen Krippe eingewöhnt und Maxi wird flügge und tritt ihre ersten Wege alleine an. Passend dazu sind alle drei Kinder mit neuen Rucksäcken von ergobag ausgestattet worden. Da wir nun privat bereits schon des Öfteren angesprochen wurden, dass die Kinder aber tolle Rucksäcke haben, dachte ich mir, dass es auch der perfekte Zeitpunkt ist, Euch die tollen Dinge einmal vorzustellen 😉 Finn Frosch für den Schneckerich Der Kleine sitzt morgens fröhlich im Auto oder im Kinderwagen, während wir uns auf den Weg machen. Immer fest dabei in der Hand: sein Kindergartenrucksack „Finn Frosch“ von Affenzahn. In den kleinen Rucksack passt sein Frühstück und die Trinkflasche und er hat die perfekte Größe, sodass der kleine Mann ihn selbst halten kann. In die Außentasche passt auch noch die Mütze oder der Schal. Besonderes Gimmick: die Ziehzunge, auf der …

Intermittierendes Fasten: Update Woche 9

Ich bin immer noch dabei: Das intermittierende Fasten bestimmt weiterhin meinen Tagesablauf. Warum, wieso & weshalb ich zeitweise am Tag faste tue, habe ich Euch ganz zu Anfang meines „Experiments“ erklärt. Wie es mir ergangen ist, habe ich in der zweiten Woche, in der 3. & 4. Woche sowie in der 5. Woche für Euch festgehalten. Intermittierendes Fasten: meine Erfahrung der letzten Wochen Auch in den vergangenen Wochen, habe ich einmal pro Woche mit dem Fasten ausgesetzt- in der vergangenen Woche sogar an zwei Tagen. Diese Unterbrechungen finden nicht immer an den gleichen Wochentagen statt, sondern richten sich nach Einladungen, usw. Insgesamt habe ich dabei festgestellt, dass es mir mittlerweile gar nicht mehr so gut tut, das Fasten zu unterbrechen. Das meine ich wirklich wörtlich, denn mein Magen & mein Darm haben sich bereits auf die Pause eingestellt. Daher „rebellieren“ beide, falls ich zu schwer bzw. mehr als ein Snack zu mir nehme. So hatte ich vorletzte Woche tierische Lust auf einen Lahmacun, ich konnte ihn schon einige Tage förmlich riechen- nachdem ich dann jedoch einen …

Mutmacher Summit

Mutmacher Summit – für und mit MS-Patienten

In diesem Artikel stelle ich Euch in Zusammenarbeit mit der Bayer Vital GmbH den Mutmacher Summit vor, ein Social Media- und Networking-Seminar für und mit MS-Patienten aus ganz Deutschland. Mit etwas Glück könnt Ihr bei mir, auf Mama Schulze, einen von zwei Teilnahmeplätzen für den Summit gewinnen (am Ende des Artikels). Meine kleine Selbsthilfegruppe Als bei mir die Multiple Sklerose präsenter wurde, als ich es anfangs gehofft hatte, und ich mit einem MS-Medikament beginnen musste, hatte ich das Bedürfnis, darüber zu reden und mich auszutauschen. Meine Töchter waren noch klein mit ihren 1,5 und 3 Jahren, bekamen aber schon mehr mit, als ich zunächst dachte. Ich stürzte in ein kleines Loch und musste weiterhin irgendwie den Alltag mit Job, kleinen Kindern und dem Leben wuppen. Da beschloss ich, meine Krankheit auf meinem Blog öffentlich zu machen. Das Schreiben half mir ungemein. Über Mama Schulze bekam ich viel Feedback, konnte mich über die zahlreichen Kommentare am Blog, aber auch auf Facebook, Twitter & Instagram austauschen. Mama Schulze wurde zu meiner ganz eigenen Selbsthilfegruppe, für die ich …

Krippenplatz

#wmdedgt 04/18

Es ist mal wieder Zeit, Euch von meinem Tag zu erzählen. Schließlich ist der 5. des Monats und das habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Aber auch heute fragt Frau Brüllen: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Kurz: #wmdedgt Vergangenen Zusammenfassungen meines 5. des Monats findet Ihr übrigens hier: August Juni April Februar …ist ja schon immer ganz interessant, nachzulesen, was so los ist bei uns 😉 Heute ist eigentlich gar kein repräsentativer Tag gewesen, denn es sind bei uns noch Osterferien und daher fällt der ganze Stress-Heckmeck ja weg. Papa Schulze hat eigentlich Urlaub, ist aber krank (passend, oder?), ich mach die Krippen-Umgewöhnung mit dem Schneckerich und die Mädels haben den einmaligen Luxus, selbst zu entscheiden, ob sie in die Kita und den Hort wollen. Krippen-Umgewöhnung? Hort und Kita von Mini und Maxi liegen nebeneinander und sind, was die Ferien- bzw. Schließzeien anbetrifft, bis auf kleine Ausnahmen gleichgeschaltet. Leider hatte der Schneckerich nicht in absehbarer zeitlicher Entfernung in der Kita von Mini einen Krippenplatz bekommen. Die sind begrenzt und begehrt. Wenigstens hatte …

Propionsäure

Für den Darm – Propital

Werbung: Das Propital von Navimol wurde mir kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt. Natürlich spiegelt dieser Artikel trotzdem meine persönliche Meinung wieder. Wer hier bei Mama Schulze schon länger mitliest, weiß, dass ich mich im Kampf gegen meine Multiple Sklerose schon sehr lange mit meinem Darm beschäftige (hier geht es zum entsprechenden Artikel). Zum einen, da ich selbst schon lange Zeit vor meiner Diagnose gemerkt habe, dass mein Darm irgendwie nicht so arbeitet, wie er sollte. Und zum anderen, weil die Wissenschaft mittlerweile die Darmgesundheit, genauer gesagt die Darmflora, und chronische Autoimmunerkrankungen in direktem Zusammenhang sieht (schaut Euch insbesondere das ARD-Video an). Kurz zusammengefasst konnte nachgewiesen werden, dass MS-Patienten weniger Darmbakterienarten haben als gesunde Menschen. So fehlt ihnen zum Beispiel die Fettsäure Propion. Da es mittlerweile immer mehr Erkenntnisse zur Darmgesundheit in Verbindung mit der Multiplen Sklerose gibt, habe ich beschlossen, Euch zu berichten, was ich alles für meinen Darm tue, damit er richtig arbeitet und erfolgreich gegen die MS kämpft. Den Start macht heute das Thema „Propionsäure“. Propionsäure Im vergangenen Sommer hörte ich zum …

Brötchen holen

Vom Brötchen holen

Hallo, mein Name ist JuSu und ich bin dreifache Mutter. Ich schreibe, weil es höchste Zeit für eine Mamaselbshilfegruppe wird. Denn ich muss mal wieder „reden“. Für die Seele und fürs Gemüt. Habe ich früher schon gemacht (Vom Verschwören; Vom Einmischen; Vom Schaukeln) und nun ist es mal wieder dringend nötig. Denn seit Tagen müssen wir Brötchen zum Frühstück essen. „Tjanun“, wird der eine oder andere sagen. „gibt Schlimmeres.“ Das stimmt. Aber so langsam aber sicher wird mir schlecht davon. Warum eigentlich? Maxi darf seit ein paar Tagen alleine zum Bäcker zum Brötchen holen. Ganz stolz ist sie und euphorisch. So euphorisch, dass sie morgens nicht mehr lange im Bett liegen bleiben kann, obwohl Osterferien sind. Sie zippelt und zappelt. Sie dreht sich nach links. Sie dreht sich nach rechts. Und steht auf, kommt zu mir ans Bett und flüstert mir ins Ohr. „Mama, darf ich heute wieder Bröchten holen?“ „Schon wieder? Aber, warum denn mein Schatz?“ „Weil heute der perfekte Tag für Bröchten ist, Mama. Ich gehe schnell zum Bäcker Brötchen holen, OK?“ Und …

Ferienwoche

Ferien… die zweite Woche

Die erste Ferienwoche und das Osterwochenende sind rum. Schon und leider. Denn nach einem anfänglichen Stimmungshusten, wurde es immer schöner und schöner. Also, gemessen an den Malen, bei denen ich schreien musste, um mir bei meinen Mädels Gehör zu verschaffen. Oder an den Malen, bei denen ich alles drölfzig Mal sagen musste 😉 Der Vorsatz, langsam zu machen und uns möglichst wenig vorzunehmen hat also gefruchtet. So konnten wir heute auch problemlos zu 4t gemeinsam ins Kino gehen, ohne dass es in einem Desaster endete. Dafür brachten wir den Schneckerich extra zum Mittagsschlaf zu Oma und Opa und gingen zum ersten Mal als Mama, Papa und zwei Kinder ins Kino. Wir haben „Peter Hase“ gesehen. Und viel gelacht. Den Familienfilm kann ich wirklich wärmstens empfehlen. Die erste Ferienwoche Die Mädels haben wirklich viel gebastelt, gemalt, CDs gehört oder waren mit mir gemeinsam an der frischen Luft und haben mich auf meinen Joggingstrecken begleitet (der Schneckerich im Kinderwagen). Zwischendurch haben wir auch noch Eier gefärbt und gebacken. Aber nur wir. Ohne feste Termine, ohne müssen. Nur …

1. Ferienwoche

Ferien… to be continued

Wir haben die Ferien bitter nötig, das habe ich heute wieder lernen müssen. Die letzten Wochen waren anstrengend. Geprägt von Krankheiten & Co. rotierten wir irgendann nur noch zwischen Job, Kita, Schule und Hort. Wir Eltern getrieben auf der Suche nach Schlaf. Maxi und Mini völlig fertig, weil sie einfach funktionieren mussten, damit Papa Schulze und ich irgendwie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stemmen können. All das war mir bewusst und daher nahm ich mir bewusst die 1. Ferienwoche der Osterferien frei und meldete alle drei Kinder von ihren Betreuungseinrichtungen ab. Puzzlen, Bewegung an der frischen Luft, ganz viel Zeit nur für uns und Spaß sollten auf dem Programm stehen. 1. Ferienwoche- tjanun Und dann kam es dann doch wieder irgendwie anders: Schon war der 1. Ferientag ungeplant voller und wir bekamen Besuch, da eine andere Mama Hilfe benötigte und ich natürlich das Kind mit zu uns nahm (keine Frage, das würde ich auch immer wieder so tun, denn wir Mamas sollten uns gegenseitig helfen, das ist ja wohl klar). Den 2. Ferientag hatte …