Autor: JuSu

Eurocamp

Reisen mit Kindern: Mit Eurocamp ins Salzburger Land (Werbung)

Wir wurden von Eurocamp eingeladen Was haben wir in diesem Jahr für ein Glück: Wir wurden über Himmelfahrt von Eurocamp ins Sportcamp Woferlgut im Salzburger Land eingeladen. Und ich kann an dieser Stelle schon verraten: Unsere Familienauszeit dort war soooo schön! Aber erst mal von vorne: Die Anreise Das Hinkommen war sehr komfortabel, denn Eurocamp hat uns inklusive Flug und Leihwagen eingeladen. Ansonsten wären es für uns „mal eben“ 600km für einen Weg gewesen. Das hätten wir und würden wir aber noch einmal auf uns nehmen, denn es war, wie oben bereits angekündigt, wirklich schön dort. So durfte unser kleiner Mann jedoch zum ersten Mal fliegen und wir Eltern uns etwas zurücklehnen. Zum Glück haben wir den unschlagbaren Vorteil, nicht weit vom Frankfurter Flughafen entfernt zu wohnen. Mit dem Auto brauchen wir 30 Minuten, mit der Bahn 45 Minuten. Der Flug nach Salzburg dauerte 50 Minuten, dann besorgten wir uns den Leihwagen, machten noch einen Abstecher nach Salzburg für ein Mittagessen und fuhren dann noch einmal 1 Stunde bis zum Sportcamp Woferlgut in der Nähe …

Rien ne vas plus

Rien ne va plus

Der Mai war anstengend, anstrengender, am anstrengendsten. Wirklich. Ich war den ganzen Mai über permanent erkältet, auch war ständig mindestens eines der Kinder ebenfalls krank und Papa Schulze war jede Woche mehrere Tage auf Dienstreise. Wenn er dann zu Hause war, musste er die Nächte mit den Kindern übernehmen, damit ich mich mal irgendwie ausruhen konnte. Trotzdem war das immer nur ein Tropfen auf dem heißen Stein: Ging es mir endlich nach zwei, drei Tagen nächtlicher Erholung besser, musste er wieder fort und der Kreis begann erneut, sich zu drehen. Gerne garniert mit Schnupfen/Bronchitis/etc. der Kinder obendrauf. Irgendwie habe ich, haben wir gar nicht gelebt, sondern nur überlebt. Ich habe – irgendwie – meinen Job, die Kinder und den Haushalt gewuppt. Papa Schulze – irgendwie – seinen mehr als Vollzeitjob erledigt und dann noch – irgendwie – seine Vaterpflichten. Andere mögen das schaffen. Ich war am Ende meiner Kräfte und, wenn ich in die müden Augen meines Mannes sah, konnte ich sehen, dass bei ihm auch nichts mehr ging. Rien ne va plus Daher war …

DAS LUDWIG

Reisen mit Kindern: Nach Bayern ins Hotel DAS LUDWIG (Werbung)

Wir wurden vom Hotel DAS LUDWIG eingeladen. Hach, die letzten Wochen waren zäh: ein Schnupfen jagte den nächsten. Und wenn es kein Schnupfen war, dann war es Magen-Darm. Jede Woche traf es ein anderes Familienmitglied- meist gemeinsam mit unserem Jüngsten. Dazu war (und ist leider nach wie vor) Papa Schulze ständig auf Dienstreise, sodass ich Job & Kinder oft alleine wuppe… irgendwie… Daher freuten wir uns schon seit einigen Wochen auf Christi Himmelfahrt und den Brückentag, den Maxi schulfrei hatte, denn wir wurden vom Hotel DAS LUDWIG zu einer kleinen Familienauszeit eingeladen. Ständig fragten die Mädels in den Wochen davor: „Mama, wann fahren wir endlich nach Bayern?“ Parallel wurde die CD „Conni und das große Bergabenteuer“, die in Bayerns Bergen stattfindet, rauf und runter gespielt und ich wurde mit immer neuem Wissen zum südlichen Bundesland versorgt. Und dann, dann war es endlich soweit: Alle waren halbwegs irgendwie gesund (OK, ich selbst hatte seit dem Vorabend ordentliches Halskratzen) und wir machten uns an Christi Himmelfahrt auf den Weg nach Bad Griesbach im Rottal zu unserer Familienauszeit. …

Narcotic

Eine Liebesgeschichte – Narcotic

Mit 16 Jahren war ich unsterblich verliebt. Ich vergötterte diesen jungen Mann und konnte es kaum fassen, dass er mich auch toll fand. Ich schwebte oben an der Decke. Ich fand ihn toll. Es war so schön. Er nahm mich mit auf ein Kellerkonzert einer Band, von der ich noch nichts gehört hatte und wir rockten die Nacht. Wenige Wochen später wollte der junge Mann nichts mehr von mir wissen. Und ich konnte vor Kummer nichts mehr essen. Ich wurde immer schmaler und schmaler, bekam keinen Bissen herunter. Und der tolle Song der Band, auf deren Kellerkonzert wir gemeinsam waren, lief im Radio rauf und runter. Jedes Mal, wenn ich ihn hörte, musste ich weinen und konnte nicht mehr aufhören. Es tat so weh. Es hat wirklich gedauert bis ich diesen Liebeskummer überwand. Lange tat es weh in meinem Herzen. Lange konnte ich nichts mehr essen. Ich wurde so dünn, dass sich alle um mich Sorgen machten. Und egal, wie sehr er mir wehgetan hatte, ich hätte ihn sofort zurückgenommen. Aber er wollte mich nicht …

Darm

Für den Darm – Intermittierendes Fasten

Werbung: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der AOK Hessen. Seit knapp 2 Monaten faste ich temporär. Das bedeutet, dass ich innerhalb von 24 Stunden 16 Stunden lang auf Nahrung verzichte, nur Wasser und ungesüßten Tee trinke, und in einem Zeitraum von 8 Stunden Nahrung zu mir nehme. Auslöser, mich nach diesem Prinzip, dem sogenannten Intermittierenden Fasten, zu ernähren, waren die vielversprechenden Ergebnisse einer kleinen unabhängigen Versuchsreihe mit Multiple-Sklerose-Patienten von dem Neurologen Dr. med. Markus Bock an der Charité Berlin (hier geht es zu den Ergebnissen der Studie auf Englisch), auf die ich durch einen Berich bei 3sat Nano (hier geht es zur Sendung) aufmerksam geworden war. Intermittierendes Fasten und Multiple Sklerose Bei dieser Versuchsreihe mit 60 Patienten zeigte sich, dass es diesen bemerkenswert besser ging nach einer Woche des Fastens. So konnten zum Beispiel MS-Patienten mit massiv eingeschränkter Gehfähigkeit nach dem Fasten wieder problemlos laufen. Dieses Ergebnis ließ mich nicht mehr los (darüber habe ich auch schon geschrieben, und zwar hier) und ich beschäftigte mich intensiv damit, wie auch ich das Fasten in meinen …

„Mamaaa, hilfe, er hat schon wieder die Klobürste!“

Entschuldigen Sie bitte, wir sind die Familie, bei der Sie zurzeit ein wenig nach Klopapier und Klobürste suchen müssen. Beides steht/ hängt nämlich momentan nicht dort, wo Sie es vielleicht vermuten würden. Nämlich neben der Toilette. Nein, bei uns befinden sich die Toilettenaccessoires derzeit auf der Fensterbank. Aus Gründen. Denn unser jüngster Mitbewohner findet sowohl Klopapier, als auch die zugehörige -bürste höchst spannend. Kaum wähnt sich der kleine Mann unbeobachtet, begibt er sich auf den Weg Richtung Badezimmer. Natürlich steht die entsprechende Tür sperrangelweit offen für den Besucher, da seine Schwestern – wie immer – eben diese nach ihrem letzten Toilettengang offen gelassen haben. Im schlechtesten Falle haben sie – ebenfalls wie immer – nach ihrem vorigen Geschäft die Spülung nicht betätigt UND den Klodeckel – entgegen meiner Anweisung und allgemeiner Absprache – oben gelassen. Sie wissen, was jetzt kommt? Genau: Der kleine Herr betritt das Badezimmer. Mit etwas Glück findet er nun die Klorolle spannend (Variante A). Denn die kann er so schön abrollen. Auch der Klorollenhalter ist interessant, denn an ihm lässt es …

Mama

Aber, Mama…!

„Aber, Mama, ich will nicht aufstehen. Ich habe keinen Bock auf Schule!“ „Aber, Mama, ich will zu Hause bleiben. Mini muss auch nicht in die Schule. Die hat es viel besser als ich!“ „Aber, Mama, die Hose ziehe ich nicht an. Ich will einen Rock anziehen!“ „Aber, Mama, ich will, dass Du mich anziehst!“ „Aber, Mama, Maxi hat viel mehr Obst als ich im Müsli. Das ist ungerecht!“ „Aber, Mama, Mini hat gar nicht so lange wie ich die Zähne geputzt. Immer drückt die sich!“ „Aber, Mama, Maxi darf in die Schule. Ich will nicht in die Kita, ich will auch in die Schule. Das ist unfair!“ „Aber, Mama, Mini hat Kaffeeklatsch in der Kita gemacht. Bei mir im Hort gibt es keinen Kaffeeklatsch. Das ist doof!“ „Aber, Mama, das ist nicht das richtige Eis. Ich will ein anderes. Das esse ich nicht!“ „Aber, Mama, Maxi durfte was gucken. Ich will auch!“ „Aber, Mama, immer darf Mini mehr als ich. Ich darf nie so viel wie Mini!“ „Aber, Mama, ich räum das nicht weg. Ich …

ergobag

Rucksack, Klettie & Co.

Die Rucksäcke wurden uns von ergobag zur Verfügung gestellt. Natürlich spiegelt dieser Artikel trotzdem meine persönliche Meinung wieder. Endlich ist der Frühling da: Die MiniSchnecke macht in der Kita wieder öfters Ausflüge, der Schneckerich ist langsam, aber sicher in seiner neuen Krippe eingewöhnt und Maxi wird flügge und tritt ihre ersten Wege alleine an. Passend dazu sind alle drei Kinder mit neuen Rucksäcken von ergobag ausgestattet worden. Da wir nun privat bereits schon des Öfteren angesprochen wurden, dass die Kinder aber tolle Rucksäcke haben, dachte ich mir, dass es auch der perfekte Zeitpunkt ist, Euch die tollen Dinge einmal vorzustellen 😉 Finn Frosch für den Schneckerich Der Kleine sitzt morgens fröhlich im Auto oder im Kinderwagen, während wir uns auf den Weg machen. Immer fest dabei in der Hand: sein Kindergartenrucksack „Finn Frosch“ von Affenzahn. In den kleinen Rucksack passt sein Frühstück und die Trinkflasche und er hat die perfekte Größe, sodass der kleine Mann ihn selbst halten kann. In die Außentasche passt auch noch die Mütze oder der Schal. Besonderes Gimmick: die Ziehzunge, auf der …

Intermittierendes Fasten: Update Woche 9

Ich bin immer noch dabei: Das intermittierende Fasten bestimmt weiterhin meinen Tagesablauf. Warum, wieso & weshalb ich zeitweise am Tag faste tue, habe ich Euch ganz zu Anfang meines „Experiments“ erklärt. Wie es mir ergangen ist, habe ich in der zweiten Woche, in der 3. & 4. Woche sowie in der 5. Woche für Euch festgehalten. Intermittierendes Fasten: meine Erfahrung der letzten Wochen Auch in den vergangenen Wochen, habe ich einmal pro Woche mit dem Fasten ausgesetzt- in der vergangenen Woche sogar an zwei Tagen. Diese Unterbrechungen finden nicht immer an den gleichen Wochentagen statt, sondern richten sich nach Einladungen, usw. Insgesamt habe ich dabei festgestellt, dass es mir mittlerweile gar nicht mehr so gut tut, das Fasten zu unterbrechen. Das meine ich wirklich wörtlich, denn mein Magen & mein Darm haben sich bereits auf die Pause eingestellt. Daher „rebellieren“ beide, falls ich zu schwer bzw. mehr als ein Snack zu mir nehme. So hatte ich vorletzte Woche tierische Lust auf einen Lahmacun, ich konnte ihn schon einige Tage förmlich riechen- nachdem ich dann jedoch einen …

Mutmacher Summit

Mutmacher Summit – für und mit MS-Patienten

In diesem Artikel stelle ich Euch in Zusammenarbeit mit der Bayer Vital GmbH den Mutmacher Summit vor, ein Social Media- und Networking-Seminar für und mit MS-Patienten aus ganz Deutschland. Mit etwas Glück könnt Ihr bei mir, auf Mama Schulze, einen von zwei Teilnahmeplätzen für den Summit gewinnen (am Ende des Artikels). Meine kleine Selbsthilfegruppe Als bei mir die Multiple Sklerose präsenter wurde, als ich es anfangs gehofft hatte, und ich mit einem MS-Medikament beginnen musste, hatte ich das Bedürfnis, darüber zu reden und mich auszutauschen. Meine Töchter waren noch klein mit ihren 1,5 und 3 Jahren, bekamen aber schon mehr mit, als ich zunächst dachte. Ich stürzte in ein kleines Loch und musste weiterhin irgendwie den Alltag mit Job, kleinen Kindern und dem Leben wuppen. Da beschloss ich, meine Krankheit auf meinem Blog öffentlich zu machen. Das Schreiben half mir ungemein. Über Mama Schulze bekam ich viel Feedback, konnte mich über die zahlreichen Kommentare am Blog, aber auch auf Facebook, Twitter & Instagram austauschen. Mama Schulze wurde zu meiner ganz eigenen Selbsthilfegruppe, für die ich …