Autor: JuSu

Propionsäure

Für den Darm – Propital

Werbung: Das Propital von Navimol wurde mir kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt. Natürlich spiegelt dieser Artikel trotzdem meine persönliche Meinung wieder. Wer hier bei Mama Schulze schon länger mitliest, weiß, dass ich mich im Kampf gegen meine Multiple Sklerose schon sehr lange mit meinem Darm beschäftige (hier geht es zum entsprechenden Artikel). Zum einen, da ich selbst schon lange Zeit vor meiner Diagnose gemerkt habe, dass mein Darm irgendwie nicht so arbeitet, wie er sollte. Und zum anderen, weil die Wissenschaft mittlerweile die Darmgesundheit, genauer gesagt die Darmflora, und chronische Autoimmunerkrankungen in direktem Zusammenhang sieht (schaut Euch insbesondere das ARD-Video an). Kurz zusammengefasst konnte nachgewiesen werden, dass MS-Patienten weniger Darmbakterienarten haben als gesunde Menschen. So fehlt ihnen zum Beispiel die Fettsäure Propion. Da es mittlerweile immer mehr Erkenntnisse zur Darmgesundheit in Verbindung mit der Multiplen Sklerose gibt, habe ich beschlossen, Euch zu berichten, was ich alles für meinen Darm tue, damit er richtig arbeitet und erfolgreich gegen die MS kämpft. Den Start macht heute das Thema „Propionsäure“. Propionsäure Im vergangenen Sommer hörte ich zum …

Brötchen holen

Vom Brötchen holen

Hallo, mein Name ist JuSu und ich bin dreifache Mutter. Ich schreibe, weil es höchste Zeit für eine Mamaselbshilfegruppe wird. Denn ich muss mal wieder „reden“. Für die Seele und fürs Gemüt. Habe ich früher schon gemacht (Vom Verschwören; Vom Einmischen; Vom Schaukeln) und nun ist es mal wieder dringend nötig. Denn seit Tagen müssen wir Brötchen zum Frühstück essen. „Tjanun“, wird der eine oder andere sagen. „gibt Schlimmeres.“ Das stimmt. Aber so langsam aber sicher wird mir schlecht davon. Warum eigentlich? Maxi darf seit ein paar Tagen alleine zum Bäcker zum Brötchen holen. Ganz stolz ist sie und euphorisch. So euphorisch, dass sie morgens nicht mehr lange im Bett liegen bleiben kann, obwohl Osterferien sind. Sie zippelt und zappelt. Sie dreht sich nach links. Sie dreht sich nach rechts. Und steht auf, kommt zu mir ans Bett und flüstert mir ins Ohr. „Mama, darf ich heute wieder Bröchten holen?“ „Schon wieder? Aber, warum denn mein Schatz?“ „Weil heute der perfekte Tag für Bröchten ist, Mama. Ich gehe schnell zum Bäcker Brötchen holen, OK?“ Und …

Ferienwoche

Ferien… die zweite Woche

Die erste Ferienwoche und das Osterwochenende sind rum. Schon und leider. Denn nach einem anfänglichen Stimmungshusten, wurde es immer schöner und schöner. Also, gemessen an den Malen, bei denen ich schreien musste, um mir bei meinen Mädels Gehör zu verschaffen. Oder an den Malen, bei denen ich alles drölfzig Mal sagen musste 😉 Der Vorsatz, langsam zu machen und uns möglichst wenig vorzunehmen hat also gefruchtet. So konnten wir heute auch problemlos zu 4t gemeinsam ins Kino gehen, ohne dass es in einem Desaster endete. Dafür brachten wir den Schneckerich extra zum Mittagsschlaf zu Oma und Opa und gingen zum ersten Mal als Mama, Papa und zwei Kinder ins Kino. Wir haben „Peter Hase“ gesehen. Und viel gelacht. Den Familienfilm kann ich wirklich wärmstens empfehlen. Die erste Ferienwoche Die Mädels haben wirklich viel gebastelt, gemalt, CDs gehört oder waren mit mir gemeinsam an der frischen Luft und haben mich auf meinen Joggingstrecken begleitet (der Schneckerich im Kinderwagen). Zwischendurch haben wir auch noch Eier gefärbt und gebacken. Aber nur wir. Ohne feste Termine, ohne müssen. Nur …

1. Ferienwoche

Ferien… to be continued

Wir haben die Ferien bitter nötig, das habe ich heute wieder lernen müssen. Die letzten Wochen waren anstrengend. Geprägt von Krankheiten & Co. rotierten wir irgendann nur noch zwischen Job, Kita, Schule und Hort. Wir Eltern getrieben auf der Suche nach Schlaf. Maxi und Mini völlig fertig, weil sie einfach funktionieren mussten, damit Papa Schulze und ich irgendwie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stemmen können. All das war mir bewusst und daher nahm ich mir bewusst die 1. Ferienwoche der Osterferien frei und meldete alle drei Kinder von ihren Betreuungseinrichtungen ab. Puzzlen, Bewegung an der frischen Luft, ganz viel Zeit nur für uns und Spaß sollten auf dem Programm stehen. 1. Ferienwoche- tjanun Und dann kam es dann doch wieder irgendwie anders: Schon war der 1. Ferientag ungeplant voller und wir bekamen Besuch, da eine andere Mama Hilfe benötigte und ich natürlich das Kind mit zu uns nahm (keine Frage, das würde ich auch immer wieder so tun, denn wir Mamas sollten uns gegenseitig helfen, das ist ja wohl klar). Den 2. Ferientag hatte …

stundenweise fasten

Intermittierendes Fasten: Erfahrung Woche 5

Bereits in der 5. Woche  probiere ich nun das stundenweise Fasten aus. Dabei faste ich in 16 von 24 Stunden. Innerhalb von 8 Stunden nehme ich dann Nahrung zu mir. Warum, wieso & weshalb ich das tue, habe ich Euch ganz zu Anfang meines „Experiments“ erklärt. Wie es mir ergangen ist, habe ich in der zweiten Woche  und in der 3. & 4. Woche für Euch festgehalten. Intermittierendes Fasten: meine Erfahrung in Woche 5 Wie schon in den vergangenen Wochen, habe ich auch in Woche 5 einen Tag das Fasten ausgesetzt- da war ich mit einer Freundin beim Inder abends essen. *lecker* Insgesamt kann ich beobachten, dass es mir mit dem Fasten sehr gut geht. Denn, obwohl es sehr stressig zurzeit bei mir durch die Dreifachbelastung Kinder, Job & Haushalt ist, habe ich tagsüber mehr Energie. Ich falle mittags nicht in so ein Loch und habe vermehrt das Gefühl, dass ich den Tag gut durchhalte. Auch meine Schwere auf dem Bein ist nicht mehr so schlimm, insbesondere nicht, wenn die Nacht nicht ganz so erholsam war. …

TRIFIX i-SIZE

Wir haben einen neuen Kindersitz – TRIFIX i-SIZE

Werbung: Der TRIFIX i-SIZE von Britax Römer wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Natürlich spiegelt dieser Artikel trotzdem unsere persönliche Meinung wider. Der Schneckerich ist mittlerweile knapp 14 Monate alt… und passt im Gegensatz zu seinen Schwestern in dem gleichen Alter schon seit 3 Monaten nicht mehr in die Babyschale. Er ist einfach größer und schwerer. Daher musste ein neuer Auto-Kindersitz für unseren kleinen Mann her. Auto-Kindersitze: unsere bisherige Erfahrung Damals, als unsere beiden Töchter so alt waren, wie ihr kleiner Bruder heute, hatten wir Auto-Kindersitze mit sogenannten Fangkörpern für sie. Ein Fangkörper ist so eine Art Kissen, das vor dem Bauch des Kleinkindes platziert wird. Mit diesen waren wir in Bezug auf die Sicherheit zufrieden, allerdings schwitzten die Mädels im Sommer gerne mal unter dem Fangkörper und auch, wenn sie bei der Fahrt einschliefen, sah die Schlafposition aufgrund des Kissens nicht gerade gemütlich aus. Daher war diesmal von Vornherein klar, dass wir uns nach Alternativen umschauen werden. Genau zeitgleich kam das Angebot von Britax Römer, den neuen TRIFIX i-SIZE zu testen- was ein Glück! …

Fasten

Intermittierendes Fasten: Erfahrung Woche 3 & 4

Bereits in der 4. Woche  probiere ich nun das stundenweise Fasten aus. Dabei faste ich in 16 von 24 Stunden. Innerhalb von 8 Stunden nehme ich dann Nahrung zu mir. Warum, wieso & weshalb ich das tue, habe ich Euch ganz zu Anfang meines „Experiments“ erklärt. Wie es mir ergangen ist, habe ich in der zweiten Woche für Euch festgehalten. In der vergangenen Woche habe ich mit dem Blog aufgrund der MS pausiert (mir ging es insgesamt nicht so gut), daher gab es auch keinen Erfahrungsbericht zu Woche 3. Das hole ich dann heute in einem Rutsch für Woche 3 und 4 nach. Intermittierendes Fasten: meine Erfahrung in Woche 3 & 4 Auch in der 3. Woche gab es eine Ausnahme, da Papa Schulze und ich zu einer Geburtstagsparty eingeladen waren. Eigentlich bin ich mit dem festen Vorsatz, meine Fastenspanne einzuhalten, dorthin gegangen, aber dann lachte mich ein so unglaublich köstliches Buffet an, dass ich nicht widerstehen konnte. Alkohol habe ich jedoch keinen getrunken, sondern bin brav bei Wasser an diesem Abend geblieben. In der …

Fasten

Intermittierendes Fasten: Erfahrung Woche 2

In der vergangenen Woche hatte ich Euch berichtet, dass ich mit dem intermittierenden Fasten begonnen habe (zum entsprechenden Beitrag geht es hier entlang). Sehr viele Kommentare haben mich dazu erreicht- ich bin ganz begeistert! Gute Erfahrung mit dem intermettierenden Fasten bei multipler Sklerose Viele MS’ler haben mir berichtet, dass sie sich mit dem intermettierenden Fasten super wohl fühlen- einige schrieben mir, dass sie damit auch ordentlich abgenommen haben. Nicht die 2kg, die hier und da zwicken, nein, von 20 bis 30kg wurden mir erzählt. Und, dass es vielen leichter fällt, 16:8 (16 Stunden lang nix essen, 8 Stunden ist Nahrung erlaubt) oder 5:2 (5 Tage lang ist Nahrung erlaubt, 2 Tage lang wird gefastet) zu fasten, als Diäten einzuhalten, um abzunehmen. Intermittierendes Fasten: meine Erfahrung aus der 2. Woche Die  vergangene Woche war stressig, da der Schneckerich erneut eine Bronchitis hat, allerdings hartnäckiger als beim letzten Mal. Zeitweise hat er nur noch gejapst und ich sah uns schon im Krankenhaus. Dank neuem Inhalat geht es aber mittlerweile besser. Worum es mir eigentlich geht: Ich habe …

Intermittierendes Fasten bei Multipler Sklerose

Intermittierendes Fasten bei Multipler Sklerose

Intermett… was?! Intermittierendes Fasten bei Multipler Sklerose. Dazu möchte ich Euch heute einige Zeilen schreiben- passend zu beginn der Fastenzeit. Beitrag bei 3Sat Schon vor einiger Zeit habe ich einen sehr interessanten Beitrag bei 3Sat zum Fasten bei Multipler Sklerose (Link zum 6-minütigen Beitrag) gesehen. Darin geht es um die Zusammenhänge von Ernährung und Multipler Sklerose, genauer um das Fasten und die MS. Markus Bock von der Charité Berlin hat eine Versuchsreihe mit 60 MS-Patienten durchgeführt und diese eine Woche lange fasten lassen. Während dieser Fastenwoche haben die Patienten nur selbstgemachte Gemüsebrühe, Tee & Wasser zu sich genommen. Und die Ergebnisse sind verblüffend- seht Euch das Video (s. oben) bitte unbedingt an. Nach einer Woche ging es den Patienten, im Film einer Patientin mit schon fortgeschrittenen Einschränkungen, deutlich besser. So hatte die Patientin anfangs starke Gangschwierigkeiten, die nach der Woche Fasten nahezu verschwunden waren. Dieser Beitrag hat mich nicht mehr losgelassen, seitdem ich ihn im letzten Jahr gesehen habe. Ich besorgte mir das Rezeptbuch „Zuckerfasten“ von Markus Bock, in dem er eine zucker- und kohlehydratarme …

Katarrhe der oberen Luftwege

Katarrhe der oberen Luftwege

Es gibt ja so Begriffe, die kannte ich überhaupt nicht bzw. ihre richtige Bedeutung nicht, bevor ich Kinder hatte. Windeldermatitis ist zum Beispiel ein solcher Begriff. Oder Nachtschreck. Die Bedeutung von „Nachwehen“ erschloss sich mir immer schmerzlicher pro Geburt. Autonomiephase ist auch noch so ein Wort oder Baby Led Weaning. Und dann kommt da noch „Katarrhe der oberen Luftwege“. Ich finde ja, dass dieser Begriff recht harmlos daher kommt. Katarrh. Hört sich ja nicht sooo schlimm an, oder? IST ES ABER. VOR ALLEM BEI EINEM KLEINKIND. Echt jetzt: ICH HASSE DIESEN ZUSTAND! ICH HASSE DEN BEGRIFF. Und ich bin durch diese blöden Katarrhe der oberen Luftwege gerade so dermaßen übernächtigt, dass ich mich in Gedanken schon irre draußen herumlaufen und Menschen diese vier Wörter ins Gesicht schreien sehe. Dieser Husten, der ganz harmlos anfängt. Fast ein Hüsteln. Erst einmal, dann zweimal. Dann wird es etwas lauter. Und geht weiter. Und dann hustet das Kind sich so richtig schön ein und hört nicht mehr auf. Manchmal mit einem Abgang ins Blecherne. Herrlich. Nicht! Denn es ist …