Autor: JuSu

Elternzeit

Elternzeit adé

In knapp einer Woche ist sie vorbei, meine Elternzeit. Schwupps, und weg. Unfassbar. 11 Monate hatte ich genommen. Vorbei. Gefühlt ein Atemzug. Natürlich hat das auch mit der Veröffentlichung meines Buches im September zu tun. Hierdurch hatte ich seit Mai immer wieder Termine, die die Zeit noch schneller vergehen ließen. Und nun ist es dann wirklich soweit und ich gehe wieder „meinem normalen Beruf“ nach. Denn den habe ich auch noch und möchte ihn nicht missen. Seit letzter Woche besucht der Schneckerich daher eine Krippe. Und das funktioniert wirklich gut. Der kleine Mann fühlt sich sichtlich wohl- und das macht mich sehr glücklich. Ich hoffe, dass es so weiter geht und er nicht noch einmal in nächster Zeit so schlimm erkrankt wie neulich, dass er nicht dorthin gehen kann. Trotzdem halte ich inne. Die Zeit. Die Zeit schreitet einfach dahin. Das Leben lebt. Die Erde dreht sich gefühlt immer schneller. Ich wünschte, da wäre einfach mehr Zeit- vielleicht ein bis zwei Stunden pro Tag? Ich weiß es nicht. Dafür weniger Stress. Weniger Müssen. Manchmal haut …

Tipp gegen Langeweile

Tipp gegen Langeweile: Straßenrallye

Heute habe ich noch einen schnellen und super unkomplizierten Tipp gegen Langeweile bei Kindern für Euch. Dieser Tipp stammt nicht von mir, sondern aus dem Internet, das manchmal einfach nur toll ist 😉 Wie viele von Euch wissen, bin ich ja auch auf Instagram unterwegs. Dort folge ich u.a. der lieben Vivi von Mamazweipunktnull, die vor einigen Tagen ein Foto einer selbstentworfenen Hofpausen-Rallye postete. Ihre Tochter verbringt die Schulpause nämlich meistens alleine und so dachte Vivi sich eine kleine feine Abwechslung für ihre Tochter für die Pause aus. Eine grandiose Idee, wie ich finde! Und so einfach, unkompliziert und schnell gemacht. Das ist die Liste, von der ich in den #instastories erzählt habe [Fiona ist ein typischer Einzelgänger und findet auf den Hofpausen niemanden, der mit ihr spielen möchte 😢 bzw findet sie die Spiele der anderen zu kindisch…] Mit der „Hofpausen-Rallye“ kann sie ganz allein oder doch mit anderen zusammen (wer weiß!) eine kleine Schatzsuche machen und sich damit die Zeit auf dem Hof vertreiben ✅ Als Mama muss man sich immer wieder etwas …

Stellt Euch einmal vor…

…wir würden uns alle mehr Zeit nehmen. Wir würden nicht die ganze Zeit versuchen, uns und unser Umfeld zu optimieren. Wir würden nicht in jede Lücke noch etwas einschieben: ein Treffen, ein Termin, eine Besorgung. Stellt Euch mal vor, wir würden uns alle die Zeit nehmen, einfach mal nur wieder wir selbst zu sein. Ohne die ganze Zeit das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen oder nicht alles zu wissen. Stellt Euch mal vor, wir kämen einfach damit klar, an einem Treffen nicht teilzunehmen, einmal nicht „up to date“ zu sein. Stattdessen Leerlauf und etwas Langeweile zu haben. Und uns einfach selbst zu genügen. Stellt Euch mal vor, wir würden uns von dem Stress freimachen, 24/7 „voll“ da zu sein. Sondern einfach mal zuhören. Und nachfragen. In Ruhe. Bei uns, unserem Partner, unseren Kindern, Freunden und Nachbarn. Empathie zeigen. Und nicht direkt alles bewerten. Stellt Euch mal vor, wir hätten einfach alle wieder als allererstes ein Lächeln auf den Lippen. Und schenkten dies uns,  unserem Partner, unseren Kindern, Freunden und Nachbarn. Und wir nähmen uns …

Familie

Familie geht vor – warum ich die letzten Wochen nix geschrieben habe

Gestern in den #12von12 im November habe ich es schon angedeutet, heute möchte ich Euch endlich berichten, warum ich in den letzten Wochen nichts von mir hören lassen habe. Denn da war einiges los. Eigentlich alles Familienalltag. Aber er hat mich an meine Grenzen gebracht. Und in dieser Zeit ging meine Familie einfach vor. Da war keine Kraft mehr zum Schreiben. Noch nicht einmal Mails habe ich beantwortet- und das tut mir leid. Aber es ging einfach nicht anders. Aber nun erstmal von vorne: Allein mit den Kindern an der Nordsee Zunächst war ich Mitte Oktober in den Herbstferien mit den drei Kindern, aber ohne Papa Schulze, an der Nordsee. Denn der musste leider arbeiten. Wir hatten schon vor knapp einem Jahr eine Woche auf einem Reiter-/Bauernhof an der See gebucht. Das Wetter versprach, gut zu werden und so beschloss ich, alleine mit den Schneckenkindern zu fahren. Und, ja, das war anstrengend. Also, vor Ort ging es eigentlich- aber die Hin- und Rückfahrt haben mich ordentlich Kraft gekostet. Durch diverse Staus gab es Verzögerungen, die …

November

#12 von 12 im November – Back to Alltag

Der 12. Tag im 11. Monat des Jahres- das Jahr ist fast schon rum! Ich erinnere mich an den Oktober, Juni, Mai, April, März & Februar dieses Jahres. Es ist schon fast ein Monat her, seitdem ich gebloggt habe. Heute starte ich wieder mit 12 Fotos von unserem 12. des Monats. Morgen werde ich Euch dann berichten, warum, wieso & weshalb. Heute sind wir nach einer turbulenten letzten Woche wieder nahezu im Alltag angekommen. In der vergangenen Woche war ich nämlich mit dem Schneckerich im Krankenhaus, weil ihn ein heftiger Magen-Darm-Virus plagte und er zuviel Flüssigkeit verloren hatte. Im selben Krankenhaus war er auch schon im Januar direkt nach der Geburt. Heute gab es dann einfach nur „Familie“ bei uns und wir haben in den Tag hineingelebt. In Schlafanzügen und mit viel Familienzeit. Der kleine Mann ist so unglaublich glücklich, wieder beim Rest der Familie zu sein- das ist schon toll, anzuschauen. Und ich, ich bin es natürlich auch. Was haben mir meine Mädels und mein Mann gefehlt! Ihr Lieben, ich hoffe, Euch hat mein …

bofrost

Der Kampf gegen das Kinder-MÖP beim Essen: meine Tipps

Für diesen Beitrg wurden uns von bofrost* einige Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt. Natürlich spiegelt dieser Beitrag trotzdem meine eigene Meinung wider. Meine Kinder sind mittlerweile 6 & 4,5 (oder fast 5, wie Madame zu sagen pflegt), sowie 10 Monate alt und ich bekomme langsam, aber sicher Schweißperlen auf die Stirn, wenn ich auch nur an die täglichen Mahlzeiten denke. Der Spruch stammt nicht von mir, aber er passt einfach so gut: „Kinder, kommt nörgeln, das Essen ist fertig!“ Genau so läuft das zurzeit bei uns. Wenig bis nichts passt: Gerichte, die ich bisher gut und gerne hätte täglich für die Mädels zubereiten können, werden plötzlich verschmäht. Wunschessen, die ich vor dem Essen abfrage, werden anfangs noch mit einem „BOAH, lecker!“ betitelt und schmecken dann plötzlich im weiteren Verlauf nicht mehr und mir wird ein „Nee, Mama, das geht gar nicht!“ an den Kopf geknallt. Wünsche meinerseits werden mit einem intuitiven „IIIEEEHHH!“ abgetan. Ehrlich, ich verzweifele manchmal wirklich. Da habe ich schon immer auf gesunde Ernährung geachtet, viel selbst und frisch gekocht, wenig bis …

Frankfuter Buchmesse

#12 von 12 im Oktober – Frankfurter Buchmesse

Der 12. Tag im 10. Monat des Jahres- wo ist die Zeit nur hin? Es war doch erst Juni, Mai, April, März & Februar . Ehrlich, auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Mir geht das alles zu schnell- das Wachsen der Kinder, die Tage, die vergehen, die Wochen, die ziehen, usw. Frankfurter Buchmesse Meine 12 Fotos vom 12. des Monats Oktober kommen von der Frankfurter Buchmesse, die ich heute besucht habe. Das hatte mit meinem Buch Alles wie immer, nichts wie sonst. Mein fast normales Leben mit multipler Sklerose (Affiliate-Link: Ihr zahlt keinen Cent mehr, ich verdiene ein klein wenig) zu tun. Denn zum einen wurde ich dort von RTL Hessen zu eben diesem Buch interviewt und zum anderen war ich am Stand meines Verlags, um mit Besuchern über mein Buch zu sprechen. Dabei habe ich einige interessante Personen kennengelernt, mit denen ich gemeinsam direkt Fotos für Euch gemacht habe 🙂 Ihr Lieben, ich hoffe, Euch hat mein kleiner Einblick in meinen Tag auf der Frankfurter Buchmesse gefallen. Ich liege schon im Bett …

Zahnarzt

Wegen der MS zum Zahnarzt

In der vergangenen Woche war ich beim Zahnarzt. Und das hatte auch mit meiner Multiplen Sklerose zu tun. Dazu postete ich auf Instagram folgendes Foto: [WaZiFuBo] Viele Grüße vom Zahnarzt 😬 Als Mensch mit multipler Sklerose (immer noch unheilbar) klammert sich man oft an Strohhalme. Heute: Entzündungen im Kiefer beseitigen, um insgesamt die Entzündungswerte im Körper zu minimieren. Darüber schreibe ich aber noch mal gesondert auf dem Blog. Drückt mir die Daumen, dass es a) nicht so weh tut bzw. die Betäubung gut wirkt, und b) nicht so lange dauert, ja?! DANKE! #msfighter #mama #mamablogger #msistnarsch #ms #awinws #momof3 #zahnarzt Ein Beitrag geteilt von JuSu (@mama_schulze) am 4. Okt 2017 um 3:15 Uhr Dieses Foto stoß auf sehr viel Interesse auf meinem Instagram-Kanal. Viele fragten mich auch in persönlichen Nachrichten, was ich denn da genau machen lasse beim Zahnarzt? Das Ding mit einer unheilbaren Erkrankung Multiple Sklerose ist immer noch unheilbar und viele der Erkrankten sind wie ich beständig auf der Suche nach Optionen, Alternativen und Anregungen, um möglichst gute Voraussetzungen im Kampf gegen die …

Von wenig Nerven I Leben zu 5t

Heute Abend bin ich irgendwie alles: weinerlich, traurig, genervt und am Ende meines Lateins. Seit 9 Monaten sind wir nun zu 5t. Bisher hat alles soweit gut geklappt und wir hatten uns alle in unseren neuen Familienrollen eingefunden. Natürlich gab es hier und da ein Husten. Aber es war nie so, dass ich bzw. wir so gar nicht wussten, was wir tun sollten. Aber so langsam aber sicher sind wir genau an diesem Punkt. Hierzu tragen mehrere Faktoren bei: Unser kleiner Mann wird nun immer mobiler, fordernder und interessierter. Er will bei seinen großen Schwestern mitmischen. Es nervt ihn, dass er noch nicht hinter ihnen herkommt, dass er noch nicht laufen kann und einfach nicht so schnell ist. Dabei muss er gar nicht genau dasselbe tun, wie die Mädels. Er will einfach nur bei ihnen mittendrin sein- dabei kann er sich stundenlang alleine beschäftigen. Auch das Essen nervt ihn. Er will ebenfalls einen Apfel essen- und zwar alleine. Wie seine große Schwester. Er will auch ein Stück Kuchen haben. Und zwar genau dasselbe wie seine …

Weglaufen gilt nicht! Oder vielleicht doch?

Nur noch zwei Wochen, dann ist es wieder soweit: Mein jährliches MRT steht an. Das wird gemacht, um zu schauen, ob die MS weiter vorangeschritten ist bei mir. Die Besonderheit diesmal: Das MRT ist in 2016 ausgefallen, weil ich mit dem kleinen Mann schwanger war. Seit Juni nehme ich nun wieder mein Medikament gegen die Multiple Sklerose, das Tecfidera. Ich gebe es offen zu: Ich habe Angst. Ja, ich stelle mich meiner Krankheit. Ja, ich akzeptiere, dass sie da ist und versuche, das Beste daraus zu machen. Aber auf diese jährliche Untersuchung kann ich gut und gerne verzichten. Wie schon in 2015, so dominieren langsam aber sicher die Gedanken rund um das MRT meinen Alltag. Und eine grundlegende Unruhe kommt hinzu. Ich scanne ständig meinen Körper: Fühlt sich da was anders an? Sind die Symtpome stärker? War die Schwere auf dem Bein schon die ganze Zeit so massiv? Je mehr meine Gedanken darum kreisen, desto stärker spüre ich die Multiple Sklerose. Und ich bin mir ganz sicher: Ja, sie ist weiter vorangeschritten. So stark habe …