Autor: JuSu

Zahn

Wegen der MS zum Zahnarzt – Teil 2

Vor einigen Monaten hatte ich Euch schon berichtet, warum ich wegen meiner Multiplen Sklerose beim Zahnarzt war. Das könnt Ihr hier nachlesen. Ganz kurz: Der Heilpraktiker, bei dem ich in Behandlung bin, merkte an, dass viele Patienten, die bei ihm in Behandlung seien und die gleichen Läsionen wie ich im Nackenbereich hätten, mit Entzündungsherden im Kiefer kämpfen. Da musste ich aufhorchen, denn bereits meine Mutter hatte in der Vergangenheit diesbezüglich eine lange Krankengeschichte, deren Ursache im Kiefer lag. Die Wurzelbehandlung Ich ließ also meine Zähne checken und in diesem Zusammenhang eine alte Wurzelbehandlung öffnen, in der eine Entzündung schwelte. Sofort konnte ich merken, dass da ein Druck aus meinem Kiefer nachließ, der schon seit Ewigkeiten da war und mich piesackte. Im weiteren Verlauf des Winters konnte ich dann feststellen, dass ich nicht mehr so häufig eine Nasennebenhöhlenentzündung bekam, wie üblich. Trotzdem war aber irgendwie noch nicht wieder alles gut. Weiterhin spürte ich, dass sich genau dieser eine Zahn anders anfühlt, als die anderen Zähne. Dass da ein ständiger Druck besteht, der mal stärker und schwächer …

Weltvogelpark Walsrode

Reisen mit Kindern: Weltvogelpark Walsrode (Werbung)

Neulich waren die Schnecken und ich zu einer ganz wunderbaren Pressereise eingeladen. Als wir uns am Ende auf den Heimweg machten und ich – wie üblich – fragte, was meinen Mädels denn am besten gefallen hätte, war die Antwort deutlich: ALLES, Mama! Und, wenn die Antwort so ausfällt, schreit das ja sozusagen nach einem Reisetipp für Euch, oder? Here we go! Weltvogelpark Walsrode Eingeladen waren wir zu einer Pressereise in den Weltvogelpark Walsrode, genau zu Beginn der ersten Sommerferien meines Schulmädchens. Das passte schon einmal wunderbar. Zugegeben, für uns aus dem Rhein-Main-Gebiet liegt der Weltvogelpark mit knapp 400km Entfernung nicht gerade um die Ecke, aber es lohnt sich wirklich! Und vielleicht ist das ja auch ein toller Stopp für Euch im Dreieck zwischen Bremen, Hannover und Hamburg auf dem Weg an die See?! Jedenfalls berichtete mir eine Bekannte, dass sie den Park daher noch aus ihrer Kindheit kennt. Ganz ehrlich: Ich hatte vom Weltvogelpark vorher noch nie etwas gehört. Dabei macht der Park seinem Namen alle Ehre- denn hier finden sich über 4.ooo Vögel aus …

#12 von 12 im Juli – Alltag

Mitten aus der Sommer-Urlaubs-Stimmung heraus 12 Fotos von meinem 12. des Monats. Wie ich gerade sehe, habe ich in diesem Jahr jeden 12. verpasst. Das sind nun also die ersten 12 Fotos des Jahres. Hier findet Ihr sie aus 2017: Dezember, November, Oktober, Juni, Mai, April, März & Februar Let’s get started: No. 1 No. 2 No. 3 No. 4 No. 5 No. 6 No. 7 No. 8 No. 9 No. 10 No. 11 No. 12 Mehr #12von12 findet Ihr, wie immer, bei Draußen nur Kännchen. Viel Spaß beim Stöbern!

#wmdedgt 07/18

Gestern war der 5. des Monats und da fragt Frau Brüllen stets: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag, kurz #wmdedgt? Und da noch alles frisch von gestern in meinem Kopf ist, erzähle ich Euch noch schnell davon 😉 Vergangenen Zusammenfassungen meines 5. des Monats findet Ihr übrigens hier: April 2018 August 2017 Juni 2017 April 2017 Februar 2017 #wmdedgt 08/2018 Der 5. August 2018 fing eher doof auf: Nachdem der MaxiSchnecke am Nachmittag zuvor schon nicht gut war, sie Kopf- und Bauchschmerzen hatte, fieberte sie in der Nacht hoch auf. So schrieb ich schon in der Nacht meinen Kollegen eine Mail, dass ich am nächsten Morgen nicht ins Büro kommen kann, sondern im Homeoffice (bei uns: Telearbeit) arbeiten muss. Papa Schulze beschlossen kurzerhand, getrennt zu schlafen, da wir ja nicht wussten, was die Nacht für uns bereithielt und er am nächsten Morgen pünktlich ins  Büro musste. Zum Glück konnte Maxi nach Gabe von Fiebersaft irgendwann endlich schlafen. Allerdings war der Schneckerich um 4:30 Uhr wach und dachte gar nicht daran, noch einmal einzuschlafen. Bis …

der erste Schultag

Erste Abschiede

Die ersten Tage, Wochen, Monate und Jahre geht es für uns Eltern erst mal nur darum, das eigene Kind kennen zu lernen. Mitzubekommen, welche Fortschritte es macht. Wie es einen zum ersten Mal richtig anschaut. Wie es zum ersten Mal lacht, greift oder sich dreht. Wie es zum ersten Mal „Mama“ oder „Papa“ sagt und, wie es uns zum ersten Mal um den Hals fällt. Auch wir Eltern erleben viele Momente zum ersten Mal für uns selbst. Zum Beispiel zum ersten Mal für ein kleines Menschenkind verantwortlich zu sein, oder, zum ersten Mal ein Kind durch Fieber begleiten zu müssen. Und wir erleben zum ersten Mal diese bedingungslose Liebe. Dann beginnt das Kind, seinen eigenen Willen zu entwickeln und wir lernen es immer genauer kennen. Es gibt weitere erste Male: der erste richtige Streit, die erste richtige Diskussion, die erste richtige Unterhaltung. Das Kind entwickelt seine Eigenarten, seinen Charakter. Und wir lernen es immer und immer wieder neu kennen. Seinen Humor, wie es sich verhält, wenn es traurig ist, was ihm dann hilft. Wie man …

Eurocamp

Reisen mit Kindern: Mit Eurocamp ins Salzburger Land (Werbung)

Wir wurden von Eurocamp eingeladen Was haben wir in diesem Jahr für ein Glück: Wir wurden über Himmelfahrt von Eurocamp ins Sportcamp Woferlgut im Salzburger Land eingeladen. Und ich kann an dieser Stelle schon verraten: Unsere Familienauszeit dort war soooo schön! Aber erst mal von vorne: Die Anreise Das Hinkommen war sehr komfortabel, denn Eurocamp hat uns inklusive Flug und Leihwagen eingeladen. Ansonsten wären es für uns „mal eben“ 600km für einen Weg gewesen. Das hätten wir und würden wir aber noch einmal auf uns nehmen, denn es war, wie oben bereits angekündigt, wirklich schön dort. So durfte unser kleiner Mann jedoch zum ersten Mal fliegen und wir Eltern uns etwas zurücklehnen. Zum Glück haben wir den unschlagbaren Vorteil, nicht weit vom Frankfurter Flughafen entfernt zu wohnen. Mit dem Auto brauchen wir 30 Minuten, mit der Bahn 45 Minuten. Der Flug nach Salzburg dauerte 50 Minuten, dann besorgten wir uns den Leihwagen, machten noch einen Abstecher nach Salzburg für ein Mittagessen und fuhren dann noch einmal 1 Stunde bis zum Sportcamp Woferlgut in der Nähe …

Rien ne vas plus

Rien ne va plus

Der Mai war anstengend, anstrengender, am anstrengendsten. Wirklich. Ich war den ganzen Mai über permanent erkältet, auch war ständig mindestens eines der Kinder ebenfalls krank und Papa Schulze war jede Woche mehrere Tage auf Dienstreise. Wenn er dann zu Hause war, musste er die Nächte mit den Kindern übernehmen, damit ich mich mal irgendwie ausruhen konnte. Trotzdem war das immer nur ein Tropfen auf dem heißen Stein: Ging es mir endlich nach zwei, drei Tagen nächtlicher Erholung besser, musste er wieder fort und der Kreis begann erneut, sich zu drehen. Gerne garniert mit Schnupfen/Bronchitis/etc. der Kinder obendrauf. Irgendwie habe ich, haben wir gar nicht gelebt, sondern nur überlebt. Ich habe – irgendwie – meinen Job, die Kinder und den Haushalt gewuppt. Papa Schulze – irgendwie – seinen mehr als Vollzeitjob erledigt und dann noch – irgendwie – seine Vaterpflichten. Andere mögen das schaffen. Ich war am Ende meiner Kräfte und, wenn ich in die müden Augen meines Mannes sah, konnte ich sehen, dass bei ihm auch nichts mehr ging. Rien ne va plus Daher war …

DAS LUDWIG

Reisen mit Kindern: Nach Bayern ins Hotel DAS LUDWIG (Werbung)

Wir wurden vom Hotel DAS LUDWIG eingeladen. Hach, die letzten Wochen waren zäh: ein Schnupfen jagte den nächsten. Und wenn es kein Schnupfen war, dann war es Magen-Darm. Jede Woche traf es ein anderes Familienmitglied- meist gemeinsam mit unserem Jüngsten. Dazu war (und ist leider nach wie vor) Papa Schulze ständig auf Dienstreise, sodass ich Job & Kinder oft alleine wuppe… irgendwie… Daher freuten wir uns schon seit einigen Wochen auf Christi Himmelfahrt und den Brückentag, den Maxi schulfrei hatte, denn wir wurden vom Hotel DAS LUDWIG zu einer kleinen Familienauszeit eingeladen. Ständig fragten die Mädels in den Wochen davor: „Mama, wann fahren wir endlich nach Bayern?“ Parallel wurde die CD „Conni und das große Bergabenteuer“, die in Bayerns Bergen stattfindet, rauf und runter gespielt und ich wurde mit immer neuem Wissen zum südlichen Bundesland versorgt. Und dann, dann war es endlich soweit: Alle waren halbwegs irgendwie gesund (OK, ich selbst hatte seit dem Vorabend ordentliches Halskratzen) und wir machten uns an Christi Himmelfahrt auf den Weg nach Bad Griesbach im Rottal zu unserer Familienauszeit. …

Narcotic

Eine Liebesgeschichte – Narcotic

Mit 16 Jahren war ich unsterblich verliebt. Ich vergötterte diesen jungen Mann und konnte es kaum fassen, dass er mich auch toll fand. Ich schwebte oben an der Decke. Ich fand ihn toll. Es war so schön. Er nahm mich mit auf ein Kellerkonzert einer Band, von der ich noch nichts gehört hatte und wir rockten die Nacht. Wenige Wochen später wollte der junge Mann nichts mehr von mir wissen. Und ich konnte vor Kummer nichts mehr essen. Ich wurde immer schmaler und schmaler, bekam keinen Bissen herunter. Und der tolle Song der Band, auf deren Kellerkonzert wir gemeinsam waren, lief im Radio rauf und runter. Jedes Mal, wenn ich ihn hörte, musste ich weinen und konnte nicht mehr aufhören. Es tat so weh. Es hat wirklich gedauert bis ich diesen Liebeskummer überwand. Lange tat es weh in meinem Herzen. Lange konnte ich nichts mehr essen. Ich wurde so dünn, dass sich alle um mich Sorgen machten. Und egal, wie sehr er mir wehgetan hatte, ich hätte ihn sofort zurückgenommen. Aber er wollte mich nicht …

Darm

Für den Darm – Intermittierendes Fasten

Werbung: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der AOK Hessen. Seit knapp 2 Monaten faste ich temporär. Das bedeutet, dass ich innerhalb von 24 Stunden 16 Stunden lang auf Nahrung verzichte, nur Wasser und ungesüßten Tee trinke, und in einem Zeitraum von 8 Stunden Nahrung zu mir nehme. Auslöser, mich nach diesem Prinzip, dem sogenannten Intermittierenden Fasten, zu ernähren, waren die vielversprechenden Ergebnisse einer kleinen unabhängigen Versuchsreihe mit Multiple-Sklerose-Patienten von dem Neurologen Dr. med. Markus Bock an der Charité Berlin (hier geht es zu den Ergebnissen der Studie auf Englisch), auf die ich durch einen Berich bei 3sat Nano (hier geht es zur Sendung) aufmerksam geworden war. Intermittierendes Fasten und Multiple Sklerose Bei dieser Versuchsreihe mit 60 Patienten zeigte sich, dass es diesen bemerkenswert besser ging nach einer Woche des Fastens. So konnten zum Beispiel MS-Patienten mit massiv eingeschränkter Gehfähigkeit nach dem Fasten wieder problemlos laufen. Dieses Ergebnis ließ mich nicht mehr los (darüber habe ich auch schon geschrieben, und zwar hier) und ich beschäftigte mich intensiv damit, wie auch ich das Fasten in meinen …