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8. Lebenswoche | 3. Kind

Schneckerich

Wie war die vergangene 8. Lebenswoche?

Ach Gott, diese Woche ist schon wieder verflogen! Insgesamt bin ich schlafmäßig in dieser 8. Lebenswoche ganz schön verhungert. Das lag gar nicht daran, dass der Kleine so unglaublich schlecht geschlafen hat- nein, ich konnte einfach nicht so gut schlafen. Meine Schlafruhe ist einfach total durcheinander…

Ansonsten war es eine schöne Woche- Rotznasen mal außen vor gelassen. Dieses Gefühl, dass wir nun als Familie komplett sind, stellt sich ein. Wirklich: Der Schneckerich hat uns noch gefehlt. Wie konnten wir nur ohne ihn leben? Wir wissen es nicht- und stellen das zwischendurch immer wieder fest, gerne mit ein paar Freudentränen in den Augen.

Arztbesuche/ Untersuchungen

Keine

Das mag der Schneckerich

Wenn seine großen Schwestern mit ihm reden oder ihm etwas vorsingen. Dann fängt er an, zu strahlen, zu gurren und zu schnalzen. Das findet er toll.

Darüber hinaus hat er nun festgestellt, wie schön es sit, herumgetragen zu werden und sich umzuschauen. Da kann man herrlich viel entdecken.

Das mag der Schneckerich nicht

Er mag es überhaupt nicht, wenn ich mit seinen großen Schwestern schimpfe. Dann fängt er sofort an, zu weinen und zu schreien.

Das kann der Kleine schon

In der vergangenen Woche habe ich schon darüber geschrieben, dass er robotermäßig greift. Nun werden diese Bewegungen immer gezielter. Auch liegt er mittlerweile in seiner Babywippe und greift nach dem Spielebogen.

8. Lebenswoche

Spaß am Spielebogen

Familie

Wie ist das Leben zu 5t?

Nach wie vor ist von allem etwas dabei: Es ist laut, es ist lustig, es ist anstrengend, es ist voll Streit, es ist voll Tränen und es ist voll Liebe und Geborgenheit.

Was hat sich verändert?

Mini ist nicht mehr unsere Kleine. Sie ist nun große Schwester und das ist sie auch gerne. Aber sie ist nicht mehr die Kleine, die sich zuckersüß „so durchschlängeln“ kann und ganz viel Aufmerksamkeit bekommt. Damit muss sie immer noch klar kommen. Und das wird auch noch ein wenig dauern. Wir gehen gemeinsam einen Schritt nach dem nächsten- bis wir angekommen sind!

Was klappt gut?

Insgesamt ist wieder mehr Ruhe eingekehrt. Ich finde es toll und genieße es, dass die Schnecken wieder zu Hause ihren Ruhepol haben. Sie können sich wieder entspannen, die Anfangsaufregung ist vergangen. Das ist toll.

Was klappt weniger gut?

Maxi und Mini ärgern sich viel. Die eine sagt das, die andere sagt jenes, beide regen sich auf. Irgendwann haut die eine die andere und Tränen fließen. Anstrengend!

Darüber mussten wir in den vergangenen beiden Wochen ganz schön lachen

Kurze Vorgeschichte: Am Sonntag war Maxi am Vormittag super schlecht gelaunt und brummelte so vor sich hin. Beim Mittagessen saßen wir alle (noch) im Schlafanzug am Tisch, Papa Schulze und ich noch quasi ungewaschen. Da meinte Mini: „Mama, Papa, ihr seid die schönsten Eltern!“ Darauf ich: „Ach, ich fühle mich gerade so gar nicht schön, so ungewaschen wie ich noch bin.“ Darauf Maxi: „Und ich fühle mich heute etwas muffelig!“ Und dann lachte sie laut los- und wir alle mit. Herrlich!

Mamas MS

Wie geht es mit dem Schlafentzug?

Nach wie vor spüre ich den Schlafentzug körperlich stärker als „normale, gesunde Mütter“. Darüber hinaus macht dieser mich sehr vergesslich und fahrig. Aber ich habe mir Hilfe organisiert, sodass ich mich nachmittags auch mal zum Schlafen hinlegen und so meine Reserven auftanken kann.

Wie fühlt sich die MS an?

Sie ist mal da und dann wieder weg. Und so lange sie immer wieder weg geht, ist es für mich in Ordnung. Trotzdem muss ich mich daran gewöhnen, dass ich zurzeit den Tag nur mit Pausen schaffe. Nur dann funktioniere ich.

Gibt es neue Symptome?

Nein, nur die alten, die wieder da sind.

Gab es Arztbesuche oder Untersuchungen?

Ich war bei einem Heilpraktiker, der einige Tests gemacht hat, aber über die möchte ich erst schreiben, wenn ich die Ergebnisse habe.

Was tut im Kampf gegen die Multiple Sklerose im Moment gut?

Das Leben nicht zu ernst zu nehmen. Ja, es ist anstrengend zurzeit. Aber ich mache mir nicht zu viele Gedanken darüber, sondern gehe einen Schritt nach dem nächsten. Mit einem Lächeln. Und irgendwann wird es besser.

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