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6. & 7. Lebenswoche | 3. Kind

Schneckerich

Wie waren die vergangene 6. & 7. Lebenswoche?

Die Schnecken waren noch die ganze 6. Lebenswoche krank. Das hat ganz gut geklappt, aber ich war mächtig fertig und müde in der 7. Lebenswoche. In der Folge habe ich die MS sehr stark gespürt (davon berichte ich Euch unten mehr). Daher habe ich hier auf Mama Schulze auch nicht so viel geschrieben- ich brauchte einfach meine Ruhe.

Nun waren die Schnecken eine Woche lang gesund und seit gestern regieren wieder Husten, Schnupfen und Heiserkeit unser Haus. Diesmal hat es Papa Schulze ebenfalls erwischt. Drückt uns die Daumen, dass wir es bald durchgestanden haben, ja?!

Arztbesuche/ Untersuchungen

In der vergangenen Woche hatte der Schneckerich seine U3 und den Hüftultraschall. Beide Untersuchungen sind gut verlaufen und alles ist mit dem Kleinen in Ordnung.

Das mag der Schneckerich

Flirten. Hach, und das kann er schon richtig, richtig gut. Ich liebe sein zahnloses Lächeln! Und er unterhält sich gerne mit seinen großen Schwestern. Das ist wirklich schön anzusehen. Gestern hat die MiniSchnecke ihm die Geschichte von den 7 Zwergen erzählt. Ich sage Euch: zum Dahinschmelzen!

Auch findet er es sehr interessant, wenn Folie vor ihm knistert. Damit konnte ich ihn in der vergangenen Woche das ein oder andere Mal ablenken, wenn er etwas unglücklich war.

Das mag der Schneckerich nicht

Wenn die Windel voll ist. Das mag er aber so gar nicht! Und Mama checkt das einfach nicht. Das muss sie sich nun endlich einmal merken. Menno!

Das kann der Kleine schon

Mittlerweile versucht er, zu greifen. Das klappt noch nicht und sieht etwas robotermäßig aus und macht ihn unglücklich. Aber er hat es auch schon ein, zwei Mal geschafft, nach meinem Gesicht zu greifen und dann hat er sich megamäßig gefreut.

7. Lebenswoche

Familie

Wie ist das Leben zu 5t?

Turbulent. Wenn die Mädels durcheinander quatschen und immer lauter werden, weil jede von ihnen gehört werden möchte, der Schneckerich zu weinen anfängt (weil ihm das zuviel wird) und mir der Kopf brummt, weil es mir ebenfalls zuviel ist, dann, ja dann wird es stressig. Da gab es natürlich auch schon die eine oder andere Situation, in der Papa Schulze und ich uns am Ende nur noch angefaucht haben. Ganz ehrlich: Da muss ich mich noch dran gewöhnen und Ruhe bewahren.

Was hat sich verändert?

Hier habe ich Papa Schulze diesmal gefragt. Er sagt, dass sich nicht so unglaublich viel verändert hat. Aber, dass wir natürlich erst mal wieder weniger Freiraum als Paar haben. Und damit hat er natürlich Recht: Zeit für uns beide gibt es natürlich fast keine momentan.

Was klappt gut?

Die beiden Mädels nehmen sehr viel Rücksicht auf ihren Bruder und sorgen sich um ihn. Weint er, versuchen sie ihn zu trösten und abzulenken oder ein Kuscheltier zu organisieren. Sie erzählen ihm Geschichten und bringen ihn zum Lachen.

Auch mir sind sie oft eine Hilfe. Wo ist die Stoffwindel? Die MaxiSchnecke holt sie schnell. Wo ist der Schnuller? Mini weiß es. Wir wollen rausgehen- Maxi holt schon einmal den Kinderwagen aus der Garage. Das ist echt super!

Was klappt weniger gut?

Natürlich gibt es immer wieder die Situationen, wo alles aufeinanderprallt: Der Kleine schreit, weil er Hunger hat, die Großen „schlagen sich die Köpfe ein“, weil sie ein Gesellschaftsspiel spielen und Maxi betuppt oder Mini nicht nach den Regeln spielt. Oder, weil beide genau jetzt das eine Buch anschauen wollen. Oder mit der einen Puppe spielen möchten. Oder, oder, oder. Hier muss ich mich noch in Gelassenheit üben. Zu schnell wird mir das zu viel und dann schreie ich selbst. Und das mag ich eigentlich gar nicht machen.

Darüber mussten wir in den vergangenen beiden Wochen ganz schön lachen

Da gab es einige, aber eine ist Papa Schulze und mir insbesondere in Erinnerung geblieben: Mini und Maxi haben uns am vergangenen Wochenene eine Vorführung gemacht, für die sie sich extra als alte, arme Frau und als Fee verkleidet hatten. Und die beiden sahen zum Schießen in ihren selbst kreierten Kostümen aus. Herrlich! Was haben wir zusammen gelacht, als sie plötzlich so im Wohnzimmer vor uns standen!

Mamas MS

Wie geht es mit dem Schlafentzug?

In den letzten beiden Wochen ging es mir nicht gut damit. Ich habe die Symptome sehr, sehr stark gespürt. So stark, dass sich wieder das Gedankenkarussel drehte: „Ist das ein neuer Schub? Muss ich zum Neurologen? Was mache ich, wenn es ein neuer Schub ist?“

Die einzigen Dinge, die dann helfen sind Ruhe und Schlaf. Daher war es auch hier bei Mama Schulze etwas ruhiger. Es geht halt nicht anders. Insbesondere jetzt, wo der Kleine bei uns ist. Denn um ihn muss ich mich ja kümmern, da muss ich funktionieren.

Das tut auf der anderen Seite auch ganz gut, denn so habe ich nicht genügend Zeit, um mir Gedanken zu machen. Ich muss dann funktionieren. Daher muss ich mir dann auch den Schlaf und die Ruhe nehmen, wenn es irgendwie geht. Das hat zum Glück ganz gut funktioniert. Aber ohne ging es einfach nicht.

Und ich konnte spüren: Mit zusätzlichem Schlaf geht es mir besser und ich kann den Alltag wieder wuppen. *freu*

Wie fühlt sich die MS an?

Sie ist mal da und dann wieder weg. Und so lange sie immer wieder weg geht, ist es für mich in Ordnung. Trotzdem muss ich mich daran gewöhnen, dass ich zurzeit den Tag nur mit Pausen schaffe. Nur dann funktioniere ich.

Gibt es neue Symptome?

Nein, nur die alten, die wieder da sind.

Gab es Arztbesuche oder Untersuchungen?

Nein, aber in der kommenden Woche werde ich zu einem Heilpraktiker gehen, der sich schwerpunktmäßig mit MS-Patienten beschäftigt und bei dem ich vor Jahren schon einmal war. Ich werde berichten.

Was tut im Kampf gegen die Multiple Sklerose im Moment gut?

Schlaf, Schlaf und noch einmal Schlaf. Und Spaziergänge. So sehe ich zu, dass ich mindestens ein Mal am Tag an die frische Luft komme. Das tut mir gut.

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