#5Update, Baby, Mama mit MS, Mama-Blog, Multiple Sklerose, Schneckerich
Kommentare 6

1. Lebenswoche | 3. Kind

Zum Ende meiner Wochenberichte zur Schwangerschaft mit dem Schneckerich, habe ich auf Euren vielfachen Wunsch beschlossen, Euch auch an den ersten Wochen mit dem 3. Kind teilhaben zu lassen.

Hierfür habe ich mir eine dreifache Unterteilung überlegt und werde jeweils 5 Fragen zum Schneckerich, zur veränderten Familiensituation und meiner Multiplen Sklerose beantworten und für Euch dokumentieren.

Viel Spaß mit der 1. Lebenswoche <3

1. Lebenswoche

Schneckerich

Wie war die vergangene 1. Lebenswoche?

Turbulent, um es mit einem Wort auszudrücken. Darüber habe ich auch schon ausführlich geschrieben (hier geht es lang).
Heute wurde beim Schneckerich noch ein Ultraschall gemacht, um zu schauen, ob sich eine sogenannte Fistel von der Blase oder dem Darm zum Bauchnabel gebildet hat. Das ist eine kleine Röhre, ein unnatürlicher Ausgang zur Körperoberfläche und muss im Falle des Falles operativ behoben werden. Aber, das ist beim Schneckerich zum Glück nicht der Fall. PUH! Insgesamt sieht der Bauchnabel so gut aus, dass wir wohl heute Abend nach Hause entlassen werden. Dann hat der Schneckerich 3 Tage lang Antibiotika bekommen.

1. Lebenswoche

Zugang am Kopf für die Antibiose

Nachdem mein Milcheinschuss etwas heftig war und ich auch einen Milchstau hatte, klappt es nun mit dem Stillen sehr, sehr gut und der kleine Mann hat auch schon wieder ordentlich zugenommen. Wir hatten bei ihm kurzfristig mit HA-Milch zugefüttert, weil er nicht satt geworden ist und entsprechend über die üblichen 10 Prozent abgenommen hatte. Aber das mussten wir nur 2 Tage lang machen und er hat es auch super gut mitgemacht. Jetzt wiegt er schon wieder mehr als bei der Geburt und trinkt und trinkt und trinkt an der Brust.

Arztbesuche/ Untersuchungen

Bevor das ganze Durcheinander mit dem Bauchnabel startete, waren wir zur U2 bei der Kinderärztin. Diese wurde nicht mehr im Krankenhaus gemacht, da wir es einen Tag früher verlassen haben. Bei der U2 war alles (noch) in bester Ordnung. Etwas strange war, dass sie dort „nur“ 51cm im Gegensatz zu 55cm in der Uniklinik an Körperlänge gemessen haben.

Das mag der Schneckerich

Kuscheln und Muttermilch. Er ist wirklich ein ganz anschmiegsames Kerlchen und schmiegt sich richtig an Papa Schulze und mich. Das ist richtig herzerwärmend. Und am liebsten würde er die ganze Zeit an der Milchstation hängen 😉

1. Lebenswoche

Das mag der Schneckerich nicht

Windeln zu wechseln findet er nicht so toll. Oder die Kompresse am Bauchnabel zu wechseln auch nicht.

Das kann der Kleine schon

Er guckt schon einen Ticken länger in die Welt hinaus als kurz nach der Geburt.

Familie

Wie war das Leben zu 5t in der 1. Lebenswoche?

Bisher haben wir davon ja leider noch nicht so viel erlebt. Wir waren ja nur 2,5 Tage zu Hause. Daher kann ich hier noch gar nicht so viel berichten. Die Schnecken finden ihren kleinen Bruder total toll und süß und würden ihn am liebsten die ganze Zeit auf dem Arm/Schoß halten oder ihn knutschen. Und sie finden es total sch*eiße, dass Mama und Schneckerich nun im Krankenhaus sind.

Was hat sich verändert?

S.o. – da kann ich noch nicht viel berichten. Natürlich ist meine Zeit für die Schnecken weniger geworden. Das ist auch für mich gewöhnungsbedürftig. Ich bin da so richtig hin- und her gerissen und würde mich sehr gerne in der Mitte teilen bzw. dritteln.

Was klappte gut?

Die Schnecken freuen sich total über ihren kleinen Bruder. Das könnte ja auch anders sein. Sie könnten ihn ja auch viel mehr als Konkurrenz sehen und ihn doof finden. Schließlich habe ich durch ihn viel weniger Zeit für sie. Aber zurzeit ist auch noch Papa Schulze zu Hause und kompensiert die Lücke. Richtig spannend wird es, wenn er wieder arbeiten geht.

Was klappte weniger gut?

Das sind eher so Kleinigkeiten, die unabhängig vom Schneckerich laufen und die alle Eltern kennen: nicht richtig hören, diskutieren ohne Ende, usw.

Darüber mussten wir in der vergangenen Woche ganz schön lachen

Als der Schneckerich zum ersten Mal so richtig die Windel voll ge*pupst* hatte. Das fanden die Schnecken erst „total eklig“ und dann beömmelten sie sich über die große Portion- und wir Eltern uns mit ihnen.

Mamas MS

Wie geht es mit dem Schlafentzug?

Bisher ganz gut. Nachdem ich eine Nacht lang den Milchstau hatte und fast ununterbrochen auf den Beinen war, um kalte Wickel zu machen oder den Schneckerich anzulegen, habe ich meine Taubheit in den Beinen natürlich sehr stark gespürt. Da kribbelte zusätzlich alles stark. Aber die letzten Nächte waren vergleichsweise ruhig und der Schneckerich und ich konnten gut schlafen mit nur einer Unterbrechung. Das hat meiner MS natürlich gut getan. Allerdings sind wir nun mit einem anderen kranken Neugeborenen zusammen gelegt worden, der mit seiner Situation nicht ganz so glücklich ist. Daher war die vergangene Nacht weniger als erholsam und entsprechend ist heute auch mein Körpergefühl…

Wie fühlte sich die MS in der 1. Lebenswoche vom Schneckerich an?

Eigentlich weiterhin – wie in der Schwangerschaft – nur als stille Begleiterin. Ich mache mir zwar etwas Gedanken wegen meines unruhigen Wochenbetts durch den Krankenhausaufenthalt, aber ich versuche, mich nicht alleine schon durch die negativen Gedanken zu stressen.

Gab es neue Symptome?

Die alten flackern nach wie vor bei Stress/ Müdigkeit auf, aber es sind keine dazu gekommen 🙂

Gab es Arztbesuche oder Untersuchungen?

Nein, bisher keine.

Was hat im Kampf gegen die Multiple Sklerose gut getan?

Ruhe und positive Gedanken: „Alles wird gut. Ich bin eine gesunde, gelassene und glückliche Mutter.“

6 Kommentare

  1. Wirklich ein turbulenter Start… Es kann nur besser werden 🙂 Alles Liebe und den Schwestern eine tolle Kennelernzeit.
    Liebe Grüße, Berenice

  2. Tany sagt

    Schön, dass der Schneckerich nun da ist. Herzlichen Glückwunsch! schade natürlich, dass der Start etwas holprig war. Ich hoffe, nun wird alles gut

  3. Pingback: 2. Lebenswoche | 3. Kind - Mama Schulze

  4. Pingback: 3. Lebenswoche | 3. Kind - Mama Schulze

  5. Pingback: 4 Monate | 3. Kind - Mama Schulze

  6. Pingback: Update: So viel Menschlein in meinen Armen - Mama Schulze

Kommentar verfassen